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Archiv für die Kategorie ‘Klagenfurt’

Klagenfurt–Träumen über dem goldenen Brunnen

Rund um den Neuen Platz gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten - Erstes Haus am Platz ist das 4-Sterne-Hotel Goldener Brunnen…

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Klagenfurt–Die Stadt mit dem Lindwurm

Lohnenswerte Ausflüge führen auf den Kreuzbergl und an den Wörthersee…

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Klagenfurt–Schmankerl aus der Region

Rinderkraftbrühe, gefüllte Kalbsbrust und Kärtner Kasnudeln…

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Hannover - Klagenfurt und weiter mit dem Leihwagen

Was kann man von Klagenfurt aus unternehmen. Mit einem Leihwagen kann man die nähere Umgebung erkunden und wenn man gerne Auto fährt Slovenien, Italien und Kroatiens Istrien kennenlernen. 1400 km kamen zusammen aber es war schön und es juckt schon wieder eine neue Tour auszuarbeiten.

Am 03.06.06 flog ich mit meiner Frau nach Klagenfurt. Über das Internet hatte ich bei BUDGET einen Leihwagen bestellt der mir wegen fehlen einer Kreditkarte nicht ausgehändigt wurde. Trotzdem war der Mann sehr nett und organisierte die Autoverleihfirma Thrifty die mir gegen eine Bargeldkaution einen Smart for4 problemlos überließ. Wir fuhren zur Jugendherberge Neckheimgasse wo wir für drei Tage ein Familienzimmer gebucht hatten.

Von dort machten wir uns auf,  den Wörthersee und seine Umgebung zu erkunden.  Maria Wörth, der Aussichtsturm Pyramidenkugel 5,50 € und Velden waren angesagt.

Velden hat eine schöne Promenade mit Schloß und  eine der schönsten Jugendherbergen direkt am See gelegen mit Hallenbad. Den Mittagstisch 3 Gänge für 6,00€  kann man auch nur empfehlen. Fahren danach weiter Richtung  Villach zum Faakersee, zum Millstädtersee gehen spazieren und schauen uns den Klosterstift in Millstätt an.

Am nächsten Tag nach dem Frühstück in der JHB fahren wir nach Hochosterwitz 7,50€ Eintritt und wenn man nicht laufen will 4,00€ Lift. Genießen die schöne Aussicht und fahren nach einer Führung über St. Veit zur Heidi Alm Falkert1875 m wo die Heidi zu Hause ist. Irre Serpentiene und wunderbare Weitsicht, es liegt sogar noch etwas Schnee.   Nach dem Essen in einer Almhütte spazieren wir den Heidiparkur 5,00 € Eintritt ab und genießen die frische Luft und den gerade blühenden Enzian.

Als wir gegen Abend wieder in Klagenfurt waren spazierten wir von der JHB zum nahen Wörtersee und ließen den schönen Tag im Villa Lido mit Blick über den See  ausklingen. 

Der dritte Tag und unser Ziel ist, über den Loipl Pass nach Slovenien.  Problemlos erreichen wir über die Autobahnabfahrt Kranj den schönen Kurort Bled. Die Sonne lacht, der See mit seiner kleinen Insel die Bootstour10,00 € war uns aber zu teuer, darum schauten wir uns für 6,00 € die Burg an. Der Himmel wurde dunkel es fing an zu regnen und wir zogen in den Rittersaal wo wir wohl das beste Schnitzel mit Balkangemüse gegessen haben. Nach dem Essen schien wieder die Sonne und unser Weg führte uns weiter nach Lubjana.  Mitten in der City  fanden wir für 2,00€  einen Parkplatz und  wanderten nun 3 Stunden die Sehenswürdigkeiten der Stadt ab. Nach unserem positiven Eindruck von der Stadt wollten wir aber doch nicht hier übernachten und fuhren auf der Autobahn  3,90 € Maut bis kurz vor Postonja unserem nächsten Ziel.  Fanden bei einem älteren Ehepaar eine Übernachtung für 20,00 € und fielen todmüde ins Bett.

Gleich morgens nach einem Frühstück in einer Caffebar fuhren wir zu den  nicht mehr weit entfernten Höhlen von Postojna 20 km lang. Mit 17,00 € Eintritt nicht billig aber sehr sehenswert. 15 Min. Einfahrt mit einer Kleinbahn  45Min. durchwandern der Grotte mit Führung und 15 Min. Ausfahrt. Eine Landschaft wie bei Herr der Ringe,  nicht zu beschreiben. Auf unserem weiteren Weg schauten wir uns in Lipica  ein Lipizanergestüt an und überquerten dann  die nahe Grenze nach Italien. Von oben runterkommend am Berg lag Triest und wie schon in Lubjana stoppten wir unten am Hafen 3,00€ parken um in 2 Stunden Stadtatmosphäre mitnehmen zu können. Danach ging es mit einem kleinen Umweg wieder nach Slovenien nach Koper auch  an der Adria liegend.  Fahren weiter Richtung Pula , nehmen einen älteren Mann als Anhalter mit der uns in Portoroz die wunderschöne Pension Kovac zeigt 64,00 € die Nacht.

Nach dem Frühstücksbüffet bei Kovac schauen wir uns die Hafenstadt Piran an und fahren danach  einige km zurück um den Grenzübergang nach Kroatien zu passieren.  Die erste Ortschaft ist Umag und wir sind gezwungen Euro zu tauschen 1 € = 7 Kuna. Die vielen Esslokale an der Adria ,  jeder Wirt versucht mit seinem Charme und seinen Angeboten jeden Gast zum Essen in seinem Lokal zu überreden. Wir halten uns auf und genießen es.  Weiter geht es an der Küste Istriens bis Rovinj. Gehen über den Markt durch die schmalen Gassen der Altstadt bis hoch zur Kirche. Essen am Hafen Callamaris und finden am Abend kurz vor Pula für 40,00€  ein nettes Schlafquartier.

Am Morgen sind wir dann nach Pula reingefahren am Collosseum geparkt.  Von einer Frau 3 Steinfiguren zu teuer gekauft,  es  war Gips und so frisch das  zu Hause  schon einige Ecken  abgebrochen  waren. Aber man lernt nie aus.
Im Hafen von Pula  lassen sich viele Schiffsrundfahrten buchen. Nun ging die Fahrt über eine normale Staße die als Autobahn gekennzeichnet war nach Rijeka.

Eine riesen Stadt mit  sehr viel Verkehr. Wir landen etwas außerhalb der City vor der JHB. stellen das Auto ab und schauen uns die Möglichkeit zum Baden an.  Alles steiler Fels,   Betonplatten  als  Einstieg ins  super saubere Wasser,  ein kleiner Kiesstrand nicht zu vergleichen was Istrien uns sonst geboten hat. Etwas  außerhalb finden wir Costa Bella, So, nun haben wir viel gesehen und erlebt wollen schnell nach Klagenfurt und wir haben noch ca. 250 km vor uns.

Endlich 19 Uhr,  wir sind in Klagenfurt und auf dem Neuen Platz wird  das Eröffnungsspiel der Fußball WM 06  auf Großbildleinwand übertragen der Kärtner Musikexpress macht dann noch super Musik und wir lassen den Tag so ausklingen, denn morgen geht es wieder nach Hause.  Es war bestimmt nicht unser letzter  Flug nach Östereich.

Auch Vierbeiner lieben den Winter!

Nicht nur uns Menschen gefällt der Winter. Auch unsere Vierbeiner fühlen sich in den Bergen Kärntens wohl!

Alle Jahre wieder fahren wir mit unseren beiden Hunden, Typ Landseer (auch sanfte Riesen geannt) nach Kärnten ins Bodental um dort ruhige und erholsame Tage zu verbringen. Wir verfügen über einen VW-Bus der uns allen für die Fahrt genug Platz bietet.
Sobald sich die Türen des Autos am Ziel öffnen geht es mit einem großen Sprung  ab in den Schnee und es wird sich gewälzt und rumgewuselt. Wie die beiden dann aussehen läßt sich hier schön erkennen.

Das ist unsere Quickly (vom Petersberg), ein Landseermädchen mit ca. 65 kg und einer Schulterhöhe von rund 75 cm.  Schnee,  lange Spaziergänge und richtig raufen sind die Lieblingsbeschäfigungen. Quickly istsechs Jahre alt.

Mit drei Jahren ist Daisy (vom Braunshorn) noch ein Landseer im jugendlichen Alter. Sie hat den Schalk im Nacken, was man ihr auch ansieht. Riesige Löcher in den Schnee graben ist ihre Leidenschaft.

In den Karawanken finden sich viele ruhige Flecken an denen Menschen und deren Vierbeiner sich erholen können. Viel Spaß macht es wenn man bei einer Schneeschuhtour im Winter oder im Sommer bei einer Gipfeltour seinen Vierbeiner mitnimmt.
Da meine Frau mit den Hunden speziell im Winter für einen längeren Zeitraum im Bodental ist nutze ich die Verbindung Klagenfurt-Köln und kann damit immer an den Wochenenden in Kärnten sein.

Übrigens können Vierbeiner (nicht unbedingt vom Format eines Landseers) auch bequem mit HLX mitreisen.

Naturerlebnis Bodental … Natur pur!

Schaut man rechts aus dem Fenster so sieht man beim Anflug auf den Klagenfurter Flughafen die Gipfel der Karawanken aufragen. Vom Flughafen aus erreicht man in ca. 30 Minuten das Bodental mit einem der schönsten Talabschlüsse in den Alpen. Die Ruhe und die Abgeschiedenheit sowie eine intakte Natur bilden den Rahmen für erholsame Tage.

Vom Flughafen aus kommend geht es quer durch Klagenfurt.Auf der Bundesstrasse 91 geht es Richtung Süden, zum Loiblpass und wer mag weiter nach Slowenien. Sobald die Stadt hinter einem liegt wird die aufgestaute Drau überquert. Oberhalb der Draubrücke steht imposant die Hollenburg. Nun gehts auf der B91, der Loiblstrasse, bergan. Vorbei am Parkplatz der Tscheppaschlucht (die wildromantsiche Schlucht mit einem tollen Wasserfall sollt man auf jeden Fall besuchen) windet sich die Straße weiter nach oben bis zu dem Abzweig an dem es rechts nach WIndisch Bleiberg und ins Bodental geht.
Nach rund 4 Kilometern wird Windisch Bleiberg mit der Pfarrkirche erreicht. Weiter geht es nochmals zwei Kilometer und es wird der große Parkplatz beim Familiengasthof Sereinig erreicht. Hier kann das Auto abgestellt werden da sich von hier aus eine Erkundung der Gegend zu Fuß empfiehlt.

Wer mehr über das Bodental wissen möchte dem sei www.bodental.at zu empfehlen.

Servus Euer Seppi

Kärnten/Klagenfurt: Wandern, Wedeln, Wohlfühlen

Österreich ist ein wahres Wellnessparadies – kein Schmarrn! Und weil es nicht weit weg liegt, liegt es nahe, einfach mal drei Tage auszusteigen und sich ein Genusswochenende im Gebirge zu gönnen.

Seen, Tannenwälder und Häuser mit dampfenden Schornsteinen wie übereinander gestapelt am Hang, beschützt von einer beeindruckenden, bunten Bergwelt - im Oktober zeigt sich Kärnten, das südlichste Bundesland Österreichs, von seiner schönsten Seite: im Herbstkleid. Die Sonne strahlt schon in aller Herrgottsfrüh über der Hauptstadt Klagenfurt und heißt Gäste herzlich willkommen. Ich schlendere über den „Neuen Platz“, wo Skater Kunststücke rund um das Wahrzeichen Klagenfurts, dem ‚Lindwurm’, einüben. In der Altstadt  herrscht Trubel; es ist Bauernmarkt und Händler preisen lauthals ihre Ware an: frisches Brot, Obst, Gemüse, Honig, Kunsthandwerk und jede Menge Schnäpse und Liköre, die aus den Überbleibseln der Obsternte hergestellt werden. Ich lasse es mir nicht nehmen, zum Mittag schon eine Runde Most zu trinken. Danach geht’s leicht beschwipst durch die romantische Altstadt, wo statt verstaubter Trachtenläden und rustikaler Eichenholzkneipen moderne Boutiquen und schicke Bars ihre Türen öffnen. Klagenfurt ist kein altbackenes Musikantenstadl, sondern eine mediterrane Stadt mit Renaissancebauten italienischer Baumeister, gut gefüllten Straßencafés und idyllischen Arkadenhöfen.
 
Nach einem kurzen Abstecher zum Wörthersee, der sich wie ein blauer Teppich vor mir ausbreitet, geht’s zum Domizil, das in dem Bergdörfchen Bad Kleinkirchheim liegt, etwa 50 Kilometer von Klagenfurt entfernt: Ein gemütliches Familienhotel, eingebettet in die Nockberge. Gottverlassen. Nichts als glotzende Kühe und Giganten-Gipfel, die den Himmel küssen.
 
Später dann Relaxprogramm im Römerbad: Endlich! Die Wellnessoase in Bad Kleinkirchheim ist gut besucht. Am Eingang lese ich den Werbeslogan: „Einfach abtauchen und wohl fühlen“. Sauna, Solarium, 33 Grad heißes Thermalwasser -  mit Sprudel, ohne Sprudel, Innenbecken und Außenbecken. Wasserfall, Wasserrutsche, Sonnenterrasse und so weiter und so fort. Zum Abendtarif (3 Stunden vor Badeschluss) gibt’s Verwöhnung für 9,30 €. Ein fairer Kurs.
 
Ich lasse ordentlich Dampf ab. Schwitzen für die Schönheit. Schwerelos im Außenpool dümpeln. Südensonne saugen. Beine hoch, Lider runter. Die Seele Gassi führen. Relaxen. Alles wird plötzlich soooooo schweeeer. Ich träume von Heidi und Peter und Alm-Öhi. Von lila Kühen und plätschernden Gebirgsbächen, dampfenden Schupfnudeln, fliegenden Schafen und saftig grünen Wiesen. Die Welt ist in Ordnung. Krönender Abschluss des Tages ist eine Ganzkörpermassage, die man allerdings extra zahlen muss (27 €). Eine freundliche Dame Mitte 40 knetet mit festem Griff den gelockerten Leib und bringt Ordnung ins Skelett. Danach bin ich bereit zu Höhenflügen. Ich könnte Berge versetzen! Gipfel erklimmen. Doch das muss bis morgen warten.
 
Von der Wellnessoase ins Wintermärchen. Ich nehme den Bus nach Flattach am Fuße des Mölltaler Gletschers, mit 3.000 Metern Seehöhe die höchstgelegene Wintersportregion Kärntens. Dort liegt im Oktober schon Schnee und die Pisten sind noch nicht so überfüllt.
Die längste Tunnelbahn der Welt befördert mich zur Mittelstation, wo der Skiverleih ist. Mit gelockerten Knien geht’s dann rasant talwärts, die blaue Piste runter. Abschluss des schneereichen Skitages bildet eine gesellige Runde im Panoramarestaurant auf 2800 Meter Höhe bei dampfenden Germknödeln, zünftigem Schweinebraten und traditionsgemäßem „Willy mit Birne“.
 
Fazit: Wer zum Jahresende einfach mal mit sich und der Welt reine Luft machen  - und mal eben aussteigen will, dem sei Kärnten wärmstens zu empfehlen.
 
Mehr Infos:
www.moelltal.at
www.roemerbad.com
www.hlx.kaernten.at

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