Reisereporter michael1976
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Baden, Berge & Berber
Wer in den Wintermonaten noch mal so richtig Sonne tanken will, dem kann ich den Süden Marokkos wirklich wärmstens empfehlen. Agadir liegt fast auf dem gleichen Breitengrad wie die Kanaren. Man kann hier also auch, wenn bei uns zu Hause Eiskratzen angesagt ist, noch im Atlantik baden gehen. Die Bucht von Agadir liegt zudem so geschützt, dass es hier kaum Strömungen gibt. Sehr schön sind auch die Strände rund um Sidi Ifni südlich von Agadir. Weiter nördlich von Agadir ist übrigens Marokkos bestes Speedsurfrevier. Tolle Wellen, aber man sollte schon ein bisschen was auf der Pfanne haben…
Tja und abseits von Strand und Meer eignet sich Agadir auch hervorragend als Ausgangspunkt für eine Rundreise durch den Südwesten Marokkos. Ich kann jedem nur empfehlen sich für ein paar Tage ein Auto zu mieten und das Hinterland zu erkunden. Das kostet nicht viel und ist absolut lohnenswert - ein absoluter Kontrast zu den Touristikzentren an der Küste. Durch die fruchtbare Sous-Ebene mit ihren kleinen von Lehmmauern umgebenen Dörfern und ihren gastfreundlichen Bewohnern gelangt man nach etwa 150 km zum beeindruckenden Anti Atlas Gebirge, dessen Berge bis zu 3000m hoch in den Himmel ragen. Einer der Höhepunkte der Tour war eine Wanderung durch das Valleé des Ammeln – ein 16 km langes Tal mit grandiosen Granitfelsen und waghalsig in den Fels gebauten Häusern.
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