Reisereporter Reisender
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Porto
Am steilen Nordufer des Douro gelegen, ist Porto eine raue, nicht immer ansehnliche Hafenstadt, die allerdings etwas Anziehendes ausübt, ein Flair ausstrahlt, so dass man sich gleich zu Hause fühlt.
Im Herzen der modernen Stadt gelegen, erstreckt sich die Avenida dos Aliados bis zum Rathaus, das für seinen Uhrenturm bekannt ist. Ganz in der Nähe im Westen schießt der Turm Clerigos in die Höhe. Er gehört zu einer Barockkirche, die als erste mit ovalem Grundriss gefertigt wurde. Der Turm ist mit 75 Metern einer der höchsten des Landes und gibt somit einen Blick über die Stadt, sowie die Weinhäuser der Villa Nova am anderen Flussufer frei.
Im Osten der Avenida dos Aliados spielt sich das Leben in Baixa ab. Dort kommen Leute mit zu dickem Portemonaie in den zahllosen Geschäften auf ihre Kosten. Eben dort tummeln sich diverse Händler auf dem Marktplatz Bolhao und versuchen lauthals Maisbrot, Kutteln, Schweineohren und Fisch unter das Volk zu mischen.
Fertig zubereitet gibt es letzteren auf der anderen Straßenseite in confeitarias, in Form von Stockfisch (Kabeljau), der in großen gesalzenen Scheiben angeboten wird (bacalhau).
Man sollte sich nicht vom Geruch oder Aussehen abschrecken lassen, denn es handelt sich hier immerhin um ein portugiesisches Nationalgericht!
Notieren sollten sich nicht nur Lederjacken- und Schmuckfreunde die Rua de Santa Catarina wegen ihrer vielen Geschäfte, sondern jeder, der sich für ein traditionelles, stuckverziertes Cafe aus den zwanziger Jahren interessiert.
Oberhalb des Douro liegt die Sé, eine romanisch-gothische Kathedrale, die, aus dem 14ten Jahrhundert stammend, reich mit azulejos über das Leben Marias verziert ist.

Das Gelände zwischen der Kathedrale und dem Fluss wurde 1996 zum Weltkulturerbe erklärt.
Dieses älteste Stadtviertel Bairro da Sé kann man problemlos zu Fuß erkunden.
Die Börse mit dem blattgoldverzierten, arabischen Saal (der Alhambra in Granada nachempfunden) zählt ebenso zu seinen Hauptattraktionen, wie die Igreja de Sao Francisco. Bevor Napoleon mit seinen Truppen alles nicht niet- und nagelfeste mitnahm, waren die kastanienhölzernen Mauern der Kirche mit 400kg Gold bedeckt. Diese Extravaganz veranlasste einst die Kirchenoberen zur Entweihung der Kirche.
Das stimmungsvollste Viertel ist jedoch ein anderes - nämlich das Fischerviertel Ribeira.
Ohne jegliche Struktur, so scheint es, winden sich enge Gassen und bunte Häuser den Hang entlang. Darin befinden sich - besonders in Flussnähe - Restaurants und Bars, die ein ums andere Mal mit Menschen gefüllt sind und erst nachts richtig zum Leben erwachen.

Daneben verläuft eine riesige Brücke über den Fluss und verbindet das Villa Nova mit der Stadt Porto. Es ist eine zweistöckige Eisenbahnbrücke, die von einem Schüler Gustave Eiffels 1886 entworfen wurde.
Ein Kommentar zu “Porto”
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Februar 6th, 2008 at 11:02 Uhr
sehr gut gemacht, wenn dumöchtest kannst du ja mal in meine homepage:www.porto-stadt-tour.com reinsehen. kannst dich auch mal melden, können dann tips austauschen. rabe