Neapel - Geschichte so weit das Auge reicht!
Neapel zählt eindeutig zu den sehenswertesten Städten Italiens. Die geschichtsbeladene Stadt war im Mittelalter zusammen mit Paris die größte Stadt…
Neapel zählt eindeutig zu den sehenswertesten Städten Italiens. Die geschichtsbeladene Stadt war im Mittelalter zusammen mit Paris die größte Stadt Europas und kann daher mit zahlreichen Traditionen aufwarten. Zwar gibt es keine richtige Innenstadt, jedoch ist sowohl für die einkaufende Fraktion als auch für die Sightseeing-Begeisterten etwas dabei.
Für erstere empfiehlt sich der Gang in die schöne Altstadt, die von der Unesco zum Kulturerbe erklärt wurde.
Die Via San Gregorio Armeno mit ihren vielen Geschäften, in denen vor allem Kunsthandwerk, Antiquitäten, Souvenirs und die berühmten Weihnachtskrippen (beliebter als der Weihnachtsbaum) verkauft werden, sollte dabei ebenso eingeplant werden, wie die Via Bennedetto Croce. Diese ist wegen der bunten bancarelle (Stände) ein begehrter Ort, an denen Gedichte und lokale Spezialitäten angeboten werden. Außerdem singen Künstler gelegentlich Lieder aus dem Genre der neapolitanischen Volksmusik und Wahrsager prophezeien die Zukunft mit ihren Tarotkarten.
Wenn man dann etwas müde ist, sollte man die Via PortAlba besuchen. Im ersten Moment wird sich hier nur der Bücherwurm zwischen all den Buchläden wohl fühlen, doch verdanken wir dieser Strasse ein nicht mehr wegzudenkendes Produkt. Um 1830 wurde hier in einem Restaurant die Pizza erfunden! 
Neben dem Vesuv und der Resten der Stadt Pompeji sollte man in Neapel die Katakomben besuchen, die sich in einem Netz aus 80km unter der Erde entlang ziehen. Es werden Führungen über 1,5 Stunden angeboten. Die Höhlen entstanden nicht etwa als Fluchtweg, sondern weil die Einwohner ihre Häuser aus dem Erdmaterial (Tuffstein) erbaut haben.
Etliche Kirchen, wie der Dom San Gennaro, in dem jährlich das Blutwunder stattfindet und die barocke Kirche Gesu Nuovo ziehen jährlich viele Touristen an.
Auf einer Insel vor Neapel liegt das gigantische Castel delOvo, in dem sich wechselnde Ausstellungen und ein Museum befinden.
Zum Entspannen von den vielen kulturellen Höhepunkten gibt es die Amalfiküste, wo man hervorragend baden kann.
oder das, was in der jüngeren Vergangheit Neapels Exportschlager Nummer 1 war: Der SSC Neapel und sein Stadion San Paolo, wo in den 80ern der damals beste Fußballer der Welt spielte: Diego Amando Maradonna.

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08. April 2006 um 00:04 Uhr
Hallo Paul,
danke fuer den Bericht, Neapel ist wirklich ein Paradies der Geschichte, der Kunst und der Genuesse. Dufte mehrere Wochen diese Stadt und die Umgebung geniessen. Herculaneum gesehen ?? David aus der Provence