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MiniCruise STH- Helsinki
Diesmal nützen wir die günstigen STH-Flüge um eine Bootsfahrt nach Helsinki anzuschließen. Wir wohnten tags zuvor im Stockholmer Scandic Ariadne Hotel. Das liegt direkt an der Silja Abfahrtstelle im Värtahamnen und doch bloss 4 t-bana Stationen von Stockholm Centralen entfernt. Zur Vorfreude auf die Überfahrt mit Silja Serenade konnten wir schon Stunden vorher unser Schiff vom Hotelzimmer aus sehen und um 15h praktisch zu Fuß einchecken.
Aufpassen ! Beim Einchecken werdet Ihr fotografiert, die Bilder gibt dann später an Bord zu kaufen. Handeln !
Um Gäste öfter an Bord zu kriegen, offeriert man Themenreisen - bei uns war es Indien: Foto, Begrüßung, Akrobatik auf der Promenade, Show im Hauptrestaurant, ind. Essen ….
Wir wählten gezielt eine Kabine mit Promenadeblick - dort ist eh mehr los als am (offenen) Meer. Halt, stimmt nicht ganz. Wir hatten einen sonnigen, warmen Augusttag erwischt , gönnten uns deshalb am Sonnendeck ein Lapin Kulta Bier und genossen die Zeit von der Abfahrt 17.00 bis rund 1930 Uhr dort mit herrlicher Aussicht. Besonders spannend das Wettrenne zwischen der parallel verkehrenden Viking vor uns, dem riesigen Kreuzfahrtschiff Crown Princess, das schließlich von einer Fähre nach Tallink "ausgebremst" wurde. Dazwischen kreuzten kleine Autofähen zwischen den Schären unsere Bahn und man konnte - nur so zum Spaß - überlegen, welche der Inseln man nächstes Jahr für oots-, Bade- und Saunaferien buchen würde ….
Die 2-Batt Kabine (Unterbetten) war mit 14 m2 recht geräumig, zumindest im Vergleich zu den Schiffen Rostock - Helsinki des gleichen Unternehmens. Im kleinen Bad war alles da, was man so braucht. Eine bequeme Basis also für einen gesunden Schlaf, bei dem uns auch der Promenadetrubel nicht sehr störte.
Vor allem weil wir uns doch zur Buchung des Abendbuffets (35.- €) entschlossen hatten. Klingt zunächst viel ist aber bei Silja inkl. Getränken zu verstehen, wie ein großes Poster erklärte: "Du kaufst gewissermaßen ein 7 Gang Menu. Beginne mit Hering und andere kleinen Fischen, genieße dann Kaviar und/oder Shrimps und wende Dich Lachs und größerem Meersgetier zu. Dazu passen Bier (SB) oder Weißwein (Flasche), nur dem Schnaps muss man extra zahlen. Weiter geht’s mit Vorspeisen und 3 Hauptspeise-Optionen in Selbstbedienung (Rotwein gefällig ? Mineral dazu ?). Danach noch Dessert, Eis und ein kurzer Besuch bei der abschließenden Käseplatte.“
Ein wunderbares Essen (fast 2 Flaschen Wein zu zweit konsumiert), ein angenehmer Abend. Tip: Wenn Du zu spät erscheinst (1. Sitzung 173o, 2.Sitzung 20.00) kann Stress in der Speisenfolge entstehen, denn man sperrt um 22h !
Die Ankunft ist gemütlich um 9.50 Ortszeit in Helsinki, davor kann man auf Wunsch noch das finn. Ritual der Morgensauna genießen. Frühstück haben wir reduziert auf Kaffee & Wienerbröd. Empfehlenswert in Helsinki: die Gepäcksaufbewahrung im Terminal die Öffi-Card (um 6 – 12- 18 Euro für 1- 3- 5 Tage). Wir waren allerdings per Sixt-Leihwagen alsbald unterwegs nach Ostfinnland zu einer visumfreien Russlandkreuzfahrt Lappeenranta – Vyborg v.v. durch den Saimaakanal mit MS Carelia.
Flugstützpunkt Stockholm
Als Binnenländer freue ich mich, dass TUIfly den Stützpunkt Stockholm für Fans des Nordens geschaffen hat und nütze die günstigen Gebühren um mehr als die Stadt selbst zu sehen.
Wie wärs mit einer Autotour zu den Städten am Götakanal ?
Viele Möglichkeiten bieten die Stockholm bedienenden Schiffahrtslinien. Bleibe gerne ein paar Tage länger in STH und baue eine MiniCruise nach Helsinki ein, die Kreuzfahrtqualität hat, kaum 200 € kostet also ähnlich viel wie 2 Hotelnächte in STH. Wird von SILJA und VIKING angeboten. Ferner kann man das Baltikum (Riga, Tallinn) sehr gut auf diese Weise entdecken (Schiffsverbindungen von TALLINK).
Von Arlanda in die Stadt nehme ich übrigens weder Taxi noch Expresszug sondern den Airport Shuttle, der Dich um 12 € pro P. vom Flugfeld direkt an Deine Wahladresse bringt, zB. zur Silja Serenade mit Fahrtziel Helsinki ….
Stockholm bei Nacht
Stockholm hat nicht nur tagsüber so einiges zu bieten
An einem Wochenende klapperte ich so gut wie alles ab, was man so in Stockholm gesehen haben muss, von der Wachablösung im königlichen Schloss über Gamla Stan bis Skansen. Skansen kann ich übrigens wärmstens empfehlen! Außer historischen Gebäuden kann man da nämlich auch die in Schweden heimischen Tiere sehen, wie zum Beispiel den berühmten Elch. Es ist natürlich schöner ihn in freier Wildbahn zu sehen, aber dafür war es mir vergönnt tatsächlich einen Elch zu streicheln! Er kam ganz dicht an den Zaun und ließ sich von mir ausgiebig streicheln. Toll! Für einen Besuch in Skansen sollte man allerdings viel Zeit einplanen, damit man wirklich etwas davon hat.
Eigentlich war ich abends schon müde und fertig von der Besichtigungstour, aber meine Freundin, die in Stockholm wohnt, wollte mir unbedingt noch das Stockholmer Nachtleben zeigen. Und es hat sich gelohnt! Meine Müdigkeit war wie weggeblasen und wir feierten bis morgens um 6 Uhr. Während des Flugs zurück nach Deutschland habe ich daher durchgeschlafen.
Kneipen gibt es in rauen Mengen und das ist auch gut so, denn in Stockholm steht man nicht nur vor dem Bakomat Schlange, sondern auch vor den Bars. In vielen Bars lassen einen die Türsteher erst dann in die Bar, wenn wieder ein Sitzplatz frei wird und wenn die Kneipe gut ist, kann das dauern. Zitternd standen wir uns vor einer besonders beliebten Kneipe die Beine in den Bauch bis wir endlich rein durften. Da uns Schlangestehen für den restlichen Abend zu doof war gingen wir später nur noch in kleine versteckte Kneipen, die so gemütlich waren, dass wir uns gar nicht mehr losreißen konnten.
Nachts tauen die Schweden auf und werden äußerst Kommunikationsfreudig. Auch ihr Gesangstalent stellen sie gerne unter Beweis, wenn sie nachts durch die Straßen torkeln. Später in der Nacht wollten wir nun auch endlich das Tanzbein schwingen und suchten uns einen der vielen Klubs aus, in denen man bis in die frühen Morgenstunden feiern kann. Leider kann ich mich nicht mehr an den Namen erinnern, denn der Klub war richtig gut.
Allerdings ist ein Kneipenabend in Schweden nicht besonders billig. Also viel Geld mitnehmen oder sich beherrschen.
Stockholm
Am ersten Tag unseres Stockholmbesuchs wollten wir erstmal einen schnellen Eindruck von der Stadt bekommen und so machten wir eine Kanal-Tour…
Am ersten Tag unseres Stockholmbesuchs wollten wir erstmal einen schnellen Eindruck von der Stadt bekommen und so machten wir eine Kanal-Tour mit einem Ausflugsboot. Zuerst fährt man einmal um die Insel Djugarden herum, die früher der königliche Jagdplatz war. Heute sind hier vorwiegend Parks, Hotels und Museen. Ein paar Herrschaftsresidenzen und Botschaften befinden sich auch auf der Insel.
Dann ging es durch Stockholms Altstadt, einmal um die Insel Gamla Stan herum, wieder in den Hafen.
Die beeindruckensten Gebäude waren das Grandhotel direkt am Hafen, das Nationalmuseum und natürlich das Königsschloss, das opulent und mächtig die Stadt überragt.
Vom Hafen aus gingen wir durch die Strandvägen, die wohl teuerste Wohngegend Stockholms, und bestaunten die tollen Häuser und Villen.
Mitten in der Stadt trennt eine Schleuse den Mälarsee vom Salzwasser der Ostsee. Stockholm besteht aus Festland und 14 kleinen Schären (Inseln), die durch 53 Brücken verbunden sind.
Wir besuchten zuerst die kleine Insel Riddarholmen. Hier befindet sich in mehreren Gebäuden das Justizzentrum der Stadt, und die Riddarholmskirche, die königliche Begräbniskirche, die zwischen 1280 und 1300 im gotischen Stil erbaut wurde.
Über eine Brücke gelangten wir auf die Insel Stadsholmen, in deren Altstadt (Gamla Stan) viele enge Gässchen mit süßen kleinen Geschäften zum Wasser hin abfallend. In der Mitte befindet sich die wunderschöne deutsche Kirche St. Gertrud. Eine andere Seite der Insel zeigen die eindrucksvollen Paläste der Großmachtszeit, wie z. B. das Ritterhaus, das 1641 bis 1674 als Versammlungshaus des schwedischen Adels errichtet wurde und noch immer als solches dient. Weiter besichtigten wir hier im Norden der Insel den Stockholmer Dom und sahen nebenan bei der Wachablösung vor dem königlichen Schloss zu.
Wir erholten uns dann bei einem Stück Prinzessinnentorte in Sundbergs Konditori, die älteste Konditorei Stockholms und ein absolutes Muss bei einem Besuch in der größten Stadt Skandinaviens.
Stadt statt Strand
Nach mehreren Strandurlauben setzten wir unsere 2003 begonnene Städtereisewelle auch dieses Jahr fort. In den hohen Norden nach Stockholm sollte es…
Nach mehreren Strandurlauben setzten wir unsere 2003 begonnene Städtereisewelle auch dieses Jahr fort. In den hohen Norden nach Stockholm sollte es gehen. Gespannt auf die einmalige Wasserlandschaft, in und um Stockholm und wurden bereits beim Anflug mit einem Vorgeschmack belohnt. Vorbei an Schloss Drottningholm und kleinen Inseln standen wir dann auch schon am Flughafen. Kurzer Insider-Tipp Austausch mit dem Marketing-Team und auf gings
Sightseeing per Hopp on, hopp off- Bus. Mit Kopfhörern und offenem Dach rollten wir durch die Stadt und ließen uns die Sonne auf den Kopf scheinen…herrlich! Am Skansen, dem ältesten Freileichtmuseum der Welt stiegen wir aus und bummelten durch das Stadskvartet. Zwischen den kleinen schwedischen Häusern und den Handwerkern (in historischer Kluft), fühlte man sich wie auf einer Zeitreise. Der knurrende Magen führte uns in die Bäckerei.
Gestärkt mit den Leckereien wanderten wir weiter und erinnerten uns an die Bullerbü-Zeit und erkannten den Ur-Einwohner Schwedens- den Elch.
Nach dem Besuch im Skansen gingen wir zu Fuß vorbei am Gröna Lund Tivoli zum Vasa-Museum und dem Junibacken. Im Junibacken fuhren wir mit dem Zug durch eine Miniaturwelt der Geschichten von Astrid Lindgren und stiegen direkt bei der Villa Kunterbunt aus. Nur den kleineren Herrn Nielsson haben wir nicht angetroffen..
Am nächsten Tag sind wir dann mit einem alten Dampfer weiter raus in Schären gefahren. Gemütlich gings an kleinen schönen Inseln mit viel Grün und den typisch schwedischen roten Häuschen vorbei. Wunderschön. Schließlich erreichten wir Vaxholm. Eine kleine idyllische Insel, die uns vom ersten Augenblick an mit ihrem Hauch von Ruhe und Lebendigkeit bezaubert. Das schwedische Flair verbreitet sich von einem kleinen Hafen durch die schmalen Gassen.
Zurück in Stockholm erklimmen wir den Turm vom Stadtshuset. Fahrstuhl oder Treppen? Treppen- irgendwie hätte uns das good luck von den zurückkehrenden Gästen stutzig machen müssen. Spätestens nach der Hälfte denkt man, man irrt im Labyrinth wir fanden den Ausgang und konnten den atemberaubenden Blick auf die Stadt genießen und spätestens jetzt verstanden wir, warum man Stockholm auch als Venedig des Nordens bezeichnet
Den lauen Sommerabend verbrachten wir in Gamla Stan, der malerischen Altstadt. Begrüßt wurden wir von dem Geruch frischer Waffeln. Das abendliche Rot gibt der benachbarten Insel einen prachtvollen Hintergrund. Mit dem Blick auf an- und abfahrende Schiffe, lauschten wir der Musik der Straßenmusiker. Die verwinkelten Gassen und die eindrucksvolle Beleuchtung verleihen Gamla Stan, einen romantischen Charme.
Am nächsten Tag machten wir das, was alle Frauen gern machen shoppen. Stockholms Einkaufsstraße Nummer 1, die Drottninggatan ( mindestens 1 Km lang) ist uns nun nicht mehr unbekannt.
Bepackt mit unserer Beute gehts zum Hotel und bevor wir Koffer packten, fuhren wir noch einmal mit dem Schiff um Djurgarden, bevor es am nächsten Tag wieder nach Hannover ging
Stockholm - das Venedig des Nordens
Nordisch by nature…
Freitag (Tag 1): Nachtleben
Nach knapp 1,5 Stunden Flugzeit konnte ich schon mit einem Blick aus 3.000m Höhe erkennen, dass mein Reiseführer recht behielt Stockholm ist das Venedig des Nordens. Das Netzwerk aus Flüssen und Seen brachte mich zu der Erkenntnis, dass die Idee mit dem Mietwagen lieber verworfen werden sollte und ich mich besser um ein Mietboot kümmern sollte. Für die Fahrt vom Flughafen in die Stadt reichte aber erstmal ein Taxi.

Nach dem obligatorischen Kofferabstellenundzimmerbegutachten-Ritual (Dauer: ca. 30 Sekunden) im Radisson-Hotel am Bahnhof ging es erstmal Richtung Innenstadt um mir ein Bild von den Menschen, Häusern und der allgemeinen Ausstrahlung dieser Stadt zu machen. Der erste Eindruck: Auch bei bei knappen 14° war jeder Schwede im T-Shirt unterwegs. Das imponierte, machte mir aber gleichzeitig bewusst dass 14° in Schweden anscheinend schon ziemlich viel sind. Abwarten dachte ich mir, denn morgen sollte ja wieder die Sonne scheinen. Und so lenkte ich meine Aufmerksamkeit zurück auf die Stadt und Ihre Menschen. Dabei fielen mir die vielen freundlichen Gesichter der Menschen auf und schon nach wenigen Minuten Aufenthalt zeichnete sich dieses Lächeln auch in meinem Gesicht ab Willkommen in Stockholm.
Obwohl ich gerade erst angekommen war, schlenderte ich schon ausgesprochen entspannt und cool durch die Innenstadt. Apropos Cool ich hatte eine Verabredung und der Treffpunkt hieß Absolut Wodka Icebar im Nordic Sea Hotel. Der Name war Programm wir wurden in lustige silberne Weihnachtsmannkostüme gesteckt und durch eine Schleuse in eine komplett aus Eis eingerichtete Bar begleitet. Beeindruckend. Alle Stehtische, die Bar selbst und sogar die Gläser waren aus polierten und glänzendem Eis. Ein Superstart für das anstehende Nachtleben von Stockholm. Nach einer ¾-Stunde Aufenthalt (dann wurde es doch etwas zu kalt) ging es in die Lounge des Nordic Light Hotels. Als Hannoveraner war ich nicht gerade gute Architektur im Bar- und Clubbereich gewöhnt und so wurde ich schon wieder beeindruckt und definierte den Begriff Lounge für mich neu.

Abschließend ist nur noch zu sagen, dass der Rest des Abends sich nahtlos an die Erlebnisse davor einreihte und ich um ca. 4:00 Uhr zufrieden ins Bett gefallen bin. Stockholmer lieben ihr Nachtleben und sind sehr aufgeschlossene Menschen, mit denen man schnell ins Gespräch kommt. Und sie sprechen z.T. besseres Englisch als man es in englischsprachigen Ländern zu hören bekommt.
Samstag (Tag 2): Sightseeing
Für heute ist Sightseeing angesagt. Da ich ja schon erwähnte, dass die Idee mit dem Mietwagen eine doofe ist, investierte ich deshalb in eine Premium-Stadtrundfahrt. Mit dem Bus und einem Boot ging es durch die ganze Stadt. Leider ist mein Gedächnis was die Namen von Sehenswürdigkeiten angeht nicht sehr ausgeprägt, aber einiges blieb dann doch hängen.
Da ist z.B. Södermalm ein wunderschönes Arbeiterviertel mit gut erhaltenen Holzhäusern von wo aus man den besten Blick auf Stockholm genießen kann. Oder Gamla Stan der wohl bekannteste Stadteil Stockholms. Dort gibt es eine wunderschöne Altstadt und das Stockholmer Schloss zu bewundern. Nicht so spannend fand ich das Rathaus (das seine Bekanntheit durch die Nobelpreisverleihungen-Banketts erlangte), aber da das Stadshuset so eine Art Wahrzeichen Stockholms ist, war der Besuch natürlich obligatorisch. Durch diesen Besuch wurde mir auch bewusst, dass ich bis auf das Rathaus kein Bild im Kopf hatte, dass ich mit Stockholm in Verbindungen bringen konnte. Irgendwie braucht diese Stadt aber auch kein Wahrzeichen. Stockholm ist mir gerade wegen diesem gewissen Understatements sympatisch geworden. Es ist nicht die größte, lauteste, höchste oder teuerste Stadt aber bestimmt eine der coolsten.
Nachdem ich nach 2-stündigem Boots-Trip die Sightseeing-Tour beendet hatte ging es per pedes in das Wasamuseum. Dort schlug mein Piratenfilm-liebendes Herz höher: Ich sah ein Schiff! Aber was für eins! Das Museum wurde quasi in mehreren Etagen rund um dieses 1628 gesunkene und 1961 restaurierte Schiff gebaut. Der Name dieses königlichen Schlachtschiff ist Vasa. Es sank bei seiner Jungfernfahrt im Stockholmer Hafen und ist ein wahrhaftig imposanter Kahn, der da vor Jahrhunderten sank und sich nach seiner Restauration in einem beeindruckenden Zustand befand. Ich verblieb Stunden in diesem Museum und konnte nicht genug von der Ausstellung bekommen.

Einige Merchandise-Artikeln später verließ ich das Museum um in das nicht weit entfernte Freilichtmuseum Skansen zu gehen. Aber das Wetter und die knappe Zeit brachten mich von diesem Plan ab. Skansen ist ein Freilichtmuseum mit Originalgebäuden aus ganz Stockholm, einem Zoo und viel traditioneller Unterhaltung sagte mir zumindest mein Reiseführer. Aber Freunde rieten mir nur nach Skansen zu gehen, wenn ich auch viel Zeit hatte. Die hatte ich jetzt leider nicht mehr, da ich zum Essen verabredet war.
Abends war Kultur angesagt: Das Kulturhuset. Dieses Gebäude erinnerte zwar eher an Großkaufhäuser vor 20 Jahren, aber das letztendlich große Angebot an Lesungen, Konzerten Ausstellungen überzeugte auch einen Kulturmuffel wie mich.
Sonntag (Tag 3): Shopping und Abreise
Die Sonne schien und mittags ging mein Flieger zurück nach Hannover. Bis dahin mussten noch einige Kronen unter das Volk gebracht werden. Also war Shopping-Time in Stockholm! H&M war meine erste Adresse. Wie die günstigen Klamotten aus Schweden in Ihrer Heimat wohl aussehen? Die Antwort nach 2 Hosen, diversen Hemden und Shirts lautete: Besser und günstiger. Leider hatten die kleinen Boutiquen sonntags geschlossen und so blieb mein Streifzug beschränkt auf die großen Geschäfte. Aber immerhin! Wo kann man in Deutschland schon sonntags einkaufen außer im Bahnhofs-Supermarkt?
Auf dem Weg zum Flughafen machte mich der Taxifahrer noch auf eine Outlet-Mall in der Nähe des Flughafens aufmerksam. Aber diesen Tipp werde ich erst beim nächtes Besuch verfolgen. Denn ich werde definitiv wieder kommen…



