
Bio: Da fehlen mir doch glatt die Worte!
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Angemeldet seit: 31.10.2005 00:00:00
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Kurztripp nach Bari
Februar 7th, 2006Nach einem angenehm kurzen Flug ohne Turbulenzen landeten wir auf dem Flughafen in Bari. Wir hatten keine Zeit zu verlieren, denn wir hatten nur zwei Tage, um die Stadt an der Adriaküste im Süden Italiens ca. 350 km östlich von Neapel zu erkunden. Die Autobahn brachte uns direkt zur Altstadt, die sich auf einer Ausbuchtung ins Meer erstreckt.
Nach einem angenehm kurzen Flug ohne Turbulenzen landeten wir auf dem Flughafen in Bari. Wir hatten keine Zeit zu verlieren, denn wir hatten nur zwei Tage, um die Stadt an der Adriaküste im Süden Italiens ca. 350 km östlich von Neapel zu erkunden. Die Autobahn brachte uns direkt zur Altstadt, die sich auf einer Ausbuchtung ins Meer erstreckt.
Diese ist sehr sauber und sehenswert, wegen der vielen weißen, alten Häuser und der verwinkelten Gassen. Man fühlt sich nach Arabien versetzt, weil die Bauten alle nicht sehr hoch und groß sind und die extreme Sommerhitze das Bild perfekt macht.
Die Touristenattraktionen sind die Kirchen San Nicola, das Castello Svevo im Westen der Altstadt und die Kathedrale San Sabino an der Uferstrasse.

San Sabino ist das älteste Gebäude, denn es überlebte als einziges Bauwerk das Feuer im 12ten Jahrhundert, welches eine Rebellion niederschlagen sollte. San Nicola ist das Wahrzeichen der Stadt und soll jeden dritten Sonntag im Monat Mittelpunkt eines Antiquitätenmarktes sein, den wir allerdings nicht miterlebten.

Die Burg ist schon überwältigend, sie bietet einen Blick auf das Meer und den Hafen und passt mit ihrem klobigen Äußeren eigentlich gar nicht zu den verwinkelten Gassen.

Im Gegensatz zu der Altstadt ist die Neustadt im Süden der Burg nicht so reizvoll.
Sie ist wie New York schachbrettartig angelegt.
Etwas Kultur bot die Pinacoteca Provinciale, wo schöne Gemäldesammlungen Süditaliens ausgestellt werden. Enttäuschend dagegen war das alte Theatro Petruzelli, wovon nach einem Brand nur noch die Fassade stand.
Bevor die Geschäfte schlossen, wollte ich mir unbedingt noch ein paar echte italienische Schuhe kaufen und wurde in der Via Soprano fündig. Dort sind einige schöne Geschäfte und Boutiquen, die zwar nicht Großstadtniveau haben, aber auf jeden Fall mal einen Blick wert sind.
Dort erfuhren wir auch von einem Museum auf dem Unigelände, das archäologische Objekte präsentiert. Zwar hatten wir uns den Besuch für den nächsten Tag vorgenommen, doch die Sonne, der Hafen und die vielen Cafés hielten uns davon ab, so dass wir am zweiten Tag nur noch die süd-italienische Sonne in und um die Altstadt genossen.

Marseille - Die beeindruckende Hafenstadt am Mittelmeer
Januar 16th, 2006Das Mittelmeer hat sicher viele Hafenstädte, die was zu bieten haben - eine von ihnen, die ich nur empfehlen kann, ist Marseille.
Mit seinen Häfen, den vielen Festungen, den vorgelagerten Inseln und den beeindruckenden Kirchen, sowie seinen Museen hat die französische Hafenstadt viele wunderbare Sehenswürdigkeiten auf der Haben-Seite.
Trotz der Yacht- und Frachthäfen entlang der Küste wird man bei der Frage Wo ist der Hafen? wohl beim alten Hafen, dem vieux port landen.

Mitten im Herzen der Stadt liegt dieser 1×1 Kilometer breite und lange Hafen vollgestopft mit Booten jeder Größe. Rundherum machen sich dutzende Restaurants den Charme des Rechtecks zunutze, deren Erfolg auch nicht durch Fischgestank oder schreiende Fischhändler getrübt wird. Als ich an einem Samstag den Fischmarkt besuchte, beeindruckte mich schon eher die Authentizität und die Vielfalt der glibberigen Meeresbewohner, als dass mich der penetrante Geruch zu fluchtartigen Gebärden hinriss.

Der Hafeneingang wird durch die Partillon und die Festung St. Nicholas im Süden und durch die St. Jean Festung im Norden abgeschirmt. Hinter diesen Festungen auf den Bergen sind weitere Monumente, wie die Abbaye du St. Victor und die achteckige Kirche von St. Vincent und St. Catherine. Die bekanntesten Kirchen aber sind die wunderschöne, heute noch benutzte Kathedrale unmittelbar nördlich vom Hafen, sowie die Notre Dame auf dem Hügel.
Letztere ist zwar etwas rustikaler, jedoch wegen ihrer Lage und dem damit verbunden, einzigartigen Blick über Stadt und See stets mit Touristen tapeziert.

Auch im Süden des Hafeneingangs, auf einer Landzunge liegt der Palais du Pharo, ein sehr beeindruckender alt-griechischer Bau, der einst Napoleon als Residenz angeboten wurde.
Nicht minder faszinierend ist der Palais de Longchamp ein U-förmiges Gemäuer, das durch ausgeklügelte Beleuchtungstechnik nachts genauso sehenswert ist, wie am Tag.
Desweiteren bietet sich noch der Besuch des städtischen Gartens an, der einem bekannten Philanthrop gewidmet ist, sowie ein Trip zu den kleinen Inseln vor der Küste, der Isle dIf, sowie der Îsle du Fioule. Erstere soll übrigens den Grafen von Monte Christo beherbergt haben.

Sportbegeisterte finden ihr Heil im Stade Velodrome, dem zu Hause vom Traditionsfußballklub Olympique de Marseille



