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Stadt statt Strand
Oktober 27th, 2005Nach mehreren Strandurlauben setzten wir unsere 2003 begonnene Städtereisewelle auch dieses Jahr fort. In den hohen Norden nach Stockholm sollte es…
Nach mehreren Strandurlauben setzten wir unsere 2003 begonnene Städtereisewelle auch dieses Jahr fort. In den hohen Norden nach Stockholm sollte es gehen. Gespannt auf die einmalige Wasserlandschaft, in und um Stockholm und wurden bereits beim Anflug mit einem Vorgeschmack belohnt. Vorbei an Schloss Drottningholm und kleinen Inseln standen wir dann auch schon am Flughafen. Kurzer Insider-Tipp Austausch mit dem Marketing-Team und auf gings
Sightseeing per Hopp on, hopp off- Bus. Mit Kopfhörern und offenem Dach rollten wir durch die Stadt und ließen uns die Sonne auf den Kopf scheinen…herrlich! Am Skansen, dem ältesten Freileichtmuseum der Welt stiegen wir aus und bummelten durch das Stadskvartet. Zwischen den kleinen schwedischen Häusern und den Handwerkern (in historischer Kluft), fühlte man sich wie auf einer Zeitreise. Der knurrende Magen führte uns in die Bäckerei.
Gestärkt mit den Leckereien wanderten wir weiter und erinnerten uns an die Bullerbü-Zeit und erkannten den Ur-Einwohner Schwedens- den Elch.
Nach dem Besuch im Skansen gingen wir zu Fuß vorbei am Gröna Lund Tivoli zum Vasa-Museum und dem Junibacken. Im Junibacken fuhren wir mit dem Zug durch eine Miniaturwelt der Geschichten von Astrid Lindgren und stiegen direkt bei der Villa Kunterbunt aus. Nur den kleineren Herrn Nielsson haben wir nicht angetroffen..
Am nächsten Tag sind wir dann mit einem alten Dampfer weiter raus in Schären gefahren. Gemütlich gings an kleinen schönen Inseln mit viel Grün und den typisch schwedischen roten Häuschen vorbei. Wunderschön. Schließlich erreichten wir Vaxholm. Eine kleine idyllische Insel, die uns vom ersten Augenblick an mit ihrem Hauch von Ruhe und Lebendigkeit bezaubert. Das schwedische Flair verbreitet sich von einem kleinen Hafen durch die schmalen Gassen.
Zurück in Stockholm erklimmen wir den Turm vom Stadtshuset. Fahrstuhl oder Treppen? Treppen- irgendwie hätte uns das good luck von den zurückkehrenden Gästen stutzig machen müssen. Spätestens nach der Hälfte denkt man, man irrt im Labyrinth wir fanden den Ausgang und konnten den atemberaubenden Blick auf die Stadt genießen und spätestens jetzt verstanden wir, warum man Stockholm auch als Venedig des Nordens bezeichnet
Den lauen Sommerabend verbrachten wir in Gamla Stan, der malerischen Altstadt. Begrüßt wurden wir von dem Geruch frischer Waffeln. Das abendliche Rot gibt der benachbarten Insel einen prachtvollen Hintergrund. Mit dem Blick auf an- und abfahrende Schiffe, lauschten wir der Musik der Straßenmusiker. Die verwinkelten Gassen und die eindrucksvolle Beleuchtung verleihen Gamla Stan, einen romantischen Charme.
Am nächsten Tag machten wir das, was alle Frauen gern machen shoppen. Stockholms Einkaufsstraße Nummer 1, die Drottninggatan ( mindestens 1 Km lang) ist uns nun nicht mehr unbekannt.
Bepackt mit unserer Beute gehts zum Hotel und bevor wir Koffer packten, fuhren wir noch einmal mit dem Schiff um Djurgarden, bevor es am nächsten Tag wieder nach Hannover ging



