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Angemeldet seit: 31.10.2005 00:00:00

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    Spaziergang von Piazza zu Piazza

    Februar 27th, 2006

    Einen unserer Spaziergänge durch Rom fingen wir mit einem Einkaufsbummel durch die netten Geschäfte um die Piazza di Spagna an.

    Einen unserer Spaziergänge durch Rom fingen wir mit einem Einkaufsbummel durch die netten Geschäfte um die Piazza di Spagna an. Schnell ein paar “Glückscent“ in die Fontana della Barcaccia geworfen, gingen wir die Spanische Treppe hinauf um die Kirche Trinità die Monti anzusehen. Davor befindet sich ein Obelisk.
    Dann ging es weiter in die Viale della Trinità die Monti, von der aus man über den Hügel Pincio teils eine tolle Aussicht über die Stadt auf die Kuppel des Petersdoms hat.
    Vorbei an der Villa Medici, in deren Besitz schon Persönlichkeiten wie Galileo Galilei und Napoleon waren, gingen wir an einer Gabelung die Viale Mickiewicz hinauf in die Gärten des Pincio, die 1809 bis 1814 von dem Franzosen Valadier angelegt wurden.
    Von der Aussichtsterrasse des Piazzale Napoleone I genossen wir die Aussicht auf die Stadt.
    Weiter ging es auf der Viale dell’Obelisco an der Piazza Bucarest vorbei zur berühmten Villa Borghese, wo wir gemütlich durch den schönen Park schlenderten. Hier gibt es einen Minizug, einen kleinen See auf dem man mit gemieteten Bötchen fahren kann und einen Zoo, den Bioparco.
    Auf der Piazzale dei Martiri gehen wir rechts die Viale del Muro Torto hinunter und folgen ihr an einem Knick nach links. An der sehenswerten Kirche Santa Maria del Popolo aus dem 17. Jahrhundert gelangen wir zu unserem Ziel, der Piazza del Popolo. In der Mitte des Platzes steht ein Obelisk mit ägyptischen Schriftzeichen, ähnlich wie die des Obelisken an unserm Startpunkt. Er wurde 1589, nachdem Kaiser Augustus ihn 100 v. Chr. nach Rom bringen ließ, im Auftrag von Pharao Ramses II. fertiggestellt.
    Nachdem wir noch die Kirchen Santa Maria dei Miracoli und Santa Maria di Monte Santo besichtigt hatten über die lebendige Via del Corso, der Verbindungsstraße zum Forum, dem Kapitol und den Kaiserforen, gingen wir dann zurück zum Zentrum.

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    Von Venedig auch mal nach Verona…

    Januar 16th, 2006

    Eigentlich hat Venedig ja schon genug zu bieten, aber trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, auch mal die Stadt, die Shakespeare als Schauplatz für die Liebesgeschichte Romeos und Julias diente, zu besuchen - Verona!

    Mit einem Schnellzug kommt man innerhalb von ca. 1 ½ Stunden von Venedig direkt nach Verona. Ein Bus - das Ticket muss man schon am Bahnhof kaufen - bringt einen direkt ins Stadtzentrum.
    An der Piazza Brà angekommen besichtigen wir erst einmal die Arena di Verona, eines der drei größten Amphitheater der Welt. Ein Mann nutzt den Moment und singt ein paar Operntakte auf der Bühne, die von den noch leeren Rängen der Arena widerhallen.
    Weiter gehen wir Richtung Piazza delle Erbe durch die Via Mazzini, eine belebte Fußgängerzone mit vielen Geschäften und Cafés. Schon seit dem Mittelalter findet auf dem Platz, umgeben von freskenverzierten Häusern und Loggien, jeden Morgen der Markt statt.
    Natürlich besuchen wir auch die Casa di Giulietta in der Via Cappello und stellen fürs obligatorische Foto die Balkonszene nach. Im kleinen Innenhof steht die Julia als goldene Statue (gold sind eigentlich nur die Stellen, an denen sie häufig von den Touristen angetatscht wird). Ein Stückchen weiter, in der Via delle Arche kann man natürlich auch das Haus ihres angebeteten Romeos begucken.
    Zwischen der Piazza delle Erbe und der Piazza dei Signori wurde der Palazzo della Ragione im 12. Jahrhundert erbaut, direkt daneben ist der zugehörige Torre dei Lamberti.
    Weiter geht’s zum Duomo, der ebenfalls im 12. Jahrhundert im romanischen Stil entstanden ist. Zum Gebäudekomplex gehören die Kirchen von S. Elena und San Giovanni in Fonte, und der Bischofsplatz.
    Nicht weit von hier ist die 1290 – 1481 im gotischen Stil erbaute Kirche Sant’Anastasia, die größte Kirche Veronas.
    Wir laufen über die wieder aufgebaute Ponte Pietra, die über den Adige führt, nach Castelvecchio. Hier steht die Festung der Skaliger aus dem Mittelalter. Seit 1925 dient sie als Museum, Museo Civico d’Arte, und stellt die städtische Kunstsammlung aus.
    Dann besichtigen wir noch die romantische Basilika San Zeno Maggiore, eine der schönsten Kirchen Norditaliens, die 1117 errichtet wurde.
    Den Rest des Tages verbringen wir mit Cappuccinotrinken und Bummeln.
    Nach dem Abendessen begeben wir uns mit unseren schon langfristig bestellten Karten wieder in die Arena um AIDA zu sehen. Allein schon wegen der Kulisse herrscht hier eine pompöse Atmosphäre. Das Musical ist beeindruckend und gewaltig inszeniert.
    Hundemüde, aber erfüllt von den zahlreichen Impressionen des Tages, fallen uns schon auf dem Rückweg im Zug die Augen zu.

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    Vivent les pieds!

    November 1st, 2005

    Ein ganzes Wochenende zu Fuß die Sehenswürdigkeiten der Stadt der Liebe abzuklappern, war anstrengender, als ich mir vorgestellt hatte…

    Klar, man hätte ja auch mal einen Sightseeing-Bus besteigen oder mit der Métro einen Stationswechsel machen können. Aber nein, aus Angst, etwas verpassen zu können, lief ich, und lief, und lief …
    Zum Glück war mein Hotel sehr zentral in einer der 12 Straßen, die in der Mitte des Place Charles de Gaulle mit dem Arc de Triomphe zusammenlaufen, gelegen. So konnte ich meinen Fußmarsch gemütlich schlendernd auf den Champs Elysées beginnen und den Parisern dabei zusehen, wie sie ihre Croissants in den Café au lait tunkten und lebhaft über die neuesten Erlebnisse plauderten. Ein bisschen Geschäftegucken musste natürlich auch drin sein, denn hier gibt es natürlich alles, was Rang und Namen hat, von Louis Vuitton über Cartier, Fendi, Guerlain, bis hin zum Virgin Megastore. Nun gut, für den schmalen Geldbeutel ist eher wenig dabei, aber es ist schon interessant die Schickeria beim Schopping zu beobachten.
    Ich versuchte, soviel wie möglich zu schaffen. Vom Arc de Triomphe zur Sacre Coeur.



    Dort bummelte ich durch die von Straßenkünstlern bevölkerten Gassen am Fuße der weiß strahlenden Kirche. Ich ließ mich von einer Malerin portraitieren. Das Bild war toll, mir nur leider kein bisschen ähnlich.
    Weiter ging’s zur Opéra Garnier. Für die beiden Kaufpaläste Galeries Lafayette und Au Printemps neben der Oper müsste man allein schon einen halben bis ganzen Tag einplanen. Aber ich hatte ja noch viel vor.
    Ich besuchte La Madeleine und bestaunte den Colonne de Vendôme vom berühmten Hotel Ritz und tollen Designerboutiquen umringt.
    Auf dem Place de la Concorde, dem größen Platz von Paris, direkt am Ufer der Seine kann man den Obélisque de Luxor in einer Linie mit dem Eiffelturm betrachten. Vielleicht hätte ich in meinem Reiseführer jedoch lieber nicht lesen sollen, dass hier Ende des 18. Jahrhunderts eine Guillotine in der Mitte des Platzes 2800 Menschen, unter anderem auch Ludwig XVI., Marie-Antoinette und Robespierre exekutierte. Der Gestank von Blut soll so stark gewesen sein, dass sich die Viehherden weigerten den Platz zu überqueren. Na, wenn das mal nicht eine angenehme Atmosphäre macht!
    Vorbei am pompösen Eingang des Musée de Petit Palais und an der Galeries Nationales du Grand Palais am Porte Champs-Elysées überquerte ich die Seine (über eine Brücke natürlich)  um den Eiffelturm zu erklimmen, selbstverständlich zu Fuß. Atemlos oben auf der Aussichtsplattform angekommen, eröffnete sich mir ein Wahnsinnsrundblick auf die mittlerweile beleuchtete Stadt.
    Auf dem Place Trocadéro hatte sich am Abend eine Traube von Menschen versammelt um fünf schwarzafrikanischen Trommlern zu lauschen. Ein paar Breakdancer zeigten dazu ihre Moves.  Ein schönes Spektakel vor allem mit dem funkelnd beleuchteten Eiffelturm im Hintergrund.


    Aurevoir Paris ! Je vais revenir !

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