Reisereporter ElaWindels-eCommerce
|
|
| Über mich: | - |
| Meine liebsten Urlaubsziele: | Spanien |
| Mein Reisetyp: | Aktiv |
| Mein Beruf: | TUIfly Kommunikation & Kooperation / eCommerce |
| Mein TUIfly.com Abflughafen 1: | Hannover |
| Mein TUIfly.com Abflughafen 2: | - |
| Ich fliege im Jahr: | Dreimal |
| Beim Reisen ist mir wichtig: | Sonne, ein gutes Buch, nette Menschen und gutes essen! |
| Meine Freizeit verbringe Ich gerne mit: | Lesen, schreiben, Waldspaziergängen |
Sandstrände, Schotterpisten, Sehenswürdigkeiten
Tag 1: Abflug 9:40 Uhr. Im Gepäck: Badehose, Bikerhose und ein Gel gegen Muskelkater. Normalerweise sitze ich nur lange auf dem Bürostuhl, nun mac…
Tag 1:
Abflug 9:40 Uhr. Im Gepäck: Badehose, Bikerhose und ein Gel gegen Muskelkater. Normalerweise sitze ich nur lange auf dem Bürostuhl, nun mache ich mich mit einer sportlich ambitionierten Gruppe auf den Weg, um Sardinien zu erfahren - im wahrsten Sinne des Wortes: Zwei volle Tage auf dem Sattel eines Mountainbikes sitzen und bergauf, bergab durchs Naturidyll radeln.
Eine Tasse frischen Kaffe und ein Sandwich später sind wir im Landeanflug auf die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres. Sanft schmiegt sich das azurblaue Meer an den sattgrünen Landstrich. Tiefe Schluchten, bizarre Granitformationen und steile Anhöhen lassen ahnen, dass das Muskelkater-Gel eine gute Wahl war.
Unser Shuttle zur Unterkunft macht einen Abstecher entlang des 50 Kilometer langen Küstenstreifens Costa Smeralda, wo sich Nobelvilla an Nobelvilla reiht. Im mondänen Porto Cervo, Mittelpunkt des Costa Smeralda-Tourismus, steigen wir aus und schlendern über den menschenleeren Markt, vorbei an Prada und Gucci, wo noch vor wenigen Wochen noch Bill Gates die Sonne genoss und Naomi Campbell entlang stöckelte - bis zum Hafen. In der Nachsaison ist Sardinien ein guter Tipp für alle, die Ruhe fernab vom Massentourismus suchen.
Unser Domizil, die Shamba Ranch, ist ein gemütlicher Familienbetrieb mit schlichten Apartments und Vierbettzimmern und liegt im Herzen der Gallura zwischen Bassacutena und Arzachena. Vier Hunden, eine Katze, zwei Pferden, Marco, und seine Frau Domitilla nehmen uns in Empfang. Von der Terrasse aus hat man einen herrlichen Blick über die Landschaft und den abendrot gefärbten Himmel.
Tag 2:
Wir treten bei 28 Grad in die Pedale, vorbei an gigantische Granitbrocken, Kork – und Mandelbäumen, Olivenhainen, Fenchel und Minze über kaum befahrene Straßen durchs scheinbare Niemandsland. Erster Stopp: am Palazzo di Baldu, einer alten, imposanten Ruine nahe Luogosanto. Im Takt des Kuhglockengeläuts kurbeln wir anschließend auf 350 Meter Höhe zur Eremitenkirche San Trano, von wo aus wir freie Sicht bis nach Korsika genießen.
Nach einer Rundtour durch das Bergdorf Luogosanto und einem Besuch in der Basilica der Madonna Maria, nehmen wir die Abkürzung über einen Schotterweg, um die Federung der Bikes zu testen. Dichte Vegetation zwingt uns hin und wieder zum Absteigen, alles was befahrbar ist, brettern wir mit Speed entlang. Die steile Auffahrt zur Ranch fiel am Vortag kaum auf, erst jetzt nach zwölf Kilometern auf dem Sattel nehme ich sie wahr. Der Körper kocht, die Beine sind schwer, der Schlaf ist so tief und fest wie selten.
Tag 3:
Von der Shamba Ranch geht es talwärts entlang des Flusses Liscia durch unberührte Natur, vorbei an faulen Bullen, trägen Schafen und flinken Geckos. Ab Capannaccia radeln wir in Richtung Palau und von dort aus gelangen wie mit der Fähre zum Inselarchipel La Maddalena, einem Matrosenstützpunkt der Amerikaner. Dementsprechend lebendig ist dort das Hafenleben. Nach weiteren 40 Minuten auf dem Rad sind wir am Etappen-Ziel (Halbzeit), einer einsamen Bucht mit atemberaubenden Strand auf der Nachbarinsel Caprera und gönnen uns eine Abkühlung im smaragdgrünen Meer. Zurück in Porto Pollo geben wir nach rund 50 Kilometern die Räder im Gallura Bike Point wieder ab. Stolz, erschöpft, sonnengebräunt.
Tag 4:
Abreise Das Wetter ist auch am Tag der Abreise sonnig und warm und erschwert den Abschied. Vor dem Abflug statten wir den „Olivastri Millenari“, 3.-4.000 Jahre alten Olivenbäumen noch einen Besuch ab. Ein echter Geheimtipp. Majestätisch stehen Sie mit Ihrem dichten Blätterkleid unterhalb des Monte Padru und lassen uns dem Atem vor Ehrfurcht stocken. Mit diesem beruhigenden Anblick in Erinnerung heben wir ab in Richtung Heimathafen Hannover.
Ein Kommentar zu “Sandstrände, Schotterpisten, Sehenswürdigkeiten”
Kommentar schreiben
Sie müssen sich anmelden um einen Kommentar zu schreiben.





April 15th, 2008 at 13:04 Uhr
Da können wir Ela nur Recht geben, Sardinien ist traumhaft zum Mountainbiken und Natur erleben.
Wir waren in diesem Frühjahr auch in Luogosanto beim GalluraBikePoint und haben eine traumhafte Woche verbracht.
Empfehlenswert.. Klasse..