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Archiv für die Kategorie ‘Catania’

Sardinien – Jetset und Luxusyachten

Ein Hauch von Luxus umweht die Inselküste, denn Sardinien gilt als Perle im Mittelmeer für Yacht- und Segelvergnügen de luxe! Wir besuchen heute den exklusivsten Yachthafen an der Smaragdküste, in dem einst der berühmte Multimilliardär Aga Khan Hof hielt und heute Berlusconi und Putin ihre Villen und Yachten haben!

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Modica, Perle Siziliens

Modica ist eine Stadt im Südosten von Sizilien und liegt in der Provinz Ragusa in Italien. Sie ist eine der spätbarocken Städte des Val di Noto, die von der Unesco zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden.

Lage:

Die Stadt liegt 296 m s.l.m. und 20 km südöstlich von Ragusa an den Südhängen der Monti Iblei. In Modica leben 54.008 Einwohner[1] auf einer Fläche von 290,77 km².

Die Hauptortsteile von Modica sind Modica alta, Modica bassa, Modica sorda und Marina di Modica.

Die Nachbargemeinden sind Buscemi, Giarratana, Ispica, Noto (SR), Palazzolo Acreide, Pozzallo, Ragusa, Rosolini (SR) und Scicli

Wirtschaft:

Bedeutendster Wirtschaftszweig ist die Landwirtschaft mit dem Anbau von Oliven, Johannisbrotbäumen und Getreide. Gemüse wird hier in größerem Umfang in Treibhäusern angebaut. Daneben haben Viehzucht (Modica-Rind) und Milchwirtschaft Bedeutung erlangt. Auch der Tourismus wird seit einigen Jahren stark gefördert, insbesondere durch Veranstaltungen von historischen Events und der verstärkten Herstellung und Vertreibung typischer modicanischer Spezialitäten wie Schokoladenlikör, Schokolade und Süßwaren, die aufgrund der hohen Nachfrage auch in den Nachbarorten vermarktet werden.

Geschichte:

Die Stadt wurde von den Sikulern unter dem Namen Motyka gegründet und in späteren Zeiten von Griechen und Römern bewohnt, die aber kaum nennenswerte Spuren hinterließen. Die Araber eroberten 845 die Stadt und nannten sie Mohac. Im 11. Jahrhundert übernahmen die Normannen, angeführt von Roger I., die Stadt.

Modica wurde wie andere Städte im Val di Noto durch das schwere Erdbeben vom 9. Januar 1693 zerstört, bei dem in Sizilien 60.000 Menschen ums Leben kamen. Im Stil des sizilianischen Barocks wieder aufgebaut, ist Modica trotz zweier Überflutungen 1833 und 1902 heute ein ruhiges Regionalzentrum mit einem der schönsten Stadtbilder im Stil des sizilianischen Barocks

Sehenswürdigkeiten:

Kirche Santa Maria delle Grazie aus dem Jahre 1615, der Bau blieb unvollendet
Kirche San Pietro aus dem 18. Jahrhundert mit einem Treppenaufgang, an dem die zwölf Apostel stehen
Kirche San Giorgio aus dem 12. Jahrhundert, im 17. Jahrhundert von Rosario Gagliardi wieder aufgebaut, sie befindet sich am Ende eines Treppenaufgangs mit 250 Stufen
Geburtshaus von Salvatore Quasimodo(1901-1968), Lyriker und Kritiker, Träger des Nobelpreises für Literatur 1959

www.modicaonline.it

Die Liebe meines Lebens

Eigentlich bin ich Spanien-Fan.

Bei meiner ersten Reise nach Spanien, habe ich auf dem Rückflug etwas weniger Glück gehabt. Alle saßen bereits im Flieger und die Maschine wollte in Jerez auf das Rollfeld. Hätte man mal dem Piloten gesagt das die Ausfahrt doch recht eng ist und dort noch Laternen stehen. Mit dem rechten Flügel brachte er es fertig eine Laterne zu stürzen. Dann ging es eine Stunde lang im 10 Minuten Takt "aufstehen, setzen". Man war sich nicht sicher ob man mit der Maschine wirklich fliegen kann. Als die Stunde kam, war klar, mit dieser Maschine wird an diesem Tag keiner mehr fliegen. So standen knapp 200 Menschen auf dem Flughafen fest. Seitens der Fluggesellschaft orderte man aus München eine Ersatzmaschine, die, wie sollte es auch anders sein, kleiner war als der vorgesehene Flieger.

Ein Teil durfte also fliegen, der andere wurde auf Abenteuerliche Art und Weise umgebucht. Nun hatte ich die Wahl nach Frankfurt und dann mit dem Bus nach Düsseldorf, oder über ein Zwischenstopp in Madrid nach Köln. Ich entschied mich für die Variante "Madrid". An dem Tag sollte mich eigenlich nichts mehr umhauen, aber so eine Spain-Airline hatte es insich. Mit mulmigen Gefühl und viel Holpern ging es in einer Stunde nach Madrid. Nun kannte ich mich auf dem Flughafen in Madrid nicht aus. Wer schon mal dort gewesen ist, der wird wissen das man dort wahrscheinlich schon Menschen als vermisst gemeldet hat, wenn sie nur von Halle A nach Halle B wollten. Nachdem ich schon 7 Stunden unterwegs war, sollte es endlich mit einer Einheimischen Fluggesellschaft nach Kölle gehen. Bei all dem Ganzen blieb mir aber Spanien als das perfekte Domizil in Erinnerung.

Es kam der Tag als neben uns eine Familie aus Sizilien hinzog, dass war gut 10 Jahre später nach meinem Spanien-Erlebnis. Ich hatte in meiner Vergangenheit immer gehört, man kann nur Spanien oder Italien lieben. Das war nun auch meine Meinung. Aber Sizilien ist doch noch was anderes, wie ich Heute weiß. Als die Freundin meiner Frau wieder mal in ihre Heimat flog und wir ihren Hund bei uns aufnahmen, rief sie irgendwann an um mitzuteilen das sie doch etwas länger auf Sizilien bleibt und ihren Hund gerne bei sich hätte. Nach kurzer Überlegung bot ich mich an ihr den Hund mit dem Flieger zu bringen. Gesagt, getan, irgendwie lies es sich aber nicht anders einrichten, als das ich nur mit einer Übernachtung dort hin konnte.

Als ich in Catania ankam war es März 07. Die Fahrt vom Flughafen bis zu ihrem Wohnort kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Meer, Vulkan, Palmen, Orangen, Zitronen, wau! Ich war so übermüdet das ich das Angebot eines Schlafplatzes sofort angenommen hatte. Als ich wach wurde sah ich mich um und kam mir in einer anderen Welt vor, die mir aber sehr vertraut war. Lag es vielleicht nur daran das ich hier jemanden kannte? Wohl kaum, denn dieses Gefühl lies mich nicht mehr los. Ich war sehr traurig das ich wieder nach Deutschland musste, freute mich aber auch auf den Geburtstag meines Sohnes. Daheim angekommen erzählte ich von der Schönheit der Insel und brachte damit meine Frau etwas in Traurigkeit. Wie gern wäre sie mitgeflogen. Wir hatten also fest die Absicht noch im gleichen Jahr dort hinzufliegen um Urlaub zu machen. Lange Zeit sah es nicht so aus als würde unser Wunsch in Erfüllung gehen. Doch dann kam im Oktober die feste Planung im Dezember für zwei Wochen darunter zu düsen.

Die Menschen, das Land, diese Stimmung, etwas schöneres habe ich noch nicht gesehen. Ich hatte wieder dieses vertraute Gefühl, ich habe das Gefühl von der langersehnten Heimat erfahren dürfen und bin dafür unendlich dankbar. Noch nie wurden wir so herzlich aufgenommen wie dort. Und in uns kam der Reiz auf, dort könnten wir Heimisch werden. Aus einer Idee, wird nun Wirklichkeit. Im Februar 2008 war ich wieder dort um zu sehen was machbar ist. Im Juli geht es nun für uns endgültig auf die schönste Insel!

Ich kann nicht beschreiben warum in Uns von Anfang an das Gefühl von Heimat bestand, aber wenn man dieses Gefühl auch nach langer Abwesenheit nicht los wird, dann sollte man es zumindest riskieren.

Wir sind schon sehr gespannt wie unser Leben dort verlaufen wird, wir sind bereit auf sehr viel zu verzichten. Denn der Luxus des Lebens besteht nicht aus dem Material, sondern aus der Schönheit und Einfachheit die man dort leben kann. Es ist die Liebe unseres Lebens!

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