TUIfly Blog

Archiv für die Kategorie ‘Sport & Funsport’

Abtauchen ist angesagt!

Ich war schon an einigen Ecken der Welt tauchen, aber das Rote Meer ist wirklich nach wie vor eines der Top-Tauchreviere. Top-Touren, Top-Ausrüstung tolle Meeresfauna. Schnapperschwärme und Baracudas sieht man hier alle Nase lang. Bei meinem letzten Tauchgang hatte ich sogar das Glück gleich drei Mantas zu begegnen, die langsam die Riffkante emporschwebten. Unbeschreiblich schön!

Baden, Berge & Berber

Wer in den Wintermonaten noch mal so richtig Sonne tanken will, dem kann ich den Süden Marokkos wirklich wärmstens empfehlen. Agadir liegt fast auf dem gleichen Breitengrad wie die Kanaren. Man kann hier also auch, wenn bei uns zu Hause Eiskratzen angesagt ist, noch im Atlantik baden gehen. Die Bucht von Agadir liegt zudem so geschützt, dass es hier kaum Strömungen gibt. Sehr schön sind auch die Strände rund um Sidi Ifni südlich von Agadir. Weiter nördlich von Agadir ist übrigens Marokkos bestes Speedsurfrevier. Tolle Wellen, aber man sollte schon ein bisschen was auf der Pfanne haben…

Tja und abseits von Strand und Meer eignet sich Agadir auch hervorragend als Ausgangspunkt für eine Rundreise durch den Südwesten Marokkos. Ich kann jedem nur empfehlen sich für ein paar Tage ein Auto zu mieten und das Hinterland zu erkunden. Das kostet nicht viel und ist absolut lohnenswert - ein absoluter Kontrast zu den Touristikzentren an der Küste. Durch die fruchtbare Sous-Ebene mit ihren kleinen von Lehmmauern umgebenen Dörfern und ihren gastfreundlichen Bewohnern gelangt man nach etwa 150 km zum beeindruckenden Anti Atlas Gebirge, dessen Berge bis zu 3000m hoch in den Himmel ragen. Einer der Höhepunkte der Tour war eine Wanderung durch das Valleé des Ammeln – ein 16 km langes Tal mit grandiosen Granitfelsen und waghalsig in den Fels gebauten Häusern.

Bari Apulien

hallo, ich selbst wohne in apulien und das schon seit 5 jahren. leider noch nicht ganz, weil ich noch arbeiten muss. ich habe mir apulien deshalb ausgesucht, weil es kulturell - durch die magna greca - interessant ist und auch wegen der menschen. sie sind freundlich, hilfsbereit und das schönste, hier gibt es keinen stress. denn auch so geht es, und zwar gut, nicht wie bei uns, wo alles sofort erledigt sein muss. die gemütlichkeit, aufmerksamkeit geht bei uns verloren, bei den menschen in apulien hat man sie noch.

ich kann apulien nur empfehlen. apropos haus, ich vermiete es auch im sommer……

Abtauchen ist angesagt

Ich war schon an einigen Ecken der Welt tauchen, aber das Rote Meer ist wirklich nach wie vor eines der Top-Tauchreviere. Top-Touren, Top-Ausrüstung tolle Meeresfauna. Schnapperschwärme und Baracudas sieht man hier alle Nase lang. Bei meinem letzten Tauchgang hatte ich sogar das Glück gleich drei Mantas zu begegnen, die langsam die Riffkante emporschwebten. Unbeschreiblich schön!

Sonne, Sand und Mehr….

Mein Mann und ich wir sind so froh

denn wir fliegen nach Bergamo.

Die Räder packen wir auch mit ein,

denn wir woll`n beweglich sein.

Mit dem Zug gehts weiter nach Pavia,

aber wir sind ja mit dem Radel da.

Und radeln endlich am Po entlang,

ganz eben ist der Weg "Gott sei Dank".

Piacenza, Cremona, Ferrara, unglaublich schön,

diese Städte muß man einfach sehn.

Da setzen wir uns mit einem Glas Wein

in die Stadtmitte, bei Sonnenschein.

Umringt von der Cattedrale und dem alten Gemäuer,

auch der Cappuchino ist garnicht teuer.

Und wir sehen und fühlen uns satt

und können gut schlafen, Radeln macht matt.

Bald sind wir im Po-Delta angekommen,

jetzt wird die nächste Autofähre genommen.

Wir hoppeln von Pelestrina bis zum Lido

und landen in Punta Sabbioni, nun sind wir froh.

Einen verträumten Gemüsehof finden wir,

und wissen sofort, wir bleiben hier.

Und baden in der Adria,

Italien, du bist wunderbar.

Dann fahren wir mit dem Schiff, schnell und bequem

nach Venedig, die Stadt anzusehn.

Der Markusplatz, die kleinen Gassen,

die Brücken und die Wasserstraßen,

und die Gondeln, die dich übers Wasser tragen

und plötzlich meldet sich mein Magen.

Wir essen unsere Leib- und Magenspeise,

eine Pizza, die backen die Italiener auf ihre Weise.

Und sie schmeckt überall unglaublich lecker,

leider klingelt am nächsten Morgen der Wecker.

Wir fliegen zurück, doch eines ist klar

wir kommen wieder, vielleicht schon nächstes Jahr !

Mallorca anno 1800

Hallo, ich bin einer der grössten Mallorca Fans (zumindestens aus Kiel). Ich fliege 4-5 mal im Jahr rüber, einfach nur mal so um gemütlich in Santa Ponsa (bei Jaime -Alt Wien) ein Cafe con Leche zu trinken. Mich interessiert an der Insel nicht der "Ballermann" sondern die schönheit der Insel und die Menschen. Am allermeißten interessiert mich aber die Zeit vor dem Ballermann. Deshalb habe ich auch eine Homepage darüber entworfen. Da gibt es viele alte Fotos und zahlreiche alte Reiseberichte http://www.mallorca-historica.de . Meine Füge buche ich natürlich bei http://www.tuifly.com  über das online Reisebüro http://www.reisefinden24.com das junge Reiseportal.

Ich werde absofort hier regelmässig neue Fotos von www.mallorca.historica.de  posten. Die ersten 2 sind gerade online.

Gruss waveflyer

Italiens größte Liebe!

Im Sommer 2006…Sind unsere Schulklassen nach Italien geflogen. Damals dachte ich nicht an die Große Liebe, er und ich waren uns schon 6 Jahre lang so nah und doch so fern. Als wir in Verona waren traffen sich unser Blicke und sie ließen nicht los, wir waren so vertieft wir sind durch die Stadt gelaufen und haben nur noch uns war genommen.

Endlich am Balkon von Julia & Romeo angekommen kribbelte unsere Leidenschaft immer mehr es war einfach wie im Traum…an der Arena vorbei Hand an Hand und nur der Moment der zählte.                                                           

Am Abend gingen wir Barfuß über die Steinchen am Gardasee, die Luft war warm und der Ausblick auf den klaren Himmel und die kleinen Schiffchen und nächsten Buchten war einfach unvergesslichen. Wir saßen am Steg und er nahm mich in den Arm und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Nach einer Weile brachte er mich dann zu meinem Hotel Zimmer und verabschiedete sich von mir.

Am nächsten Morgen weckte er mich mit ein paar Rosen. Wir machten unseren nächsten Ausflug der mein Leben veränderte dieser ging nach Venedig. Ich dachte mir Venedig die Stadt der Liebe. Dort angekommen liefen wir ein Stück durch alle kleinen Gassen und über all’ die Brücken. An der Seufzerbrücke nahm er mich in den Arm und zog ein Tuch aus seiner Hosentasche er vebund mir die Augen und führte mich eine ganze Weile durch die Stadt nach ein paar hatte ich shcon ganz die Orentierung vorloren…

An seinem ausgesuchten Ziel angekommen, setzte ich mich schmunzelterweise hin die schaukelnte Bewegung machte mir irgendwie Angst und auf einmal bewegte sich etwas in gerader richtung weiter. Er nahm mir das Tuch von den Augen gab mir einen Kuss und meinte das ich das wäre was er sich schon immer gewünscht hatte er vergießte ein paar kleine Tränchen die er natürlich er ist ein Mann, nicht zugab…und so bemerkte ich erstmal das wir in einer Gondel fuhren und würden durch Venedig gefahren.

Das war meine Urlaubsgeschichte. Ich und mein Schatz sind bald 2 Jahre zusammen und wollen Venedig zu unserem 2 Jahrestag wieder besuchen.

Ich empfehle Jedem pärchen das Romantik einmal erleben will einfach nur VENEDIG!

Gruß Jenny

Sal eine Herz ,eine Seele

Ich war mit meinem Freund 7 Tage auf Kap Verde.

Wir sind ab FRANKFURT /AM MAIN mit Hapag Lloyd (TUIfly) nach Sal auf Kap Verde geflogen. Kap Verde ist ein wunderebarer Ort für verliebte , dort gibt es unendlich viel Strand und Sonne pur. Ich habe diese 7 Tage völlig Ausgenutzt, wir haben sogut wie alles gemacht, Wasserski, Schwimmen, Kultur kennen gelernt, Welness, Neue Spezialitäten von Sal probiert, einfach alles.

Durchschnittstemperatur liegt im Sommer bei 24°C un Winter 18°C. Sehr sehr warm. Eine Kultur die man kennen lernen muss. 

KapVerde ist eine Insel unterhalb von den Kanaren und westlich vom afrikanischen Festland. Man muss mindestens einmal in KapVerde gewesen sein , das ist Traum, von mir aus besser als Ägypten, Tunesien und alles andere wo ich min Urlaub gemacht habe. Ich werde in März diesen Jahres wieder einen Kurztrip nach SAL machen, diesmal mit meiner Freundin. Ganz alleine. Ich schenke ihr das zum Valentinstag. :D

 

Urlaub in Tanger [TNG]

Mein aller aller schönster Urlaub hab ich in Nord-Marokko verbracht. Ich war mit meiner Familie ab Köln-Bonn mit TUIfly nach Tanger geflogen. Als wir ankamen sind wir sofort am nächsten Tag zum Strand gegangen um uns Umzusehen wie Marokko so ist. Marokko ist Kultur, Herz, Sonne und hier vermischt sich alles. Sehr schön…. 

 

Urlaub in Tel Aviv

Terror gibt es überall auf der Welt. Natürlich auch in Israel.  Dementsprechend sind in ganz Israel viele Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden, die wir (noch) nicht kennen (Taschenkontrolle etc.). Das gibt einem ein sicheres Gefühl, so daß man seinen Urlaub angstfrei erleben kann.

Die Lebenslust und Lebensfreude der Israelis ist so einmalig, daß sich ein Besuch IMMER lohnt.

Das Nachtleben von Tel Aviv ist wesentlich cooler als das von irgendeiner deutschen City (Frankfurt, München, Berlin, Köln, Hamburg…). Besonders empfehle ich die Gebiete rund um den Hafen von Tel Aviv. Da gibt es eine Bar neben der andere.
Viel Spaß!

Juni 2007 in Wadi Lahami

Wer sich mehr für das Gebiet interessiert, die Geschichte beginnt hier:

http://www.surfspot.de/surfspots/afrika/aegypten/wadilahami.html

Es geht wieder los, bei OLA-Sportreisen die Flüge gebucht, eine Mail an Ross und weg!

Nein, so einfach ist es dann doch nicht, ich hatte auch noch ein paar mails an Ricci zu schreiben, ob die Station Material braucht oder so, die einzig wichtige Bestellung war ein Windmesser 3 Tage vor dem Abflug, klasse, wir kaufen eine Ersatzknopfzelle für unseren Windmaster 2 und beschließen das das reichen muss.

Ein Kriss von Aboard.eu hat uns angehauen ob wir nicht seine neuesten Boards testen wollen, wir lassen uns das kleinste Board 127cm liefern, und versprechen als „Bezahlung“ einen Testbericht zu verfassen.

Ob Kriss verstanden hat das wir Nobile kiter der ersten Stunde sind und ein 07er 666 126 dabei haben, ich bin gespannt auf den Vergleich.

Die Buchung des Fluges verlief noch ganz gut über mein „favourite Reisebüro“ Ola-Sportreisen.

Die Tuifly hat sich nicht mit Ruhm bekleckert, nach der Buchung kam raus das es.

  • Kein Allergikeressen, auch gegen Geld, mehr gibt. Sonder "Smile Menues" die leider die Kriterien Laktosefrei bzw. Glutenfrei nicht "sauber" erfüllen.
  • Der Flug den ich Nonstop gebucht hatte wurde ein "zwischenlander" Uns  wurde 2 Wochen vor dem Abflug mitgeteilt das der Rückflug über Hurgaha gehen wird.
  • Am Flughafen wurde das falsche Gate genannt, die Anzeige funktionierte, die Airline nicht.
  • Die Service Hotline kann einen werder helfen noch etwas „genaues sagen“

Der Flug selbst, naja tuifly.com ist das noch nicht.

Der Flieger blau, die Sitze auch, die "Zettel" gelb, farblich furchtbar.

Jemand fragt nach einer Decke, „wir verkaufen gleich das Komfortpacket“.

Das bestellte Smile Menue hat mich mit nachfragen auch gefunden war auch o.k. leicht verbrannte Nudeln, die Antipasti waren schön.

Der Flieger hatte nur 4 Audio Kanäle. Die Lautstärke steht nach dem einstecken der Kopfhörer auf "Vollgas". Es gab einmal essen und einmal Getränke extra.

Der Gesamteindruck: Man hat alles gute der Hapakfly weggestrichen und die Schwächen behalten.

Die Ankunft in Marsa Alam war super wie immer sauberer superschneller Flughafen. Das Taxi wartet wir gehen an den Hotelbussen vorbei, die alle noch Gepäck laden, unsere Bags werden Verstaut und wir fahren, wie so oft "Privattaxi" ins Camp.

Stop over in Shagra, ein kühles Stella und weiter geht’s.

Freitag, erster Tag:

Es beginnt mit den üblichen Board schrauben die Pad,s gehen immer besser.

Der Wind macht aber nur auf 12 Knoten auf, so nehme ich den 20er R5 und das Nobile EXT 48 cm breit und habe eine ganz nette Session.

Kerstin ist mit der Kombination 15er Waroo Pro und "schmalem"(2 cm schmälrem) EXT auch zufrieden.

Eine Gruppe Hannoveraner ist, wie wir erfahren, schon seit 10 Tagen im Lahami Bay ist hatte 2 Tage Flaute was meine Stimmung leise etwas hebt denn es kündigt sich ein "mehrere Tage Windset" an.

Nach dem Mittagessen geht immer noch mit den großen Kites aber kleinen Boards weiter. Wir testen das Aboard das wir mitbekommen haben.

Ich erschrecke als ich erkenne das das Flutniveau auf dem Stand der Ebbe des Märzurlaubs ist. Später komme ich drauf das die Ebbe fast immer das überfahren der Sandbank erlaubt, bzw. man nur 5 Meter gehen muss in den Playground zu kommen.

Abendwind, sieht  gut aus für morgen.

Samstag: Sieht gut aus, Kerstin fährt den 11er ich nehme den 15er Waroo Pro und unsere kleinen Boards und es geht los. Leider passt mein sprungtiming nicht gleich, aber es wird.

Am Nachmittag lässt es etwas nach wir montieren die Kamera an den 20er R5 und ich starte die erste Testfahrt sieht ansich gut aus, aber ich muss mittiger ins Bild und "größer werden". Als es gegen 15.30 Uhr einschläft probiere ich noch das Skimboard, das fahren geht, aber Spaßmaschine, ich weis nicht. Abendflaute ich hoffe trotzdem auf morgen.

Die vorhersage war gut, zu gut, kein Wind am Morgen.

Ich nutze die Zeit, nach dem Virginie nach Frankreich geflogen ist, den Ankerpunkt für Solo Landungen zu beschweren.

Ich nehme ein Stück Stoff und eine Leine, befestige eine überzählige Kiteleach daran und werfe das ganze zwischen die großen Mangroven am Ufer und die Mangrove im Wasser.

Außerdem schraube ich die Nobile "mehr Rocker Keile" unter das Aboard in der Hoffnung das das Board damit "freundlicher" wird. Andere Finnen gehen ja nicht :-(

Am Nachmittag "macht es auf" aber nur auf 10 Knoten damit entsteht mit dem 7′8" Airrush und dem R5 20Qm für mich und dem Skimboard und dem 15er Waroo Pro für Kerstin nicht wirklich Spaß auf.

Abendwind, neue Hoffnung!

Montag: Ja, der Tag beginnt mit etwas Wind und Temperaturen bis 37,7 Grad (um 10 Uhr) nimmt etwas zu ich denke an den 20er, Kerstin baut den 15er auf, ich nehme Ihn, der Wind ist zufiel.

Das Spiel beginnt, sie baut den 14 Vegas auf, ich nehme Ihn, der Wind, nimmt zu, ist zufiel.

Sie baut den 11er Waroo Pro auf, ich nehme Ihn, der Wind, nimmt zu, es passt für mich, sie baut den 9er Waroo Pro auf, passt für sie.

Naja schwere Geburt.

Aber der Tag ist super, die "Runde um Shabour" gelingt mir vor und nach dem Mittagessen, die Wellen laufen schön, sogar super für den ersten Starkwindtag. Die "Nachmittagsrunde" geht fast nur "Bergab".

Das "Habili" schenkt mir je eine Welle pro 1/2 Tag und die Welt ist in Ordnung.

Abendwind, alles wird gut.

Dienstag, die Gruppe auf Hannover ist abgereist, schade waren nette Leute. Harry kommt noch vorbei um die Rechnung zu bezahlen.

Hoffentlich haben die nicht mehr mitbekommen das wir’s mit dem Wind vermasselt haben.

Der Wind macht früh auf, so gegen 8 Uhr und hat 16-20 Knoten. Die Temperatur geht auf 38,8 Grad hoch. nach der Kitewechselaktion gestern, warten wir "etwas länger", um gleich wieder mit 11 und 9 zu fahren, - zu lange bis der Wind um 11 Uhr wieder einschläft und nur noch der R5 20 und das große Board gehen.

Wir hätten mit 15 und 11 gute 2 Std fahren können, aber so ein Fehler passiert auch uns Reviererfahrenen schon mal.

Der Wind weht auch am Abend, ich hoffe immer.

Mittwoch: Das Zelt flappt in der früh schon, es gutes Geräusch.

Wir wollen nicht wieder reinfallen und bauen schon um 9 auf und Fahren los. Es ist leicht Sideoffshore 15-20 Grad, aber der Wind ist ab der Sandbank perfekt.

Als uns der Wind gegen 11:30 wieder verlässt, ist es nicht schlimm.

Donnerstag, Halbzeit. Der Wind startet normal, dreht auch schön auf NO. Aber dann durch bis O und bleibt da. Macht auch nicht über 8 Knoten auf, ein echter Flautentag.

Oliver, den Ricci mit einer SMS angekündigt hat, ist angekommen, wir haben, leider bei Flaute, die Revier und Materialenweisung gemacht. Der Wind ging nicht über 10 Knoten in einer einzigen Böe.

Ich habe bei ca. 35 Grad mich auf den Weg ins Hotel gemacht, das trockenliegende Riff riecht nicht 4 Sterne, den Internetaccess zu testen. Geht gut und recht schnell, ich schätze 128 Mb/s. 50ct/min 5Euro/std sind auch nicht billig. Leider war ich zu Dumm auf den Windfinder, oder eine andere Wetterseite zu schauen und bin so Klug wie immer. Es ist verhext, alle Wetterzeichen die ich kenne, diesig, Winddrehung etc. sehen immer gut aus, aber es nutzt nichts.

Samstag: Es sieht wie immer gut aus, aber es geht ab, die erste im Dach hörbare Böe hat mindestens 15 Knoten.

Noch etwas warten und los, ausgehungert von den 2 Flautentagen, bauen wir 15 und 11 auf, dann lässt es nach und ich versuche den 20er fahren raus und er ist zu groß :-(

Also gut Kerstin bringt mir den 15er, nimmt den 11er und beginnt eine echt geile Session.

Zwischendrin bringt Kerstin noch Oliver aufs Wasser mit einem 9er Waroo (den ich zuerst für einen 12er halte) und ein 130 Aboard, er fährt gut damit.

Vielleicht muss ich mir Gedanken über meinen Kiteenergieverbrauch machen :-)

Am Nachmittag lässt es langsam nach, so kommen 20er R5, EXT Board letztlich das Skimmboard auch noch zum Einsatz.

Ob ich das "Skimm" jeh verstehen werde?

Sonntag: Na endlich die "Wadi Lahami Langeweile" stellt sich wieder ein. Flaute am morgen, ablandiger Wind ab 7 Uhr, macht auf und dreht bis um 9, dann 18 Knoten Wind.

Ich nehme den 11er Waroo pro, Kerstin den 9er, Oliver geben wir den 9er Waroo "normal" und das neue Aboard.

Es "geht" echt gut, ich umrunde Shabur, fahre eine schönen Downwinder wieder zurück, kreuze zur Hotelbaustelle auf. Aber das Riff hat keinen befahrbaren "cut" und der Wind wird durch den nahen Hügel recht verwirbelt. Aber die Baustelle bewegt sich seit ich sie sehe im Schneckentempo, wenn ich in Rente gehe wird sie fertig sein, oder so. Nach dem Mittagessen lässt es langsam nach, ein (für Sommer) perfekter Tag. (Wadi Lahami bleibt ein besserer Winterspot)

Montag: Es weht schon am Morgen, ich baue den 9er auf, da kommt Arno den Strand entlang. Mit Papi und Freund!

Ich begrüße Ihn, mache die Revierenweisung, wie auch bei Oliver. Er hat als einzigen Schirm einen 13er Slingshot 2003 dabei und Boards um 140cm. Ich habe gerade den 9er Pro aufgebaut. Ich sehe schon DIE Gelegenheit einen Waroo Pro /  Nobile jünger zu gewinnen, welche Station hat das schon? Wir!

Alles nett wunderbar, als das Thema auf die 15 euro /tag Beachfee kommt ist es schlagartig aus. Gut, ja es ist teuer, aber der Spot ist auch super.

Es folgen aufgeregte Diskussionen, ich kann Ihm nicht helfen mit Ross will er nicht reden. "Der soll zu mir kommen wenn er was will".

Ich fahre eine Runde, sein Schirm geht hoch ich komme rein rede mit Ross. Der ungläubigen Arno mit dem Boot und derben Flüchen von Wasser holt. Der kommt mit fliegenden Schirm zu mir beschwert sich und düst zum Hotel ab, "Hoffentlich findet er die Einfahrt nicht", denke ich und Düse wieder raus. Um 11 muss ich auf den 11er wechseln. Nachmittags wieder eine Runde mit dem 20er und alles ist o.k. Obwohl ich mich immer noch ärgere, ich hatte alles so schön und nett gestaltet. Berüßen, Reviereinweisung, Beachfee, Haftungsauschluss unterschreiben, kiten.

Also Begrüßen, Produktvorstellung, Preis, Vertrag. klar oder?

Ich denke das die Probleme daher kommen das der Strand so natürlich aussieht als gehörte er niemandem, das ist gewollt so und bedarf etwas Arbeit sonst währe es eine verkommene, steinharte Müllkippe.

Der Abend liefert einen sagenhaften Sonnenuntergang mit sich auflösenden Wolken über den Bergen.

Dienstag: Durch Arno und seine Freunde weis ich das das www für heute keinen Wind angesagt hat. Es geht aber alles Planmäßig, so gegen 9Uhr ist der Wind konstant. Kerstin nimmt den 11er, Oliver 12 Qm und ich den 15er und wir haben eine gute Session bis es um 11:30 wieder nachlässt.

Noch kurz den 20er aufgebaut noch etwas fahren, Mittagessen noch etwas Cruisen und gut für Heute.

Wir flicken noch die kleine Strut am 20er die einen kleinen Stich hat, dafür sind die Pool’s da den die Kamele für einen Brunnen halten und in den die Taucher ihre Sachen waschen, ich wähle "no Wetsuits".

Mittwoch: Der Wind will uns den Abschied anscheinend leichter machen und dreht nur sehr zögernd auf, es wird der einzige Tag der Nachmittags stärker ist als am Vormittag, aber ohne den 20er geht zumindest bei mir nichts. Der Abend verläuft wie so oft an einem Multinationalen Tisch mit interessanten Gesprächen über Windwahrscheinlichkeiten und Kundenverhalten.

Donnerstag letzter Tag: Leider reicht es nicht für eine Morgensession, aber gut Material, das zu ebay soll, fotogaphieren abbauen einpacken. Der "Jailhouse Bus", hat schon Ähnlichkeit mit einem gefangenen Trasporter, kommt und lädt uns ein ab zum Heimflug.

Wir werfen noch einen Blick auf das Kite Village hässliche Container am schönen Strand.

Heimflug mit tuifly.com, mit dem zwischenlander in Hurgaha dem man uns nach der Buchung reingedrückt hat, super. Wir sind schon beim Abflug etwas "late" zum Ausgleich lässt man auf dem Hupfer die Anschnallzeichen an, könnte ja sein das jemand Pinkeln muss.

Der Flughafen in Hurgaha hat sich verbessert, sauberer, schöner und mit Tolietten im Transitbereich alles für die tuifly. Es werden Transitcards von Topaviation recyled, man muss sparen wo man kann, die Ekelschwelle von vielen Leuten wurde sicher erreicht.

Immerhin, das "Smile Menü" funktioniert, ich bin der einzige Kunde. Es sind sogar 2 an Board (viel hilft viel) und es gibt einen Wein dazu den ich beim Hinflug nicht bekommen habe, was war jetzt richtig? Niemand weis es. Es gibt auch nur einen weiteren Service das war auch schon mal mehr.

Die Lautstärke steht nach dem einstecken der Kopfhörer auf "vollgas" ich war vom Hinflug gewarnt. Muss ich jetzt nur einen "Knalltrauma Zuschlag“ zahlen?

Der Flieger hatte wieder nur 4 Audio Kanäle aber gut verteilt 3+4 das gleiche, 5+6 leer, 7+8 und 9+10 wieder das gleiche Programm.

Fazit: Wieder mal ein guter Kiteurlaub, wenn auch der Wind nicht Stärke und Ausdauer wie im Herbst-Winter-Frühling hat. Der Flug mit der tuifly.com war furchtbar, nur TACV war schlimmer.

Fazit: zum Flug fliegen mit mitleidigen lächeln.

Aber der Rest war schön dafür war das Klima super, das Menschliche (von Arno mal Abgesehen) und das Atmosphärische.

Thomas

Schnell über alle Berge!

„Was für ein herrliches Wetter“, rufe ich laut, gerade noch im verregneten Hannover gestartet, eine Stunde später schon im sonnigen Salzburg gelandet - und ernte von allen Seiten böse Blicke. Es sind milde acht Grad Celsius bei klarem Himmel und schönstem Sonnenschein. Und es ist Winter. In Österreich. Zu meiner Entschuldigung: Ich bin – bis dato - keine Skifahrerin.

Enttäuschte Touristen, Manager, Hoteliers und Taxifahrer warten auf die Kälte und den Schnee, der nicht so richtig fallen will in diesem Jahr.

Eine weitere Stunde später erhebe sich erhaben die Berge in der Europasportregion Zell am See Kaprun im Salzburger Land. Lediglich die Gipfelspitzen tragen Mützen aus Schnee. Darunter ist es grün, die Berge blühen, zum Leidwesen der trotzdem zahlreich anwesenden Wintersportler. Unter Skifahrern ist Zell längst legendär, nicht nur wegen der Pistengaudi auf den Dreitausendern, sondern auch für abendliche Pistengänger: vier Diskos, 16 Kneipen, etliche Skihütten, Restaurants und Cafés sorgen für Spaß nach dem sportlichen Vergnügen.

Schnee? Sicher!

Und zur Not bleibt ja immer noch der Besuch auf dem Gletscher. Informationsflyer zum Kitzsteinhorn versprechen Abfahrten mit 100 %iger Schneesicherheit. Und tatsächlich: Bereits auf der Mittelstation in 2.445 Meter Höhe klirrt der Frost, eilige Flocken tanzen den dick vermummten Pistengängern um den Kopf herum. Da ich schon mal da bin und der Schnee auch, leihe ich mir im Alpincenter eine Ausrüstung und einen Skilehrer für zwei Stunden. Mit der Gondel und ungewohnten Klumpfüßen geht’s gleich auf den Gletschergipfel: In 3029 Metern Höhenluft und romantisch weißer Landschaft sieht die Welt schon ganz anders aus. Stress und Sorgen sind plötzlich wie über alle Berge – hinein ins Vergnügen. Ich übe den Schneeflug, schnurre auf einem abgelegenen Hügel sanft den Skiern und wedele nach eineinhalb Stunden dicht hinter meinem geduldigen Lehrmeister die erste blaue Piste hinunter. Immer und immer wieder. Darauf muss getrunken werden, wintersportlergerecht natürlich Schnaps.

Mit gesunder Hautfarbe und Mordshunger endet der Skitag in der Wohlfühloase des Latini Hotels in Zell am See: noch mal Dampf ablassen in der Sauna vor dem Abendprogramm. Wer nicht auf die Megapartysause steht, der kann z.B.  im „Crazy Dasy“, dem angesagtesten Club der Stadt, einen gepflegten Cocktails trinken.

Höhenrausch und Hüttenzauber

 

Durchs Salzburger Land geht die Tour tags darauf nach Tirol. Ich kehre im 4-Sterne Hotel Serles im Stubaital, kurz vor Innsbruck ein. Es riecht gemütlich und gesund, nach Eukalyptus, Kamin und Zedernholz. Das Personal ist äußerst gastfreundlich, die Damen tragen Dirndl. Die Zimmer sind sehr großzügig und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Das abendliche Dinner besteht aus sechs Gängen: Rindssuppe, gefolgt von zartem Dorsch mit Kaviar, erfrischendem Sektsorbet, Rinderfilet mit Gemüse und Kartoffelpüree und zum Finale Nougat Mousse mit Mandelkernen. Dazu  umschmeichelt das Vanillearoma eines erstklassigen Zweigelts die Geschmacksnerven. Alles ist perfekt, auch am nächsten morgen. Der erste Wimpernaufschlag offenbart eine eindrucksvolle Bergkulisse wie im Heimatfilm. Der Himmel ist so blau, als hätte ihn jemand gut gemeint mit Photoshop nachbearbeitet. Ich betrete den kleinen Holzbalkon und drei Atemzüge später sind meine Großstadtlungen durchgespült, die Augen ruhen auf der alpinen Landschaft, die Ohren nehmen nichts wahr. Stille im Stubaital.

Stadtbummel statt Ski:

Nach einem guten Frühstück geht’s weiter nach Innsbruck, Bergsteigermetropole und jährlicher Austragungsort der internationalen Vierschanzentournee. Die Nordkette des Karwendelgebirges legt sich steil wie eine schützende Festung um die Hauptstadt Tirols. Über die Marie-Theresienstraße mit einem Abstecher in die schöne Rathauspassage  (Shopping und Panoramarestaurant) statte ich der mittelalterlichen Altstadt einen Besuch ab. Am frühen Vormittag schafft es die Wintersonne noch nicht, das berühmte Goldene Dachl zu erleuchten. Erst gegen Mittag schimmern die 2734 feuervergoldete Kupferplatten. Der Erker wurde vom Habsburger Kaiser Maximilian I. anlässlich seiner Hochzeit mit der Mailänderin Bianca Maria Sforza erbaut und 1500 fertig gestellt. Im Inneren befindet sich ein Museum, das das Leben von Maximilian nachzeichnet. Gegen Mittag herrscht auf den Straßen Innsbrucks lebhaftes, studentisches Treiben. Einen Gegenpol dazu bietet das stilvolle Ambiente des traditionellen Kaffeehauses „Sacher“, wo man unbedingt einkehren sollte.

Ihrem Ruf als internationale Sportstadt wird Innsbruck nicht zuletzt durch den 2001 umgebauten Skisprungturm gerecht. Das imposante Wahrzeichen wurde von der Stararchitektin Zaha Hadid entworfen. Die architektonische Attraktion ist auch ohne in Weiß gehüllt zu sein sehr schön anzusehen. Und trotzdem schwebt sie immer wieder über allem: die Sehnsucht nach Schnee.

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