Alles neu am Hafen in List
Wer lange nicht auf Sylt war und einen Abstecher zum Lister Hafen macht, sollte nicht erschrecken: Hier hat sich so einiges getan!
Fast jedes Jahr besuche ich die schönste Nordseeinsel und konnte in den letzten 2 Jahren die Metamorphose des Umbaus beobachten.
Wo früher Fressbuden und seit 30 Jahren das allseits beliebte SB-Fischrestaurant Gosch die Hafenlandschaft gestalteten, findet man heute ein kleines Einkaufsimperium.
Am Essen bei Gosch hat sich zwar nichts geändert, von Fisch in allen Variationen über Muscheln bis hin zu Scampi oder Calamares gibt hier alles, was das Herz begehrt, aber die nördlichste Fischbude hat sich zu einem regelrechten Restaurantpalast ausgeweitet.

Die alte Bootshalle, aus der stets laute Volksmusik schallt, wo die Bar ein umfunktioniertes altes Holzboot ist, bietet noch immer Gemütlichkeit und eine Tote Tante (heiße Schokolade mit Rum) reicht, um so richtig mit zu schunkeln. Nebenan das dazugehörige Bistro mit neuer Aussichtsplattform.
Die kleinen Buden sind verschwunden, stattdessen reihen sich bunte Holzhäuschen mit Boutiquen, Souvenirshops und Restaurants aneinander. Nebenan die große neue Markthalle mit schicken Läden, die nichts zu wünschen übrig lassen.
Wer Sylt zum ersten Mal besucht, mag beeindruckt sein von der schicken Hafenatmosphäre. Wer schon öfter hier war, könnte enttäuscht sein, wenn er den neugestalteten modernen, leicht sterilen Lister Hafenbereich sieht.

