Archiv für die Kategorie ‘Rom’
Rom – Caracalla-Therme
Eine antike Tour dorthin, wo früher gebadet wurde. Wir sind in den Caracalla-Thermen, die nur zwischen dem 2. und 5. Jahrhundert nach Christus in Betrieb waren. Ein wahrlich historischer Ausflug…
Rom – Besuch beim Papst
Kein Rom-Trip ohne Besuch beim Papst. Wir sind auf den Spuren von Benedikt XVI. im Vatikan und erzählen Ihnen Dinge, die Sie über den imposanten Petersplatz sicher noch nicht gewusst haben…
Rom – Eine ganz besondere Pizzeria
Wir gehen in die Pizzeria „Est, Est, Est“. Das ist laut eigener Aussage die älteste Pizzeria Roms. 1888 wurde sie als Weingeschäft gegründet. In den 1920er Jahren wurde der komplette Innenraum dann renoviert und mit Kastanienholz verkleidet, was bis heute so geblieben ist.
Supercooler Kurzurlaub
Erst einmal Donnerstag Mittag ein super Flug nach Rom (auch wenn es am Anfang ein bisschen gewackelt hat), dann bei tollem Wetter 3 Tage am Lago di Bolsena in der Nähe der Toskana und heute zurück.
Echt super, dass die Strecke Rom Hannover jetzt auch am Sonntag geflogen wird. Es geht doch nichts über ein verlängertes Wochenende zum Taxipreis in Italien. Noch ein super Lob an HLX und besonders cool fand ich, war dass auf dem Hinflug Mövenpick-Eis verkauft wurde. Bis zum nächsten Flug…
Mode, Mumien, Marmorgötter
Alle Wege führen nach Rom
Es ist früh am Morgen als wir in Rom ankommen und es regnet. Rom im Regen, na super! Wenigstens die Temperaturen stimmen milde: 23 Grad sind es am Tiber. Gegen 11 Uhr herrscht schon ordentlich Trubel auf den Straßen rund um die Spanische Treppe. Ein paar Afrikaner haben heute ein gutes Geschäft gewittert und bieten an jeder Ecke Regenschirme für 10 an. Wir kaufen einen Knirps, wie viele andere Touristen. Ein Meer aus gleichaussehenden Schirmen schlängelt sich über die Via Condotti, Roms teuerste und eleganteste Geschäftsstraße. Enttäuscht über das Wetter aber jetzt bestens ausgerüstet dafür, bummeln wir durch die Luxusmeilen: Via del Corso, Via Condotti, Via Tritone. In den Schaufenstern: feinster Zwirn von namhaften Designern. Daheim vermitteln einem Verkäufer solcher Läden oft das Gefühl unwürdig zu sein, das Geschäft zu betreten. In Rom ist es anders: Man fühlt sich selbst durchnässt und matschig von der Reise, bei Gucci und Armani willkommen. Die Atmosphäre ist locker und es gibt nichts, was es nicht gibt: extravagantes, schrilles, edles, trendiges Pret a Porter für jedes Portemonnaie. Aber Rom bietet nicht nur die Trends der Zukunft, sondern auch mehr 3000 Jahre Vergangenheit. In der antiken Metropole trifft man auf zahlreiche Zeitzeugen aus der Geschichte: Ruinen des römischen Reiches, antike Fresken, barocke Brunnen - hunderte Kirchen, zahlreiche Paläste, etliche Plätze und Villen. Wir haben uns dreitausend Jahre Geschichte für zwei Tage vorgenommen und es scheint, als wäre Sonnegott Helios gnädig mit uns, denn der Himmel klärt sich auf. Nach einem leichten Mittagsmenü beginnt unsere Route am Kapitolsplatz, einem symbolischen Ort, auf einem der sieben Hügel Roms. Der Überlieferung nach wurde die Stadt dort gegründet. Vom Hügel aus ist schon die riesige Ausgrabungsstätte Forum Romanum zu sehen. Ein gigantisches Erdloch, in dem Gräber, Tempel und Säulen zu finden sind. Auf Ausgrabungsstätten trifft man übrigens in ganz Rom. Die unterirdischen Schätze sind ein Grund, warum die Millionenstadt bis heute nur über zwei U-Bahn Linien verfügt. Das wiederum ist Grund für permanentes Verkehrschaos. Rom leidet unter Verstopfung. Alle Wege führen nach Rom, ja. Aber sich durch Rom den Weg zu bahnen, ist eine Herausforderung. Der Verkehr besteht aus Stau, Auspuff, Vespaknattern, Gasen. Die Straßen sind voll mit überfüllten Bussen, hupenden Autos, schimpfenden Mofafahrern. Fahrstil und Fahrzeuge werden so manchem Deutschen das Herz in die Hose rutschen lassen: die alten Karossen sind verbeult, staubig, schmutzig. Aber die Römer haben ein liebevolles Verhältnis zu ihrem Auto la macchina. Und das Chaos tragen Sie mit Geduld, schwatzend, lachend, rauchend, vergnügt, mediterran gelassen. Per Pedes ist sicher die Beste Art, sich fortzubewegen. Wir schlendern über die Via die Fori Imperiali zum Collosseo. Der Name der berühmten Arena spiegelt einen Eindruck von seiner Größe und Mächtigkeit wieder: es ist kolossal! Überall kann man sich mit Gladiatoren fotografieren lassen. Alte Kutschen laden auf eine Spritztour ein.

Am zweiten Tag pilgern wir zum Petersdom. Am Tiber entlang erreichen wir die Engelsbrücke und das Castel Sant Angelo. Die Burg ist hinter den Mauern durch einen überdachten Gang mit dem Vatikan verbunden. Wir biegen links ein und dann erhebt er sich schon - imposant, gewaltig mir stockt der Atem. Der Petersdom ist die bedeutendste Basilika der Christenheit und mit 211 m Länge, 186 m Breite und 132 m Höhe das größte Gotteshaus der Welt. Im Inneren: fünf Bronzeportale, eine Marmortreppe vor dem Papstaltar, die zum Grab Petri führt, der Vatikanschatz, Statuen und viele Kunstschätze mehr. Es lohnt sich also, an der langen Schlange vor dem Eingang anzustehen und mit den Menschenmassen durch die meterhohen Räume zu ziehen. Die Vatikanischen Museen beherbergen noch viele Kunstschätze mehr und zwar auf 1400 Räumen verteilt in 14 Museen. Rund 7 Kilometer lang ist der Kulturmarathon mit Fresken von Michelangelo, Mosaiken, Sarkophagen, Marmorgöttern und Gemälden man genießt ihn also am besten auf mehrere Tage verteilt. Für uns ist die Reise vorher zu Ende. Wir widmen uns lieber dem kulinarischen- als dem Kunstgenuss. Der Tipp aus dem Reiseführer war ein Glücksfall: Gino in Travestere. Neptuns Lieblinge in sämtlichen Variationen. Beim Verlassen des Restaurants hallt es durch die Gassen: Ciao Bella, bis zum nächsten Mal.
Event-Tipp: am 21. April feiert Rom große Geburtstagsparty Natale di Roma. Mit Feuerwerk, Konzerten u.v.m. Anreise z.B. mit HLX ab Hannover: www.hlx.com
Spaziergang von Piazza zu Piazza
Einen unserer Spaziergänge durch Rom fingen wir mit einem Einkaufsbummel durch die netten Geschäfte um die Piazza di Spagna an.
Einen unserer Spaziergänge durch Rom fingen wir mit einem Einkaufsbummel durch die netten Geschäfte um die Piazza di Spagna an. Schnell ein paar Glückscent in die Fontana della Barcaccia geworfen, gingen wir die Spanische Treppe hinauf um die Kirche Trinità die Monti anzusehen. Davor befindet sich ein Obelisk.
Dann ging es weiter in die Viale della Trinità die Monti, von der aus man über den Hügel Pincio teils eine tolle Aussicht über die Stadt auf die Kuppel des Petersdoms hat.
Vorbei an der Villa Medici, in deren Besitz schon Persönlichkeiten wie Galileo Galilei und Napoleon waren, gingen wir an einer Gabelung die Viale Mickiewicz hinauf in die Gärten des Pincio, die 1809 bis 1814 von dem Franzosen Valadier angelegt wurden.
Von der Aussichtsterrasse des Piazzale Napoleone I genossen wir die Aussicht auf die Stadt.
Weiter ging es auf der Viale dellObelisco an der Piazza Bucarest vorbei zur berühmten Villa Borghese, wo wir gemütlich durch den schönen Park schlenderten. Hier gibt es einen Minizug, einen kleinen See auf dem man mit gemieteten Bötchen fahren kann und einen Zoo, den Bioparco.
Auf der Piazzale dei Martiri gehen wir rechts die Viale del Muro Torto hinunter und folgen ihr an einem Knick nach links. An der sehenswerten Kirche Santa Maria del Popolo aus dem 17. Jahrhundert gelangen wir zu unserem Ziel, der Piazza del Popolo. In der Mitte des Platzes steht ein Obelisk mit ägyptischen Schriftzeichen, ähnlich wie die des Obelisken an unserm Startpunkt. Er wurde 1589, nachdem Kaiser Augustus ihn 100 v. Chr. nach Rom bringen ließ, im Auftrag von Pharao Ramses II. fertiggestellt.
Nachdem wir noch die Kirchen Santa Maria dei Miracoli und Santa Maria di Monte Santo besichtigt hatten über die lebendige Via del Corso, der Verbindungsstraße zum Forum, dem Kapitol und den Kaiserforen, gingen wir dann zurück zum Zentrum.
Die schönsten Plätze der Welt
Einer der lebendigsten Plätze Roms ist meiner Meinung nach der Campo de Fiori. Egal zu welcher Tageszeit man hierher kommt, es ist immer was los. …
Einer der lebendigsten Plätze Roms ist meiner Meinung nach der Campo de Fiori. Egal zu welcher Tageszeit man hierher kommt, es ist immer was los. Hier treffen sich Einheimische und Touristen mittags zum Cappuccino oder abends zum Vino. Man bekommt ein Gefühl für die Lebensart der Römer.
Die Mitte des Platzes ziert ungewöhnlicherweise mal keine Kirche sondern die Statue des Humanisten Giordano Bruno.
Wir schlendern über den Markt, der immer montags bis freitags von 6 bis 14 Uhr stattfindet, und beobachten das rege Treiben. Auf Kartoffelkisten sitzen die alten Marktfrauen, unterhalten sich lautstark und bieten von Obst und Gemüse über die schönsten Blumensorten alles an, was das Herz begehrt. Ringsherum sind viele kleine Cafés und Trattorien. In der Taverna del Campo ruhen wir uns aus und trinken einen Cappuccino und essen ein Tramezzini.
Weiter kann man hier toll durch die kleinen Gassen, die vom Platz abgehen, bummeln und die urigen Läden und Handwerksbetriebe erkunden. Jede Straße ist nach dem dort betriebenen Handwerk benannt.
Wir gehen ein paar Schritte weiter und landen auf der Piazza Farnese. Die zwei Plätze könnten kaum unterschiedlicher sein. Die Piazza ist umgeben von imposanten Gebäuden, wie dem Palazzo Farnese, in dem seit 1635 die französische Botschaft residiert, und Brunnen aus ägyptischem Granit.
An der Ecke Via dei Farnesi/Via Giulia fällt die mit Totenköpfen geschmückte Fassade der Kirche Santa Maria dellOrazione auf.
Wir laufen in Richtung Piazza Navona, in dessen Mitte die berühmte Fontana dei Quattro Fiumi steht. Die vier Statuen darauf stellen die wichtigen Flüsse Nil, Ganges, Rio de la Plata und Donau dar. Es wimmelt von Straßenkünstlern und Malern sowie Karikaturisten. Die schönen Cafés hier sind leider ziemlich überteuert, aber wir gönnen uns trotzdem eine Kugel Tartufo-Eis im I Tre Scalini. Von hieraus haben wir auch Blick auf den Neptunbrunnen und den Maurenbrunnen.
Frisch aufgetankt besichtigen wir die Kirchen SantAgostino mit Fresken von Raffael, die er als Grabschmuck für den Propheten Jesaia schuf; und San Luigi dei Francesi, die französische Nationalkirche, mit drei tollen Gemälden von Caravaggio in der letzten Kapelle auf der linken Seite.
Hier auf keinen Fall hin…
Hotel Navona - der Horror
War kürzlich in Rom. Eine Superstadt - immer wieder. Nur leider bin ich auf einen häufig kursierenden Hoteltipp reingefallen. Hotel Navona - liegt super, auch in einem schönen Haus. Aber ansonsten: der reine Knast. Frühstück wie im Gefängnis und klitzekleine Zimmer. Das alles zum horrenden Preis. Also mein Tipp: Bloß nicht!!!!


