Reisereporter SiSa
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| Über mich: | - |
| Meine liebsten Urlaubsziele: | Italien, Italien, Italien und evtl. Karibik, es muss warm sein, schön sein und Meer vorhanden sein |
| Mein Reisetyp: | Sommersport |
| Mein Beruf: | Angestellte |
| Mein TUIfly.com Abflughafen 1: | - |
| Mein TUIfly.com Abflughafen 2: | - |
| Ich fliege im Jahr: | Dreimal |
| Beim Reisen ist mir wichtig: | keine Nörgler im Hotel, bequem reisen |
| Meine Freizeit verbringe Ich gerne mit: | meinem Liebsten, fotografieren und lesen |
Heiratsantrag in Rom
Am 14. März 2005 sind mein damaliger Freund und ich nach Rom geflogen. Ich schreibe damaliger Freund, weil er jetzt mein Ehemann ist. Wir sind in aller Frühe gestartet und so gegen 10 Uhr waren wir am Fiumicino (ital. Aeroporto internazionale Leonardo da Vinci) angekommen. Von dort fuhr ein Bus zum Bahnhof Roma Termini. Dort angekommen hieß es dann Stadtplan in die Hand, Koffer in die andere Hand und ab zu unserem Hotel. Laut Stadtplan sollte es ca. 10 Minuten Fußweg vom Bahnhof entfernt liegen, daher wollten wir es vermeiden mit unserem Gepäck in die U-Bahn zu steigen. Ok, aus den geglaubten 10 Minuten wurden tatsächliche 30 Minuten, aber das war noch auszuhalten. Wir hatten von Deutschland aus alles gebucht, daher wussten wir nicht unbedingt wie unser Hotel aussah und sind auch prompt daran vorbei gelaufen, denn die Fassade sah nicht einladend aus und es deutete kein Schild auf dieses Hotel hin. Wir konnten uns einzig und allein auf Hausnummern verlassen. Das ADAS-Hotel befand sich in der Via Cavour 233. Es waren aber nur 231 und 235 angeschlagen, die Hausnummer 233 fehlte, da befand sich nur ein dunkler Eingang. Nun gut, es nutzte alles nichts, wir sind da rein und es hat uns ein gemütliches Hotel erwartet. Unser Zimmer war sauber und gemütlich eingerichtet.
Wir haben dann unsere Sachen ausgepackt, haben uns frisch gemacht und sind ein wenig die Straße hoch und runter gelaufen, konnten schon mal einen Blick auf das Forum Romanum werfen, denn die Via Cavour führt direkt auf das Forum Romanum zu, sind aber noch nicht rein gegangen, denn wir hatten 4 Tage Aufenthalt in Rom, hatten allerdings ca. 38 Ziele ins Auge gefasst, die wir uns ansehen wollten. Gegen Abend habe ich meinen Schatz in ein Restaurant eingeladen, das ich mir von Deutschland schon ausgesucht hatte, denn am 14. März hat mein Schatz Geburtstag! Von Deutschland aus konnte ich mich mit dem Geschäftsführer einigen, dass er uns einen besonders schönen Tisch reserviert und auch rote Rosen auf diesen stellt, die ich natürlich bezahlen werde. Mein Schatz war ganz arg überrascht und dachte schon dass ich ihm einen Heiratsantrag machen wollte, aber da war ich eigentlich weit von entfernt. Es sollte einfach ein wunderbarer Geburtstagsabend werden. Und das wurde es dann auch! Später sind wir müde und erschöpft in die Hotelbetten gefallen um am nächsten Morgen ganz früh aufzustehen und uns endlich auf die Romerkundung zu machen.
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Rom:
Die ältesten Zivilisationsspuren stammen aus vorrömischer Zeit und finden sich auf dem Palatinhügel. 753 v. Chr., als die Etrusker bereits eine blühende Kultur entwickelt hatten, sollen die Zwillingsbrüder Romulus und Remus Rom gegründet haben. Mit einem Pflug zogen sie eine Furche um ein Stück Land am Tiber (ital. Tevere) und markierten damit ihren Besitzanspruch. Bis in unsere Zeit erhalten haben sich erst die Zeugnisse der steinernen Hauptstadt des römischen Imperiums, die um die Zeitenwende die ursprünglich hölzernen Bauten Schritt für Schritt verdrängten. Der moderne Respekt vor dem Alten behindert die Modernisierung der Stadt nachhaltig und verhindert zugleich den Gesichtsverlust, der so viele Metropolen heimgesucht hat. Rom lebt mehr denn je von seiner Geschichte, und die letzten Bürgermeister haben das auch erkannt. Neue Museen erschließen dem Besucher das reiche Erbe, und besucherfreundliche Öffnungszeiten kommen den Touristen entgegen. Rom ist moderner geworden, ohne seine tiefen Wurzeln abgeschnitten zu haben. Die UNESCO hat die historische Altstadt von Rom zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt. Die Stadt verfügt über ein dichtes Netz von Bussen und darüber hinaus über mehrere Tramlinien. Rom hat auch zwei Metrolinien (A und B), die sich unter dem Hauptbahnhof Stazione Centrale kreuzen. Es ist wirklich nicht sehr schwer sich mit einer Stadtkarte auf der auch das entsprechende Liniennetz verzeichnet ist, zurechtzufinden.
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Wir machten uns also auf zum
Palazzo del Quirinale Quirinalpalast
Der Quirinalpalast ist der Sitz des italienischen Staatspräsidenten. Als barocke Sommerresidenz der Päpste mit Blick auf die Peterskuppel errichtet, ging er 1870 in die Hände des italienischen Königshauses von Savoyen über. Mit der Volksabstimmung von 1946, die zuungunsten der Monarchie ausging, fiel das weiträumige Gebäude den Staatspräsidenten zu. Es ist meist Sonntag vormittags zugänglich. Das Königshaus hat den Palast nach seinem Geschmack im Stil des 19. Jh. umgestaltet. Kurz nach 15 Uhr kann man die Wachablösung sehen, die allerdings nicht mit englischer Prachtentfaltung vergleichbar ist.
Fontana dei Dioscuri DioskurenbrunnenÂ
Der Brunnen auf der Piazza del Quirinale ehrt die Dioskuren, Zeus’ Söhne Castor und Pollux, die öfter auf Seiten der Römer in eine Schlacht eingegriffen haben sollen. Er ist eine wunderliche Mixtur: Das Granitbecken stammt vom Forum Romanum, die Skulpturen von Castor und Pollux aus dem altrömischen Sonnentempel, den Obelisken ließ Kaiser Augustus aus Ägypten ausschleppen. Zusammengefügt wurden die urchristlichen Elemente im 18. Jh. auf Wunsch der Päpste.
Den wichtigsten Brunnen darf man natürlich nicht auslassen und zwar den
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Fontana di Trevi den Trevibrunnen
Neptun, der Meeresgott, schreitet beherrschend aus dem Stein, Meeresrösser und Tritonenbläser begleiten den Triumphierenden. Am Rande scheinen die Säulen bereits zusammenzubrechen. Für Kunsthistoriker vollzieht der späte Barock in Roms berühmtestem Springbrunnen ein ästhetisches Spiel mit dem Verfall alles Irdischen. Normalsterbliche erinnern sich gerne an die berühmte Szene aus Federico Fellinis Film »Dolce Vita«, in der Anita Ekberg sinnlich-aufreizend und nicht minder ästhetisch ein nächtliches Bad im Trevi-Brunnen nimmt. Der Name »Trevi« leitet sich übrigens von der Lage des Brunnens an der Kreuzung dreier Straßen ab, was auf italienisch:»tre vie«, heißt. Selbstverständlich gehört es zu den heiligen Pflichten von Romreisenden, mit der rechten Hand über die linke Schulter rücklings eine Münze in das Brunnenbecken zu werfen. Der Brauch garantiert die Rückkehr in die Stadt. Vor allem aber zwingt er die Stadtverwaltung, in regelmäßigen Abständen den Boden des Brunnens vom babylonischen Münzengewirr zu befreien. Wir mussten natürlich jeder eine Münze in den Brunnen werfen und sind gespannt, wann es uns wieder nach Rom führt, denn es ist wirklich eine wunderbare Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und man kann sie gar nicht alle in vier Tagen sehen!
Piazza di Spagna Spanische Treppe
Offiziell heißt sie »Scalinata della Trinità dei Monti«, so benannt nach der Kirche an ihrem oberen Ende. Die unregelmäßige Anlage wimmelt meist von singenden, küssenden oder einfach auf Treppenstufen vor sich hindösenden und sich sonnenden Menschen. Dass zu ihrer Linken das Wohnhaus des englischen Dichters John Keats zu besichtigen wäre, entgeht den meisten. Auf der Piazza di Spagna zu Füßen der Treppe hat Berninis Vater Pietro einen schiffförmigen Brunnen aus Travertin gehauen. In gerader Linie von der Treppe weg verführt die Via dei Condotti zu sündteuren Einkäufen und zur Pause im traditionsreichen Caffè Greco aus dem 18. Jh.
Via dei Condotti
Käufer der Luxusklasse sind z.B. in der Via dei Condotti gut aufgehoben, der Nobelmeile, die von der Spanischen Treppe zur Via del Corso führt. Sparsame halten sich besser an den Flohmarkt der Porta Portese in Trastevere. In der Via dei Condotti konzentrieren sich die Weltmarken des Made in Italy. Kaum ein ausländischer Anbieter hat den Einzug in diesen ersten Kreis der feinen Gesellschaft Roms geschafft. Ein flüchtiger Blick auf die Preise in den Auslagen der Schmuck- und Modeläden lässt Normalsterbliche das Weite suchen. Man sieht hier wirklich die tollsten Geschäfte aber auch die verrücktesten Menschen. So sahen wir eine sündhaft teuer gekleidete Dame die Straße entlang gehen, in kurzem Abstand folgte ihr Chauffeur in einem Bentley, es war für Otto-Normal-Verbraucher schon verrückt all das zu sehen und ich dachte immer das gibt es nur im Film.
Piazza Venezia
Den verkehrsumtosten Platz am Ende der Via dei Fori Imperiali beherrscht das kreideweiße Riesenmonument für Italiens ersten König Vittorio Emanuelle II. Es ist gleichzeitig ein Mahnmal für die Rücksichtslosigkeit, mit der die Ewige Stadt nach der Einigung Italiens verbaut wurde. Der 1911 eingeweihte »Altar des Vaterlandes«, auch »Vittoriano« oder von den Römern »Schreibmaschine« genannt, ist höchstens als Orientierungshilfe zu schätzen: Kein anderes Bauwerk ist von weitem so eindeutig auszumachen wie der pompöse Kalkstein-Klotz. Um diesen verkehrsreichen Platz zu überqueren darf man nicht ängstlich sein, man kann am Zebrastreifen nicht warten bis ein Auto anhält, sondern Blickkontakt aufnehmen, dass man gesehen wurde und dann zügig die Straße überqueren! So haben wir es erlebt.
Forum Romanum
Das Trümmerfeld des Foro Romano fordert die Fantasie heraus. Die Relikte sprechen nur noch halblaut. Die ersten Bauten auf der Senke zwischen den Hügeln waren Tempel. Anschließend entstanden Verwaltungsbauten der Republik, zu denen sich schließlich Markthallen gesellten. Auch in der Kaiserzeit war das Forum religiöser, politischer und wirtschaftlicher Mittelpunkt Roms. Imposant ist heute noch die Ruine der Maxentius- oder Konstantins-Basilika aus dem 4. Jh. n. Chr. Sie war die größte und letzte römische Basilika, benannt nach ihren beiden Erbauern. Michelangelo nutzte die drei verbliebenen Tonnengewölbe des Gerichtsgebäudes als Vorbild für den Neubau des Petersdom. Das am besten erhaltene Gebäude am Forum ist die Curia, der Sitzungssaal der Senatoren. Erst seit 1937 kann man ihre antike Gestalt wieder erkennen. Damals ließen die Archäologen den barocken Prunk der hineingebauten Kirche San Adriano herausschlagen und die ursprüngliche karge Bausubstanz wieder herstellen. Den Namen »Curia« übernahm die katholische Kirche für den vatikanischen Verwaltungsapparat. Mussolinis Aufmarschstraße »Via dei Fori Imperiali« trennt das Forum Romanum brutal von den später aus Anlass bedeutender Siege errichteten Kaiserforen. Hinter dem Forum sind die Läden der Trajansmärkte in den Abhang des Quirinalhügels hinein gebaut. Nach dem Zusammenbruch des römischen Reichs geriet das Forum in Vergessenheit, diente zeitweilig auch als Kuhweide und in der Renaissance als Steinbruch für Neubauten, zum Beispiel für den Bau des Petersdoms.
Caffè
Die Bar ist der Ort, wo der Römer frühstückend den Tag beginnt und danach mindestens ein halbes Dutzend Mal unter irgendeinem Vorwand einen anderen Römer hinschleppt, um mit ihm Kaffee zu trinken. Vorher muss die Zeche an der Kasse bezahlt werden. Dort bekommt man einen scontrino (Quittung). Den legt man, beschwert mit 20 oder 30 Cent Trinkgeld, auf den Tresen und sagt, was man trinken möchte. Espresso? Gibt es in Italien nicht. Der kleine Starke Mocca, der im Norden so genannt wird, heißt hier einfach »caffè«. Wer ihn mit einem Schuss Milch haben möchte, bestellt ihn »macchiato« (gefleckt), mit einem Schuss Grappa heißt er »corretto« (korrigiert), mit mehr Wasser »caffè lungo«. Auch den Cappucino kann man variieren: »bollente« (kochend heiß) oder »tepido« (lauwarm), mit wenig (»poca schiuma«) oder gar keinem Schaum (»senza schiuma«). In manchen Bars stehen auch Tische und Stühle für erschöpfte Kunden. Allerdings kostet der Service für Sitzende rund doppelt so viel wie am Tresen.
Colosseo Kolosseum
Lange Schlangen stehen meist vor den Kassen des Colosseo. Es empfiehlt sich daher, die Karten am Aufgang zum Palatin zu erstehen: Hinter dem Titusbogen an der Via Sacra steht ein Kassenhäuschen. Das Oval des Kolosseums ersetzte den See, den sich Kaiser Nero in seinem Privatpark um die Domus Aurea hatte anlegen lassen. Seit dem Jahr 80 n. Chr. war das größte Theater Roms vor bis zu 70 000 Menschen Schauplatz blutiger Tierhatzen, von Gladiatorenkämpfen und Schiffsschlachten. Heute führt ein Steg über den offenen Unterbau der Bühne, der dem Besucher erlaubt, die Ränge aus der Perspektive der Kämpfer zu betrachten. Auf halbrunder Bühne finden hin und wieder Theateraufführungen vor kleinem Publikum statt. Gladiatorenkämpfe sind seit dem 5. Jh. verboten, Tierhatzen seit dem 7. Jh. Später diente das Kolosseum als Steinbruch, weshalb in der Außenmauer heute Löcher klaffen.
Piazza Navona
Wenn nicht gerade hässliche Ramsch-Buden die Sicht verstellen, präsentiert die Piazza Navona eine harmonische Mischung aus römischem Grundriss, barock-päpstlicher Palastarchitektur und dem vielleicht gelungensten Brunnen, den der große Barockkünstler Gian Lorenzo Bernini im 17. Jahrhundert für Rom schuf. Vier Ströme, Donau, Ganges, Nil und Amazonas, sitzen als Allegorien zwischen tropischem Getier und Gewächs; der Obelisk aus dem Maxentius-Zirkus an der Via Appia Antica überragt das Ensemble. Dahinter prunkt in frischem Weiß die Kirche Sant’Agnese des Bernini-Konkurrenten Francesco Borromini. Wer nach kunsthistorischen Highlights Lust auf kulinarische Finessen verspürt, der ist im Café »Tre Scalini« richtig: Dort bereitet man sündteuren, aber fantastischen Tartufo nero zu, ein Traum in Schokoeiscreme.
Fontana dei Fiumi
Im Zentrum der Piazza Navona steht Gian Lorenzo Berninis (1598-1680) berühmter Brunnen der vier Ströme: die Donau, der Ganges, der Amazonas und der Nil sitzen in Allegorien zwischen tropischem Getier und Gewächs, der Obelisk aus dem Maxentius-Circus an der Via Appia überragt das Ensemble.
Museo Nazionale di Castel Sant’Angelo Engelsburg
Auf dem Ponte Cavour überqueren wir den Tiber. Dann nähern wir uns entlang den Mauern des gigantischen Justizpalasts aus dem 19. Jh. einem der vielschichtigsten Gebäude der Stadt - der Engelsburg. Auf dem Grabmal des Kaisers Hadrian (76-138) errichtet, diente das Castel Sant’Angelo den Päpsten als Fluchtburg, als prunkvoller Palast oder als Gefängnis. Das Modell im Inneren des Grabraumes gibt eine Vorstellung vom Eindruck, den die massive Grabanlage des bausüchtigen Hadrian auf die Zeitgenossen gemacht haben muss. Ein schneckenförmiger Weg führt zu päpstlichen Prunkräumen hinauf. Die Renaissance-Fresken imitieren römische Malereien, die damals in der Domus Aurea des Kaisers Nero entdeckt worden waren. Gegen Aufpreis kann man den Gang besichtigen, der den Vatikan mit der Burg verbindet. Er ermöglichte u.a. Papst Clemens VII. die Flucht während des Sacco di Roma 1527, der Plünderung Roms durch die Truppen Kaiser Karls V. Der Engel auf dem Dach der Burg erinnert an die Befreiung der Stadt von der Pest im 6. Jh.
Am letzten Tag hatten wir nur noch den Vormittag, diesen nutzten wir und wollten uns noch den
 Bocca della Verità Der Mund der Wahrheit
ansehen. Auf dem Weg vom Zirkus zum Tiber stößt man auf die kleine Kirche Santa Maria in Cosmedin. Der siebengeschossige Campanile ist einer der schönsten Türme der Stadt. Viele Touristen interessiert die wunderbare Schlichtheit der frühchristlichen Kirche aber weniger als ein antikes Relikt in der Vorhalle: die Bocca della Verità . Der runde, platte Kopf stellt Faunus, den Gott der Landwirtschaft dar. Er wurde auf der heutigen Piazza della Bocca della Verità gefunden, im alten Rom war die Piazza das Forum Boarium, der Rindermarkt. Die Bocca della verità (Mund der Wahrheit) gilt als antiker Lügendetektor. Wer als Lügner seine Hand in den offenen Mund der in Stein gehauenen Maske legte verlor sie oder verschwand gleich ganz. Mein Schatz wusste dass ich mir dieses Relikt unbedingt noch ansehen wollte. So haben wir im Hotel die Sachen gepackt, alles dort deponiert und sind dann zu der Kirche gelaufen. Wir haben uns brav in die Reihe gestellt um auch unsere Hände in den Mund zu legen. Als wir dran waren haben wir uns Liebe und Treue geschworen. Mein Schatz hat vor mir die Hand dort reingelegt und danach ich, auch wenn wir ein reines Gewissen hatten und wussten dass es Aberglaube war, aber ein wenig mulmig war uns doch, zumindest mir. Als meine Hand im Mund verschwand fühlte ich mit den Fingern etwas kaltes, metallenes und ich schaute meinen Schatz an und er grinste nur. Ich flüsterte ihm zu was ich fühlte und er meinte ganz leise „hole es einfach mal raus“! Das tat ich auch. Es war ein Ring! Er nahm mir den Ring aus der Hand und griff nach meiner rechten Hand, den Ring zog er mir auf den Ringfinger auf und fragte mich ob ich ihn heiraten wollte. Ich war total überwältigt. Da noch viele Leute hinter uns warteten zog ich ihn auf den Platz vor die Kirche, dort umarmte ich ihn und gab ihm mein Ja mit Tränen in den Augen. Es waren Freudentränen.
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Für euch endet hier der Romaufenthalt, für uns allerdings auch, denn 4 Stunden später saßen wir wieder im Flugzeug nach Deutschland. Aber wir werden wieder kommen, haben ja immerhin die Münzen in den Trevibrunnen geworfen.
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10 Kommentare zu “Heiratsantrag in Rom”
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Februar 17th, 2008 at 22:02 Uhr
Hammer, das ist ja echt die HAMMER-Story! Gefällt mir wirklich sehr sehr gut!
Februar 17th, 2008 at 22:02 Uhr
Viel Glück euch beiden, ist ‘ne echt tolle Geschichte und das ist wirklich so passiert? Wenn ja, ist es echt klasse!
Februar 22nd, 2008 at 13:02 Uhr
Viel Arbeit investiert. Hut ab. Allerdings im Endeffekt etwas zu lang für meinen Geschmack. Aber man kann es ja nicht allen recht machen!
Februar 23rd, 2008 at 11:02 Uhr
ja viel arbeit,aber letzendlich nicht meinen Geschmack getroffen.Sorry
Februar 23rd, 2008 at 19:02 Uhr
Ich bin begeistert…
Februar 28th, 2008 at 19:02 Uhr
Etwas zu lang geraten…fast langweilig aber das Ende ist schön
Februar 28th, 2008 at 23:02 Uhr
Toller Bericht mit vielen, allerdings gegen Ende etwas zu zäh.
Februar 28th, 2008 at 23:02 Uhr
… mit vielen INFOS natürlich. Sorry!
Februar 29th, 2008 at 01:02 Uhr
Liest sich nicht so besonders, die Love-Story ist aber ganz nett!
Februar 29th, 2008 at 19:02 Uhr
Erstaunlich hohe Durchschnittsbewertung!