Zum Shoppen nach Birmingham
Die alte Industriestadt hat nach London die besten Einkaufsläden Englands. Ein guter Grund einen Wochenendtrip nach Birmingham (oder Brum, wie die Einheimischen sagen) zu wagen.
Die rauchenden Schlote, nach denen die Stadt benannt wurde, sind heute nicht mehr zu sehen, Stattdessen findet man futuristische Hochhäuser und andere moderne Gebäude. Will man wissen, wie das Birmingham der industriellen Revolution aussah, kann man das Black Country besuchen: Ein Freilichtmuseum mit Original-Häusern und Handwerksbetrieben.
Die Bevölkerung ist bunt gemischt und kann in Sachen multikulturell leicht mit London mithalten. In Birmingham leben die meisten Rastafaris außerhalb von Jamaika, zumindest erzählte uns dies ein Verkäufer im Plattenladen. Allerdings verstanden wir nur die Hälfte von dem was er sagte, denn der Dialekt in Birmingham lässt einen manchmal verzweifeln. Mit gutem Schulenglisch kommt man hier nicht weit oder weißt du was Yam or roit? bedeutet? (Übersetzung: Are you alright?)
Im Nordosten des Stadtzentrums befindet sich das Jewellery Quarter. Wie der Name schon sagt, ist das Einkaufen hier recht teuer, denn hier finden sich jede Menge Ausstellungsräume von lokalen Handwerksgrößen. Für den Normalbedarf reicht eine Tour im Bull Ring Centre. Wer dort nicht findet was er sucht, ist wohl nie zufrieden. Weitere Orte an denen es sich gut shoppen lässt ist der Brindleyplace, mit seinen Mailbox Boutiquen oder die Fußgängerzone im Zentrum. Nach der Tour wünscht man sich nicht sehnlicheres als ein kühles Bad für die Füße

