TUIfly Blog

Archiv für die Kategorie ‘Paris’

Zelten in der Normandie

Der Urlaub begann mit einem günstigen Flug nach Paris mit der TUIfly, damals noch HLX;) Da wir arme Azubis waren, haben wir uns überlegt, zu campen für € 70,- pro Person. Sind also mit dem Zug noch weiter gefahren bis zu einem netten kleinen Ort an der Küste, der sich Houlgate nennt (echt empfehlenswert *kleiner Geheimtipp*). Es war einfach traumhaft dort. Der Campingplatz befand sich direkt am Meer und wir hatten unser Zelt in der ersten Reihe aufgebaut, weit weg von Nachbarn. Zu essen gab es natürlich oft Baguette mit Camembert (aus der Normandie), genau das Richtige für mich als großer Frankreich- Fan. Wir hatten die Woche über nur gutes Wetter und haben also sehr viel unternommen. Es war mein sogenannter erster großer Urlaub mit meinem Freund. Hätteauch nie gedacht, das campen was für mich ist. Unsere Beziehung hatte also mit dem Urlaub schonmal einen tollen Start. Von Paris haben wir zwar leider nicht soviel mitbekommen, weil wir keine Lust hatten mit unserem Gepäck bei der Hitze durch die Stadt zu laufen, Schließfächer durfte man aufgrund von Terrorgefahr nicht benutzen. Aber die "Stadt der Liebe" kannten wir auch eh schon. Nach diesem Frankreich- Trip unternahmen wir noch ein paar Reisen zusammen wie z. B. nach Kopenhagen, London oder Dresden. Reisen ist einfach immer toll, besonders zusammen mit seinem Partner.

Paris–Nett im Doppelbett

Im Künstler-Viertel Montmartre absteigen…

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Paris, mon Amour

Seine oder nicht Seine? Das war nie die die Frage. Schon nach dem ersten Französischunterreicht in der siebten Klasse verabredeten wir Mädchen uns für 99 Mark zu einer gemeinsamen „Rainbow-Bustour“ nach Paris, um zu gucken, was es mit Francois, Gilbert und Renée wirklich auf sich hatte. Die Nacht verbrachten wir in unbequemen Sitzen dösend auf der hell beleuchteten belgischen Autobahn und fanden uns nach 10 Stunden Fahrt am frühen Vormittag vor dem Moulin Rouge wieder, wo Trauben von Touristen die Nacht zum Tag gemacht hatten. Seitdem bin ich süchtig nach dieser nimmermüden Weltmetropole.

Es gibt nichts, was Paris nicht hat: Kathedralen, Konsumtempel, Spitzenrestaurants, Straßencafés, Sex, Romantik, futuristische Viertel, Leben unter den Brücken, Luxus, Anmut, Dreck, Delikatessen, Mode, Machtzentren, Einsamkeit, Glamour, Gossen, eine dicht vernetzte Unterwelt. Paris ist geschichtsträchtig, Schauplatz von Revolutionen und Zentrum von Trends, jung und kreativ. Afrikaner und Asiaten, Clochards und Haute Couture - alle Kulturen und soziale Schichten prallen aufeinander.

Es gibt nichts, was nicht schon über Paris gesagt worden ist. Und dennoch birgt die Stadt bei jedem Besuch viele neue Geheimnisse. Wer sich einmal nicht ins touristische Treiben begibt, der entdeckt jenseits der urbanen Hot Spots verborgene Hinterhöfe, abgelegene Passagen und einsame Sackgassen.

Es sind nicht die berühmten Bauwerke und bekannten Museen, es ist nicht das Centre Pompidou, der Père Lachaise und das Lächeln der Mona Lisa, die einen in den Bann ziehen. Nicht nur! Es ist die Vielfältigkeit, der unverwechselbare Charme und die anregende Atmosphäre. Eines der schönsten Komplimente an die Stadt stammt von Heinrich Heine: “Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris.“

Ein paar Sightseeingklassiker dürfen aber in keinem Programm fehlen, vor allem nicht, wenn man mit einem „Paris-Anfänger“ unterwegs ist, so wie ich an diesem sonnigen Winterwochenende. Allen voran der Eiffelturm. Für 3,80 € geht es per Pedes bis auf die zweite Plattform hinauf. Etliche steile Stahlstufen später genießen wir einen guten Überblick über die Millionenstadt: hinten am Horizont kratzen die Hochhäuser von La Défense an den Wolken, die goldene Kuppel des Invalidendom glänzt in der Sonne, die Seine schlängelt sich durch das Häusermeer und die Tuilerien offenbaren sich ganz unverblümt aus der Vogelperspektive.

Eine nicht minder so schöne Aussicht bietet der höchste Hügel der Stadt: Montmartre. Auch der Künstlerhügel ist gut zu Fuß zu erklimmen, vorbei an dem malerischen Montmartre-Friedhof, auf dem Emile Zola und Alexandre Dumas in dekadenten Gruften ihre letzte Ruhe gefunden haben und obdachlose Katzen in der Sonne dösen.

Auf dem Place du Tertre portraitieren Pseudomaler Touristen. Im Hintergrund türmt sich malerisch die weiße Basilikia Sacre Coer auf – die Stadt der Liebe liegt einem zu Füßen.

Mit der perfekt ausgebauten Metro (2-Tagesticket für 14 € p.P.) fahren wir bis zur Station Champs Elysées; einmal stilvoll schlendern. Sie gilt mit ihren Prunkbauten als eine der schönsten Straßen der Welt. Die Abenddämmerung hat bereits eingesetzt als wir an die Uferpromenade der Seine abtauchen. Bis zur Dunkelheit spazieren wir am Wasser entlang, in dem jede Menge Hausboote leise knarrend vor sich hin dümpeln.

Über die Pont Royal gelangen wir auf den Boulevard Saint Germain im gleichnamigen Intellektuellen-Viertel, das einst die Pariser Bohème bevölkerte. Cafés wie das Deux Magots werben damit, Sartre, Camus und Bouvoir als Gäste bewirtet zu haben und nehmen dies als Rechtfertigung für überteuerte Preise.

Um Mitternacht sind die Bars, Jazzclubs und Kneipen voll mit Existentialisten der Sorbonne. Wir folgen einem Tipp aus dem Reiseführer und nehmen einen Drink im „Les Etages“: eine hippe Bar auf mehreren Etagen mit nicht wirklich guten Longdrinks.

Tags darauf nutzen wir die Gelegenheit zum Sonntagsshopping im jüdischen Viertel Marais mit einer bunten Mischung aus traditionell jüdischen Händlern, trendigen Boutiquen und Galerien. Vor den koscheren Falafelbuden stehen junge Menschen schlange. Am Place des Vosges suchen wir den Issey Miake Showroom, der leider geschlossen hat. Dafür säumen herrliche Herrenhäuser und Arkaden den Platz. Ein Geigenspieler begleitet unseren Weg. Unter seinem Fellmantel trägt er ein T-Shirt mit der Aufschrift „Paris mon Amour“.

Paris–Essen wie Gott in Frankreich

Bei Crepes, Camembert und Calvados läuft einem das Wasser im Mund zusammen…

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Paris–Auf Spaziergang durch charmante Viertel

Vorbei an Flohmärkten, Ateliers und kleinen Geschäften…

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Paris, Paris nur Du allein

Waren mit Hlx drei Tage in Paris, super Hotel direkt im Momartre Viertel, kleines, saubers Hotel.

Paris ist einfach nur toll. Man braucht nur gutes Schuhwerk, dann kann man diese wundervolle Stadt zu Fuß erkunden. Ein Muss ist Momartre bei Nacht. Blick auf ganz Paris. Am Tag sollte man durch Place des Voges schlendern. Eine Fahrt auf der Seine sollte der Anfang der Reise sein, dann weiß man genau, wo alle Sehenswuerdigkeiten liegen. Kein Problem zu Fuß vom Eifelturm bis Notre Dame. Wir waren begeistert.

Die lustigen Weiber von Windsor

Wir waren in Paris! Danke hlx.com!

Über den Wolken …

Auf einen hohen Turm zu klettern, um die Aussicht über Paris zu bewundern ist doch langweilig. Viel schöner ist es mit einem Heißluftballon langsam und (fast) lautlos nach oben zu schweben und aus der Vogelperspektive auf Paris herabzublicken.

Dabei handelt es sich nicht um irgendeinen Heißluftballon, sondern um den angeblich größten Heißluftballon der Welt. Bei gutem Wetter startet er vom Parc André Citroen in die Lüfte. In ihn passen bis zu 30 Erwachsene, also eine ganze Menge. Ich hatte Glück, die Sonne schien, die Windverhältnisse waren gut und wir waren nur 18 Leute, die sich in den Korb des Ballons quetschen wollten. So war es allen möglich einen guten Blick nach unten zu erhaschen. Der Ballon steigt bis in 150 Meter Höhe.

Ein einmaliges Erlebnis. Der Anblick der ansonsten recht (freundlich ausgedrückt) „lebhaften“ Stadt, wirkt von oben entspannt und weniger quirlig. Zudem ist eine Ballonfahrt in der Geburtsstadt der Heißluftballons etwas Besonderes. Hier startete 1783 der französische Physiker Jacques Charles, die erste Heißluftballonfahrt der Welt. Die Pariser sind also nicht nur die Größten, sondern auch die Ersten Heißluftballonfahrer. Schön einmal dabei gewesen zu sein. :)

Mehr Infos zur Ballonfahrt bekommt man hier. (Man muss französisch können, um die Seite zu verstehen.)

Geheimtipp Restaurant “Chez Antoine”

ein kleines traditionelles Bistro unweit der Seine, geführt von einem deutsch-französichen Ehepaar

hallo, bei meinem letzten Paris-Aufenthalt habe ich dieses kleine von außen unscheinbare Lokal entdeckt. Es heißt Chez Antoine und ist in 97, Avenue de Versailles, 75016 Paris gelegen Tel: +33(0)145271574, nächstgelegene Metrostation ist MIrabeau.

Es hat noch den richtigen Charme der früheren Bistros; 2-Gang-Menüs gibt es bereits ab 16 Euro. Die Besitzer Cornelia und Antoine sind immer glücklich über Besucher aus Deutschland und honorieren dies meist mit einem Aperitif. Besonderer Stolz des Restaurants ist eine Sammlung von über 100 verschiedener Hüte, Mützen, Käppis und anderer Kopfbedeckungen, alles Geschenke von treuen Gästen dazu zählt auch die Perücke einer Richterin.

Der Besuch dieses Restaurants ist absolut lohnenswert wenn man den Wert auf die franz. Kunst zu leben legt und nicht auf eine perfekte moderne gestylte Einrichtung.

Bon appetit wünscht euch Claudia

 

Vivent les pieds!

Ein ganzes Wochenende zu Fuß die Sehenswürdigkeiten der Stadt der Liebe abzuklappern, war anstrengender, als ich mir vorgestellt hatte…

Klar, man hätte ja auch mal einen Sightseeing-Bus besteigen oder mit der Métro einen Stationswechsel machen können. Aber nein, aus Angst, etwas verpassen zu können, lief ich, und lief, und lief …
Zum Glück war mein Hotel sehr zentral in einer der 12 Straßen, die in der Mitte des Place Charles de Gaulle mit dem Arc de Triomphe zusammenlaufen, gelegen. So konnte ich meinen Fußmarsch gemütlich schlendernd auf den Champs Elysées beginnen und den Parisern dabei zusehen, wie sie ihre Croissants in den Café au lait tunkten und lebhaft über die neuesten Erlebnisse plauderten. Ein bisschen Geschäftegucken musste natürlich auch drin sein, denn hier gibt es natürlich alles, was Rang und Namen hat, von Louis Vuitton über Cartier, Fendi, Guerlain, bis hin zum Virgin Megastore. Nun gut, für den schmalen Geldbeutel ist eher wenig dabei, aber es ist schon interessant die Schickeria beim Schopping zu beobachten.
Ich versuchte, soviel wie möglich zu schaffen. Vom Arc de Triomphe zur Sacre Coeur.



Dort bummelte ich durch die von Straßenkünstlern bevölkerten Gassen am Fuße der weiß strahlenden Kirche. Ich ließ mich von einer Malerin portraitieren. Das Bild war toll, mir nur leider kein bisschen ähnlich.
Weiter ging’s zur Opéra Garnier. Für die beiden Kaufpaläste Galeries Lafayette und Au Printemps neben der Oper müsste man allein schon einen halben bis ganzen Tag einplanen. Aber ich hatte ja noch viel vor.
Ich besuchte La Madeleine und bestaunte den Colonne de Vendôme vom berühmten Hotel Ritz und tollen Designerboutiquen umringt.
Auf dem Place de la Concorde, dem größen Platz von Paris, direkt am Ufer der Seine kann man den Obélisque de Luxor in einer Linie mit dem Eiffelturm betrachten. Vielleicht hätte ich in meinem Reiseführer jedoch lieber nicht lesen sollen, dass hier Ende des 18. Jahrhunderts eine Guillotine in der Mitte des Platzes 2800 Menschen, unter anderem auch Ludwig XVI., Marie-Antoinette und Robespierre exekutierte. Der Gestank von Blut soll so stark gewesen sein, dass sich die Viehherden weigerten den Platz zu überqueren. Na, wenn das mal nicht eine angenehme Atmosphäre macht!
Vorbei am pompösen Eingang des Musée de Petit Palais und an der Galeries Nationales du Grand Palais am Porte Champs-Elysées überquerte ich die Seine (über eine Brücke natürlich)  um den Eiffelturm zu erklimmen, selbstverständlich zu Fuß. Atemlos oben auf der Aussichtsplattform angekommen, eröffnete sich mir ein Wahnsinnsrundblick auf die mittlerweile beleuchtete Stadt.
Auf dem Place Trocadéro hatte sich am Abend eine Traube von Menschen versammelt um fünf schwarzafrikanischen Trommlern zu lauschen. Ein paar Breakdancer zeigten dazu ihre Moves.  Ein schönes Spektakel vor allem mit dem funkelnd beleuchteten Eiffelturm im Hintergrund.


Aurevoir Paris ! Je vais revenir !

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