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Archiv für die Kategorie ‘Urlaubserlebnis - Schreibwettbewerb’

Urlaub kann so schön sein

Ich arbeitete mit Mike im gleichen Büro in Berlin. Privat waren wir ein nicht besonders glückliches Paar, die Luft war schon lange raus, beiderseits. Vor allem die enge Beziehung zu seiner Mutter machte mir ein wenig zu schaffen. Ich weiß, im Leben kann man nicht alles haben. Aber irgendwann, vielleicht mit 30 zusammen in eine eigene Wohnung ziehen, lag doch eigentlich im Bereich des Machbaren. Auf Dauer gesehen war sein Zimmer bei Mutti einfach zu klein. Wie  auch bei all den anderen „Versuchen“ vor ihm gab es den einen oder anderen Trennungsgrund. Ich war mit meinem Latein am Ende und fragte mich ernsthaft: „Sollte ich meine Erwartungen vielleicht ein klein wenig hinunterschrauben und einfach mit dem Nächsten unendlich viele Kompromisse eingehen (wobei die Betonung auf ich lag) oder war die Lösung noch einfacher, keinen Mann mehr als potentiellen Vater für meine Kinder in Betracht zu ziehen?“
Ich war schon lange auf der Suche nach dem ultimativen Glück.
Wie sagte meine Oma so schön: „Kleines, gut Ding will Weile haben.“
„Wie viel Weile denn noch?“ fragte ich mich schon lange.
Meine so genannten Versuche den Partner fürs Leben zu finden, waren schon eine
Herausforderung schlechthin. Meine geliebte Oma hatte noch mehr ihrer unverzichtbaren Weisheiten auf Lager. Eine gefiel mir immer besonders gut „Aus einer schönen Schüssel isst man nie alleine“.
Meine schöne „Schüssel“ hieß Matthias, der war  Adonis höchst persönlich, aber noch mehr war dieses Exemplar dem Alkohol zugetan und dem betörenden Gesäusel liebreizender Damen in heißen Disconächten.
Nach Adonis war mir vorerst die Lust auf Schönes vergangen. Ich will nicht behaupten, dass
danach der Glöckner von Notré Dame kam, aber viel fehlte nicht. Wie die Ironie so spielt, scheiterte aber auch diese Beziehung -man glaubt es kaum- an seiner Untreue.
Und so zogen sich meine missglückten Eroberungen wie ein roter Faden durch mein junges Leben. Keine Frage, auch solche Begegnungen sind sehr lehrreich. Im besten Fall weiß man danach genau, was man nicht mehr will.
Wo waren wir eigentlich vor meinen Gedankensprüngen? Ach ja, bei Mike. Er machte mir spontan den Vorschlag, zu einem Geburtstag zufahren. Ich sagte zu und so zogen wir am 3.August 1999 los.
Wir fuhren nach Potsdam. Als wir dort ankamen, war ich ein wenig verblüfft. Es war schon irgendwie witzig. In unmittelbarer Nähe befand sich das Internat, das ich einige Jahre zuvor besucht hatte, um meine Lehre zu machen. Tür an Tür, so zu sagen. Da standen wir nun im Garten eines schönen Wohnhauses. Einige Meter daneben befand sich die familieneigene Pension mit Gaststätte. Wie praktisch, dachte ich, da lässt es sich bestimmt gut feiern. Da wir nicht gerade zeitig ankamen, war die Stimmung unter den Gästen schon ganz nach der Devise: „Je später die Feste, um so toller die Gäste.“  Wir gingen also in einen  so genannten Partyraum. Dort gefiel es mir recht gut. Es war weder zu hell noch zu voll. Ich setzte mich auf eine schwarze Ledercouch. Kurz darauf verschwand Mike mit den Worten er wolle nur mal kurz weg. Da saß ich nun auf einer Geburtstagsfeier, bei der ich noch nicht einmal das Geburtstagskind kannte (geschweige denn den Namen oder das Geschlecht, das hatte ich schlicht und einfach vergessen ) in der Hoffnung, das Mike baldmöglichst zurück kam oder mir unbekannterweise das Geburtstagskind über den Weg lief, dem ich die Hände schüttelnd, ein Geburtstagsplausch aufdrücken konnte, um anschließend einiges an Essen und Trinken zu verdrücken und dann wieder zugehen.
Um meine Oma mal wieder einzubringen: wie heißt es doch so schön? „Es kommt immer alles anders als man denkt.“ Als ich meinen Gedanken so nachging, setzte sich plötzlich jemand neben mich, und als ich aufschaute, dachte ich mich trifft der Schlag.
Er war genau der Typ Mann, bei dem mir meine sonst so schlagfertig Art, buchstäblich im Halse stecken blieb. Volles, dunkelblondes kurzes Haar, graublaue, Augen und einen Wahnsinns Schmollmund.
Er war mir gleich so vertraut. Ich fand ihn unverschämt charmant und fühlte mich in seiner Nähe wohl. Wir unterhielten uns über alles Mögliche.
Er war gerade dabei mir zu erzählen das seine Freundin schon gegangen war, als Mike kam, freudestrahlend Sandro- so hieß er- umarmte und ihm zum Geburtstag gratulierte.
Tolles Fettnäpfchen. Vor lauter Balzen hatte ich die Geburtstagsfeier ganz vergessen und als ob das nicht schon peinlich genug war, schmeichelte mir Mike, wo er nur konnte und knutschte mich wild ab. Alles vor den Augen von Sandro, meinem absoluten Traummann.
Kurz darauf verabschiedete sich Sandro von uns mit den Worten, dass er sich um seine anderen Gäste kümmern müsse. Als er ging sah ich ihm minutenlang hinterher, in der Hoffnung, ich würde ihn jemals wieder sehen. Wenige Minuten später verließen auch wir das Fest. In diesem Moment wusste ich, dass es nicht leicht sein würde ihm näher zukommen. Schließlich waren wir beide gebunden und Sandro war ein Freund von Mike. Nicht gerade die idealste Voraussetzung um ihn als Mann fürs Leben zu gewinnen.
Es sollte wohl noch nicht sein, dachte ich mir.
In den Tagen darauf ging es mit Mike in Freundschaft auseinander. Trennungen hatten für mich immer so einen bitteren Beigeschmack. Das Schlimmste aber war die Tatsache, dass ich mich unsterblich in Sandro verliebt hatte und ihn unbedingt wieder sehen wollte.
Das hieß für mich im Klartext abwarten und auf ein Wunder hoffen.
Frühjahr 2001, mittlerweile waren schon anderthalb Jahre vergangen.
Mit Mike hatte ich seit der Trennung guten Kontakt. Wir telefonierten manchmal, und ab und an gingen wir auch zusammen aus. Ich vertraute ihm.
Immer dann wenn er von den Abenteuern seiner Freunde berichtete, machte mein Herz einen Sprung, denn dann kam Sandro ins Spiel. Ich genoss es sehr, von ihm zuhören. Mir wurde klar, dass ich etwas unternehmen musste. So konnte es nicht weitergehen.
Eines Abends saß ich mit Mike bei einem Glas Wein zusammen. Ich kam auf Sandro zu sprechen und ich erzählte ihm, das mir Sandro damals sympathisch gewesen war. Mike war sehr überrascht, und laut ihm war Sandro nach wie vor in einer Beziehung. Er versprach mir, ihn zu grüßen.
An diesem Abend sah ich meine Hoffnungen schwinden. Ich musste mich wohl oder übel damit anfreunden, seit fast zwei Jahren unglücklich verliebt zu sein.
In den darauf folgenden Treffen gab mir Mike noch klarer zu verstehen, dass Sandro keinerlei Interesse an meiner Person hatte. Er konnte sich wohl weder an mich erinnern, noch wollte er meine Grüße erwidern.
Das passte nicht in meinen Kopf. Er war doch damals so nett zu mir gewesen. Notgedrungen gab ich mich mit Mikes Auskunft zufrieden.
Aber irgendwie hatte ich ein mulmiges Gefühl. Immer wenn ich mit Mike darüber redete, sagte er mir, ich sollte mir das endlich aus dem Kopf schlagen. Es wäre nur zu meinem Besten.
Das waren dann seine Standartsätze, wenn das Thema aufkam. Sollte er mich etwa belügen?
Natürlich lernte ich auch genügend andere Männer  kennen. Allerdings konnte niemand  Sandro auch nur ansatzweise das Wasser reichen. Ich hatte solche Sehnsucht nach ihm.
Es war auch ganz und gar nicht meine Art, so schnell die Flinte ins Korn zu werfen. Ich war gewohnt, mir grundsätzlich alles im Leben hart erkämpfen zu müssen; was sich im nach hinein nicht unbedingt als verkehrt herausstellte. Warum sollte es diesmal anders sein?
Es ging hier schließlich um das große Glück, zu meinem Topf den passenden Deckel zu finden. Da dieser Deckel auch noch die Krem de la Krem für mich war, war es doch Glas klar, das ich so ein Glück auch hier nicht einfach hinterher geworfen bekam.
Mein Plan war einfach. Er sollte mich persönlich kennen lernen.
Ich hatte ja nichts zu verlieren.
Von Mike wusste ich, dass ein paar seiner Freunde - unter anderem auch Sandro- jedes Jahr zu Pfingsten ans Meer fuhren. Wohin genau wusste ich nicht. Ich musste also mit Mike sprechen.
Auch wurde es höchste Eisenbahn etwas zu unternehmen. Mittlerweile waren seit dem Abend mit Sandro schon dreieinhalb Jahre vergangen.
Als ich Mike offenbarte was ich vorhatte, fiel er aus allen Wolken. Es lagen sage und schreibe zwei Stunden wildester Argumentation vor mir. Er wollte mich von meinem Vorhaben abbringen. Er versuchte es auf biegen und brechen. Ich solle doch an das viele Ungeziefer beim Zelten denken, welches mir in der Nacht über Gesicht laufen würde, und erst das Niveau der Männer. Schließlich würde jeder von ihnen tief ins Glas schauen wollen, es war ja schließlich Pfingsten.
Was hatte Mike für eine Vorstellung? Selbst wenn die fetteste Spinne über mein Gesicht laufen würde, für Sandro am nächsten Morgen neben mir liegend würde ich es in Kauf nehmen und alles wäre vergessen. Solche fadenscheinigen Gründe. Ihm musste doch langsam klar werden, wie wichtig es mir war.
Ich machte Mike klar, dass ich mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit mitkommen würde. Er hatte die Wahl. Entweder nahm er mich mit oder er gab mir die Telefonnummer seiner Freunde. Bestimmt hatte einer von ihnen noch einen Platz für mich frei. So oder so, ich wollte mit.
Nach einigen Überlegungen seinerseits bot er mir an, mit ihm zu fahren.
Es war soweit, Pfingsten 2003.
Mike stand schon seit einer halben Stunde vor meiner Tür, als ich nach Hause kam. Ich wurde durch eine Besprechung im Büro aufgehalten.
Mit toller Urlaubslaune und bestem Wetter trafen wir also auf Sandro und die Anderen.
Da stand er nun, dreieinhalb Jahre später. Es war unglaublich. Er sah noch besser aus als ich ihn in Erinnerung hatte. Ich war so aufgeregt, mein Herz schlug mir bis zum Hals und meine Hände waren schweißgebadet. Es war wie damals.
Wir begrüßten uns alle kurz und schon ging die Fahrt ins Ungewisse los. Ich schwor mir alles dafür zutun, nicht noch einmal soviel Zeit vergehen zulassen.
Diesmal musste es der richtige Zeitpunkt sein.
Als wir dort ankamen war es schon so dunkel, dass man die Hand vor Augen kaum sehen konnte. Einige von ihnen waren schon vorgefahren um die Zelte aufzubauen.
Es waren jeweils Ein-, Zwei- und Viermannzelte da. Die meisten Zelte waren auch schon belegt. Also ging abends noch das Pokern um die Verteilung der restlichen Schlafplätze los. Natürlich hoffte ich insgeheim um den besten Platz. Der war für mich neben Sandro. Wie sich aber leider auch heraus stellte, war ich damit nicht allein.
Nicki, so hieß die Gute hatte wohl auch schon seit einiger Zeit ein Auge auf ihn geworfen. Warum sollte es auch so einfach für mich sein? Das passt doch nicht. Jetzt hatte ich es schon so weit geschafft. Ich war in seiner Nähe, jedenfalls näher als in den vergangenen Jahren. Schon deshalb war mir klar, das ein einfaches „Hallo hier bin ich, willst du mit mir gehen?“ nicht ausreichen konnte. Eine Konkurrentin war da noch das kleinste Übel. Bei einer Sahneschnitte wie ihm musste es ja so kommen.
Mich wunderte die Aufteilung der Zelte kaum. Sandro, Mike, Nicki und ich in einem Zelt.
Ich konnte in dieser Nacht kaum schlafen. Er lag neben mir und ich hörte ihn leise atmen.
Am nächsten Morgen frühstückten wir alle zusammen. So gegen 10 waren fast alle unten am Strand. Einige sonnten sich, andere spielten Volleyball.
Ich war gerade dabei etwas zu trinken, als sich Peter, einer der Jungs zu mir setzte und mir vorschlug mit dem Boot raus zu fahren. Ich sagte zu.
Peter war mir sympathisch. Wir waren schon  ziemlich lange auf See, als ich merkte, dass ich ziemlich starke Kopfschmerzen bekam. Ich bat ihn, mich zurück an Land zubringen.
Am Strand angekommen brachte mich Peter zu den Zelten. Sandro kam zu uns und fragte mich wie es mir ginge. Viel konnte ich nicht mehr sagen. Ich hatte einen so heftigen Sonnenstich, dass mir extrem übel war. So sollte er mich nicht gerade sehen. In unserem Zelt konnte ich nicht bleiben, da dort einige am Kartenspielen waren. Also wurde ich kurzer Hand umquartiert.  Das Zelt von Danny, den ich bis dahin noch gar nicht kannte, sollte nun für einige Stunden mein Lazarett sein. Nach einigen Litern Wasser und zwei Aspirin schlief ich fest ein.
Irgendwann am Abend wachte ich auf. Es ging mir schon wesentlich besser, als ich das Zelt verließ. Mike kam mit einem Schmunzeln auf den Lippen zu mir. Er fragte mich nach meinem Befinden und nach Danny. Woher zum Teufel sollte ich das wissen? Ich konnte ihm nicht ganz folgen. Mike sah mich grinsend an, und klärte mich auf. Als Sandro gegen Nachmittag nach mir sehen wollte, lag ich in Dannys Armen im Zelt.
Als er mir das erzählte, musste ich mich setzen und tief durchatmen.
Ich konnte es einfach nicht glauben. Ich hatte so fest geschlafen, dass selbst King Kong mich nicht hätte aufwecken können.
Am Abend bekam ich mit, dass einige in die Stadt wollten. Ich hatte nach dem Tag keine Lust mehr auf Überraschung jeglicher Art und  so entschied ich mich zu bleiben.
Der Himmel war voller Sterne und der Mond schien aufs Wasser. Es war einfach traumhaft. Ich hatte mich an den Strand verdrückt um einfach mal abzuschalten, als plötzlich jemand in der Dunkelheit auftauchte. Es war Sandro.
Er setzte sich neben mich und wir schwiegen uns an.
Nach einer ganzen Weile fingen wir an zu reden, und schon spürte ich sie wieder, diese absolute Vertrautheit.
Ich nahm all meinem Mut zusammen, und gestand ihm meine Liebe.
Er sah mich erleichtert an, und drückte mich ganz fest an sich.
Sandro war es die ganzen Jahre genauso ergangen. Er hatte sich damals in mich verliebt, und sich Mike anvertraut. Er ließ mich grüßen und hoffte auf ein Zeichen.
Genau wie meine Hoffnung schwand damals auch seine, bis Pfingsten 2003.
Er ließ Mike keine andere Wahl, außer mich mit zu nehmen.
Die Sache mit Danny klärte sich schnell auf.
Wir zogen schon zwei Wochen später zusammen. Nach einigen Schwierigkeiten im Freundeskreis, welche nur unwesentlich mit unserem gemeinsamen Freund Mike (wie sollte es anders sein) zu tun hatten, sind wir nach wie vor sehr glücklich.
Wir haben uns mit viel Mühe ein altes Haus saniert, in dem wir mit unserem süßen Sohn Vicénzo und unserem Hasen Luzi leben. …
 

 

 

 

Magische 7

Kaum zu glauben wie die Zeit vergeht…

Als Jugendliche lernten wir uns auf einer Geburtstagsfeier mit 15 Jahren kennen - bei ihm hat es sofort gefunkt, aber bei mir dauerte es noch über 7 Jahre, bis ich mir eingestand, dass ich mir ein Leben mit ihm an meiner Seite wünsche….

doch leider war dies nicht der beste Zeitpunkt, denn in 7 Tagen sollte meine große "AuPair"Reise auf die grüne Insel losgehen. So blieben unserem jungen Glück nur 7 Tage bis wir wieder getrennt waren und dass für über 7 Monate!!

Doch welch ein Glück, mein Freund durfte mich während dieser Zeit einmal in Irland bei meiner Gastfamilie besuchen. So hatten wir wieder 7 gemeinsame Tage die wir sehr genossen. Doch was sind schon 7 Tage im Vergleich zu 7 Monate……. aber wir haben auch die getrennte Zeit gut überstanden und sind mittlerweile wieder glücklich vereint und lassen uns durch nichts so schnell wieder trennen - immerhin verbindet uns ja auch unser kleiner(in Irland gezeugter)Sohn, der uns immer wieder an unseren wundervollen ersten gemeinsamen Urlaub erinnert und unser Glück perfekt macht - und irgendwann einmal werden wir gemeinsam mit ihm in unser Land der Liebe reisen.

Besonderer Valentinstag

Begonn hat alles Ende 2007. Da ich Studentin bin und sehr gern reise, wenn es denn die Zeit und der Geldbeutel erlaubt habe ich über Tuifly einen günstigen Flug nach Paris gefunden. Der Reisezeitraum ist über Valentinstag 2008 geplant. Da mein Freund neben seiner Arbeit auch noch eine Abendschule besucht, konnte er aufgrund noch unwissender Klausurtermine für das nächste Frühjahr nicht mitbuchen. Somit kam spontan eine Freundin als Begleiterin in Frage. Also eine Mädels-Tour, endlich mal ausspannen und etwas Anderes sehen als täglich mit Büchern zu büffeln. Der Tag rückte näher und immer mehr bedauerte ich, dass mein Freund an diesem Kurzurlaub nicht teilnehmen konnte. Mittlerweile stelle sich heraus, dass keine Klausuren für diesen Zeitraum stattfinden sollen, jedoch wollte er die paar Tage für sich zum intensiven lernen nutzen. Nicht das  wir uns sonst etwas aus dem Valentinstag machen, denn für uns braucht es keinen bestimmten Tag, der uns daran erinnert, dass wir uns lieben. Allerdings ist es doch schön am Valentinstag beisammen zu sein. Gemeinsam mit meiner Freundin ging es Abend mit dem Flieger in die Stadt der Liebe. Spät am Abend dort angekommen, wird erst einmal zu Hause angerufen, dass man gut gelandet ist. Doch Daheim geht keiner an Telefon. Die ersten Gedanken: "Nun ist die Frau aus dem Haus, da kann an gleich mal Party machen", und auch am nächsten Tag, dem Valentinstag ist am Vormittag keiner erreichbar. Gedanken gehen durch den Kopf, ist etwas passiert? Warum geht keiner ran? Aber während einer Stadtbesichtigung und vielen neuen Eindrücken werden schlechte Gedanken schnell verdrängt. Gegen Mittag klingelt das Handy. Endlich mit erleichterter Stimme nahm ich ab und hatte meinen Mark dran. Es war nur noch ein Frage und Antwortspiel welches sich ungefähr so abgespielt hat. Ich: Wo bis du denn, habe schon versucht dich zu erreichen?!, Er: Wie Bitte, hier ist es so laut. Wo seid ihr denn gerade? Ich: Wo sollen wir sein, in Paris natürlich. Warum ist es so laut bei Dir? Wo bist du denn? Er: In einer großen Stadt, die sprechen alle so komisch hier, ich verstehe kaum etwas.  Ich: In welcher großen Stadt, bist du einkaufen? Wo bist du genau? Er: Also ich glaube, die Franzosen nennen diese Stadt Paris.

Ich war hin und weg, einfach sprachlos. Nachdem Mark in sein Hotel eingecheckt hat, trafen wir uns in einem Park in der Nähe von Notre Dame. Ich konnte es noch immer nicht glauben, dass er nun wirklich mit uns hier ist. Mit einem Strauß Rosen kam er uns Mädels entgegen und begrüßte uns. Auch meine Freundin bekam eine Rose zum Valentinstag.

Der Tag wurde nun gemeinsam verbracht und fast alle großen Sehenswürdigkeiten in Angriff genommen. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang ist der letzte Anlaufpunkt für heute der Eiffelturm. Entlang der Treppen, bis zur ersten Plattform wurde der Ausblick genossen und eine Flasche Sekt geöffnet. Das hatten sich meine Freundin und ich bereits im Vorfeld vorgenommen, am Valentinstag auf dem Eiffelturm SEkt zu schlürfen. Wir Mädels saßen auf einer Bank und stellten die Gläser bereit, während Mark vor uns kniete und die Flasche Sekt köpfte. Nachdem nun die Gläser voll waren und ich zum Anstoßen aufforderte, machte Mark eine Pause und meinte zu mir gewandt: "So mein Schatz, wir sind nun schon über 5 Jahre zusammen und haben viele Höhen und einige Tiefen hinter uns. Wenn Du mich noch willst, möchte ich Dich hiermit Fragen, ob Du mich heiraten möchtest?!" Er zog einen Ring aus seiner Tasche und natürlich konnte ich unter Freudentränen nichts anderes als ein Ja, ich will Dich heiraten herausbringen. Es war so unglaublich schön. Einen traumhafter Tag, dieser mit dem am Abend angestrahlenten Eiffelturm, dieser noch durch blitzende Lichter einen wunderschönen Abschluss bildete.

 

Schnell ins ferne Land

Seit Jahren fahre ich mit dem Auto und meiner Familie von Osnabrück in Niedersachsen auf die Insel Rab nach Kroatien.

Mich haben Land und Leute dort schon immer fasziniert. Jedoch war die Anreise mit 14-20 Stunden Autofahrt immer sehr stressig.

Nachdem mich im Sommer 2006 in unserem Stammrestaurant, direkt am Meer, ein junger Kroate um ein Date gebeten hat, nahm das Schicksal seinen Lauf.

Jedoch war die letzte Ferienwoche schnell vorbei und es ging zurück ins kalte, ungemütliche Deutschland.

Meine Gedanken waren immer noch in Kroatien bei dem beeindruckenden jungen Mann Kristijan. Wie komme ich am schnellsten wieder zu ihm hin?!

Dabei entdeckte ich die Möglichkeit von Hannover,Leipzig oder Köln zum Flughafen Rijeka mit Tuifly zu fliegen.

Da die Flüge auch für ein Studentenportmonai angemssen sind, konnte ich mir von nun an viele Flüge nach Kroatien gönnen.

Mittlerweile ist eine große Liebe entstanden und die Hochzeit ist in Plannung.

Ohne die guten Angebote von Tuifly wäre die Beziehung mit Sicherheit nicht so leicht aufrecht zu erhalten gewesen.

Also geht ein dickes Dankeschön an diese Fluggesellschaft.  Macht weiter so, dass es uns weiterhin möglich ist, den beiden Familien gerecht zu werden.

Something different!

Mmmh, nun gut: "Senden Sie uns Ihr schönstes Urlaubserlebnis zu Zweit". Logisch, dass man da normalerweise sofort an eine herzergreifende Liebesromanze denkt, sei es nun, dass man auf DER Reise seinen Traummann oder einfach nur einen Urlaubsflirt kennen gelernt hat. Nun ja, um ehrlich zu sein: damit kann ich mit meinen 18Jahren nicht dienen. Aber ich denke, dass mein Urlaubserlebnis genauso schön, wenngleich nicht so romantisch, ist, wie die vielen "Schnulzen", die bei diesem Wettbewerb eingesendet werden.

Tja, also, mein wohl schönstes Urlaubserlebnis. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir noch nichtmal sicher bin, ob das wirklich das Schönste ist- immerhin bin ich für mein Alter ziemlich viel herumgekommen. Ich liebe es zu reisen, sodass jede Reise ein Erlebnis für sich ist- jede mit ihren eigenen Erinnerungen. Wie soll man da entscheiden, ob nun London, Paris, Rom oder Athen die schöneren Erlebnisse hatte oder doch lieber der wunderschöne Urlaub in Kroatien?

Nun, ich habe mich für nichts dergleichen entschieden!

Es wird also keine Liebesgeschichte sein, aber dennoch ein Erlebnis, welches ich nie vergessen werde:

Schüleraustausch mit einer amerikanischen Schule- ja,ja, vielleicht für manche kein Urlaub,aber für mich schon^^   Also, dies ist schonmal die erste Besonderheit in dieser Geschichte: es ist kein gewöhnlicher Urlaub, wie manch andere in erlebt haben (so besonders ihre Geschichten für sie sein mögen).Die nächste Besonderheit ist, dass dieser Urlaub nicht nur ein schönstes Erlebnis hatte, sondern eins nach dem anderen: das Fliegen in "eine andere Welt" und dann: Ausflug nach Boston, das Erleben des amerikanischen Schullebens, das Leben in einer amerikanischen Familie, die so herzlich, gastfreundich, ach, einfach fantastisch war und nicht zuletzt die Highlights meines Aufenthalts im Staat New York: der Ausflug zu den Niagara Fällen mit meiner Gasfamilie und letztendlich zwei Tage in New York City!!!

Die Niagara Fälle- oh mein Gott, wie soll man das beschreiben; nebenbei bemerkt einer der romantischten Orte der Welt. Meine Gastfamilie war vorher auch noch nie da und das ist etwas, worüber wir uns heute, gut ein Jahr später, immernoch schreiben: ein einmaliges Erlebnis. Nicht nur, weil man die Niagara Fälle live gesehen hat, sondern auch, weil das mich so verbunden hat mit meiner Familie, mit der ich gut ein Monat lang gelebt habe! Wenn ich da nochmal hinfahre, wird es bestimmt wieder irre schön sein, aber eben nicht diese besondere Geschichte haben.

Ähnlich auch mit New York City- der Stadt, die niemals schläft. (Wir sind dort nach Verlassen der Gastfamilien am Ende des Austausches hingefahren)Meine Freundin und ich teilten uns ein Hotelzimmer mitten in NYC am Union Square- einfach fantastisch- es war ein billiges Hotel und wenn man abends das Fenster öffnete, dann hörte man Leute, die von Parties kamen, Polizei- und Krankenwagen-einfach Großstadt pur!Dieser Geruch nach Abenteuer des Neuen und Unerwarteten…Deshalb konnten wir nicht widerstehen, uns abends auch einmal aus dem Hotel zu schleichen. Das wir uns total verliefen, lasse ich mal unerwähnt, da es ein Happy End gab^^

Die Stadt ist der Wahnsinn: ob es nun die obligatorische Schifffahrt vom Pier 17 um die Freiheitstatue ist, das UN- Gebäude, Chinatown, den Times Square bei Nacht oder einfach nur die Hammeraussicht vom Rockefeller Centre in der Abenddämmerung ist! So dumm das auch klingt, aber das war eine der prägendsten Erlebnisse für mich und meine Freundin- wir sind gewachsen und uns ist so manches klar geworden, nicht zuletzt auch, dass wir nun das "Nest verlassen können". Wir wollen beide ins Ausland (nach dem Abi). Wir wollen die Vielfalt, die es allein schon in dieser einen Stadt gibt, in der ganzen Welt entdecken!

Diese Reise fern der Heimat, fern der Menschen, die dich kennen, die du kennst, die deine Sprache sprechen und bei denen du dich sicher fühlst, hat mich stärker, offener und sicherer gemacht.

Summa sumarum also ein schönstes Erlebnis, was ich meinen Kindern und Enkeln mit Sicherheit erzählen werde und immer in mir trage! Und ich freue mich, dass ich das mit meiner Freundin, nicht zuletzt auch durch diese Reise einer meiner engsten und besten Freunde, erleben durfte!!

Traumfrau im Flugzeug

                                Sommer Urlaub 2007

Tui Fly verbindet nicht nur Welten sonder auch Partner !!!

meinen Sommer Urlaub habe ich im juli 2007 auf Palma verbracht meine Reise habe ich über TUI gebucht obwohl es sehr viel andere Anbieter gab hat mich immer etwas zu diesem Reiseziehl und zu diesem Reiseveranstalter hingezogen. Nach dem  nach 14 Tage aufenthalt der Abreise Tag kam war ich traurig und bin mit gemischten gefühlen vom Hotel am Flughafen Palma angekommen da dieser Airport sehr groß ist habe ich mich auch zügig zum Check in begeben nach dem man jetzt auch bei Tui Fly Sitzplätze bekommt wollte ich natürlich auch einen guten Platz bekommen. Ich habe also dieser Dame am Check in gesagt ich möchte etwas hinten sitzen ich habe meine Bord-Karte bekommen und bin zu meinem Gate gelaufen ohne zu schauen ob ich nun hinten oder vorne sitze.Angekommen im Flieger habe ich auf meine Bord-Karte geschaut wo ich sitze 8 A leider ganz vorne naja hab ich gedacht dan setz dich eben dort hin es macht ja nicht sehr viel unterchied in der mitte auf 8 B war niemand nach kurzer Zeit hat sich dan auf 8 C Koridor ein junges mädchen hingesetzt meine jetzige Verlobte Sie ist noch nie in Ihrem Leben geflogen und hatte Angst nach dem Take off fing Sie an zu zittern ich dachte mir armes Mädchen wie kann ich dir nur helfen da kam mir eine Idee ich gab mich als Flugbegleiter dieser Fluggeselschaft aus und habe ihr gesagt was Sie den für ein Glück hätte das ich gerade Urlaub hatte und privat wieder nach Deutschland zurück Fliege ich habe Sie 1 Stunde 45 min beruigt und ihr alles über das fliegen erzählt angekommen in Stuttgart Flughafen haben wir dan die Nummern getauscht da Sie sich nochmal Bedanken wollte und uns verabschiedet. Als ich dan endlich zuhause angekommen bin hab ich mir dan alles nochmal revue passieren lassen und gemerkt das alles im Leben Schicksal ist zur rechten zeit am rechten Ort wir sind mittler weile Verlobt und ich bin Flugbegleiter bei einer anderen Fluggesellschaft und wollen im Sommer Heiraten und Natürllich unsere Hochzeitsreise wieder im gleichen Land machen selbstverständlich wieder mit TUI FLY Danke TUI.

 

Valentin beflügelt …

Wir Kennen uns seit Kurzem, da kam mir zum Valentinstag die Idee: Wellness Hotel in Südtirol gesucht und gebucht!. In letzter Minute nachdem wir im Stau gestanden sind, erreichten wir das Wellness Vital Hotel Goldene Krone in Brixen und konnten nach einem Hagebuttenölbad und einer Massage den Sonnenuntergang in Südtirol bei leckerer Pizza und Rotwein genießen. Am nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann nach Meran auf einen Milchkaffee danach den Jauffenpass hinauf und hinunter um dann wieder zurück an den Bodensee ein schönes Wochenende für Verliebte abzuschließen.

Heiratsantrag

Na mein Beitrag passt nicht wirklich hier rein,aber ich habe meinen Schatz am telefon kennengelernt da ich einenzahlendreher drin hatte.als wir die halbe nacht telefonierten haben wir gesagt wenn es bei uns zwei funkt gehen wir( mit Euch TUI) nach Leipzig.Da wir knapp 4monate nun zusammen sind und er im sommer erst urlaub bekommt möcht ich mit ihm nach leipzig und ihm einen heiratsantrag machen.Das können wir frauen ja auch machen;-).Mit dem Antrag weiss er noch nicht das bekommt er mit wenn wir dort sind.

liebe grüsse vom bodensee

einfach himmlisch…..

tja…..

leider kann ich Euch hier nix großartiges, spektakuläres bieten…für mich aber sind die Reisen mit TUIfly jedesmal etwas ganz besonderes…

Tuifly fliegt von Klagenfurt (Kärnten - Österreich) nach Köln/Bonn und auch retour *fg*. Es ist somit die einzige schnelle und bequeme Verbindung für mich, um zu meiner Freundin und Ihrer Tochter zu gelangen und auch umgekehrt. Mit dem Auto ist es jedesmal eine Reise von ca.8Stunden +/-.

So haben wir schon viele unvergessliche Tage miteinander verbringen können.

Ob wir nun in Kärnten Motorrad fahren waren, mit anschließendem Picknick am Klopeiner See, oder ein Ausflug auf den Magdalensberg mit wunderschönem Ausblick, schwimmen am Wörthersee im Sommer….oder auch unzählige Unternehmungen von Köln aus….einfach unbeschreiblich.

Das schönste Ereignis war aber das zweite Wochenende im Februar…als ich meiner Angebeteten bei einem romantischen Beisammensein einen Heiratsantrag machte…und Sie ohne zu zögern Ja sagte…

Somit danken wir TUIfly dass wir uns mind. 1x pro Monat sehen. Nach Beendigung meines Jobs in vorraussichtlich einem 3/4 Jahr ziehen wir dann zusammen. Nur bs dahin sind wir auf das Fliegen angewiesen.

Es ist demnächst auch ein gemeinsamer Flug mit TUIfly geplant - irgendeine Städtereise…ein Kurztrip übers Wochenende…

Und in 5 Wochen ist es wieder soweit…da geht der nächste Flieger für mich von Klagenfurt aus in Richtung Sonnenschein…..

Wünsche Euch noch nen schönen Nachmittag… 

 

ein überglücklicher

IceBear

Märchenhochzeit auf Lipso

Im September 1998 war es endlich soweit, wir 2 wollten uns das Ja-Wort geben und das nicht einfach irgendwo, nein, wir hatten uns für eine griechische Hochzeit auf der kleinen Insel Lipso, östlich gelegen von Patmos, entschieden.Mit unserer Familie und allen lieben Freunden haben wir uns auf den Weg dorthin gemacht. Wir waren eine lustige Truppe von 15 Leuten, die alle ganz gespannt waren, wie dieser Tag von statten gehen würde. Unser griechischer Priester, den wir persönlich aus Köln kennen, hatte sich wirklich um alles gekümmert. Er hatte für jeden von uns wunderschöne Hotelzimmer reserviert, hatte für die Feier nach der Hochzeit gesorgt, den in Griechenland traditionellen Kopfschmuck der Brautleute besorgt und hatt eine wunderbare griechische Kapelle engagiert. Diese Kapelle, bestehend aus drei Musikern, holte uns kurz vor der Hochzeit zuhause ab und geleitete uns durch die Gassen von Lipso mit herrlicher griechischer Musik, die alle Einwohner der Insel auf die Strassen lockte. Die dann stattfindende Hochzeit in der Hauptkirche der Insel war wunderschön und unglaublich eindrucksvoll. Nach der kirchlichen Trauung wurden wir vor der Kirche wieder von der Kapelle in Empfang genommen und am Hafen entlang zum Restaurant mit Klängen der Bouzouki begleitet. Die anschliessende Feier lies keine Wünsche offen, die halbe Insel sowie Touristen feierten mit uns, manche saßen vor dem Restaurant und warteten darauf, dass endlich ein Tisch frei würde, es war einfach herrlich. Mit Blick auf die untergehende Abendsonne über dem seichten Meer, Zirthakitänzen und umgeben von vielen lieben Menschen haben wir so den schönsten Tag in unserem Leben verbracht. In diesem Jahr rundet unser Eheversprechen, im September 2008 haben wir unseren 10 Hochzeitstag, diesen würden wir unglaublich gerne mit unserem lieben kleinen Sohn und unserer Familie wieder auf der schönen kleinen Insel Lipso verbringen und feiern. Es war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten unseren Traum wahrzumachen und in Grichenland zu heiraten, wir würden es immer wieder tun.

Italiens größte Liebe!

Im Sommer 2006…Sind unsere Schulklassen nach Italien geflogen. Damals dachte ich nicht an die Große Liebe, er und ich waren uns schon 6 Jahre lang so nah und doch so fern. Als wir in Verona waren traffen sich unser Blicke und sie ließen nicht los, wir waren so vertieft wir sind durch die Stadt gelaufen und haben nur noch uns war genommen.

Endlich am Balkon von Julia & Romeo angekommen kribbelte unsere Leidenschaft immer mehr es war einfach wie im Traum…an der Arena vorbei Hand an Hand und nur der Moment der zählte.                                                           

Am Abend gingen wir Barfuß über die Steinchen am Gardasee, die Luft war warm und der Ausblick auf den klaren Himmel und die kleinen Schiffchen und nächsten Buchten war einfach unvergesslichen. Wir saßen am Steg und er nahm mich in den Arm und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Nach einer Weile brachte er mich dann zu meinem Hotel Zimmer und verabschiedete sich von mir.

Am nächsten Morgen weckte er mich mit ein paar Rosen. Wir machten unseren nächsten Ausflug der mein Leben veränderte dieser ging nach Venedig. Ich dachte mir Venedig die Stadt der Liebe. Dort angekommen liefen wir ein Stück durch alle kleinen Gassen und über all’ die Brücken. An der Seufzerbrücke nahm er mich in den Arm und zog ein Tuch aus seiner Hosentasche er vebund mir die Augen und führte mich eine ganze Weile durch die Stadt nach ein paar hatte ich shcon ganz die Orentierung vorloren…

An seinem ausgesuchten Ziel angekommen, setzte ich mich schmunzelterweise hin die schaukelnte Bewegung machte mir irgendwie Angst und auf einmal bewegte sich etwas in gerader richtung weiter. Er nahm mir das Tuch von den Augen gab mir einen Kuss und meinte das ich das wäre was er sich schon immer gewünscht hatte er vergießte ein paar kleine Tränchen die er natürlich er ist ein Mann, nicht zugab…und so bemerkte ich erstmal das wir in einer Gondel fuhren und würden durch Venedig gefahren.

Das war meine Urlaubsgeschichte. Ich und mein Schatz sind bald 2 Jahre zusammen und wollen Venedig zu unserem 2 Jahrestag wieder besuchen.

Ich empfehle Jedem pärchen das Romantik einmal erleben will einfach nur VENEDIG!

Gruß Jenny

Heiratsantrag in Rom

Am 14. März 2005 sind mein damaliger Freund und ich nach Rom geflogen. Ich schreibe damaliger Freund, weil er jetzt mein Ehemann ist. Wir sind in aller Frühe gestartet und so gegen 10 Uhr waren wir am Fiumicino (ital. Aeroporto internazionale Leonardo da Vinci) angekommen. Von dort fuhr ein Bus zum Bahnhof Roma Termini. Dort angekommen hieß es dann Stadtplan in die Hand, Koffer in die andere Hand und ab zu unserem Hotel. Laut Stadtplan sollte es ca. 10 Minuten Fußweg vom Bahnhof entfernt liegen, daher wollten wir es vermeiden mit unserem Gepäck in die U-Bahn zu steigen. Ok, aus den geglaubten 10 Minuten wurden tatsächliche 30 Minuten, aber das war noch auszuhalten. Wir hatten von Deutschland aus alles gebucht, daher wussten wir nicht unbedingt wie unser Hotel aussah und sind auch prompt daran vorbei gelaufen, denn die Fassade sah nicht einladend aus und es deutete kein Schild auf dieses Hotel hin. Wir konnten uns einzig und allein auf Hausnummern verlassen. Das ADAS-Hotel befand sich in der Via Cavour 233. Es waren aber nur 231 und 235 angeschlagen, die Hausnummer 233 fehlte, da befand sich nur ein dunkler Eingang. Nun gut, es nutzte alles nichts, wir sind da rein und es hat uns ein gemütliches Hotel erwartet. Unser Zimmer war sauber und gemütlich eingerichtet.
Wir haben dann unsere Sachen ausgepackt, haben uns frisch gemacht und sind ein wenig die Straße hoch und runter gelaufen, konnten schon mal einen Blick auf das Forum Romanum werfen, denn die Via Cavour führt direkt auf das Forum Romanum zu, sind aber noch nicht rein gegangen, denn wir hatten 4 Tage Aufenthalt in Rom, hatten allerdings ca. 38 Ziele ins Auge gefasst, die wir uns ansehen wollten. Gegen Abend habe ich meinen Schatz in ein Restaurant eingeladen, das ich mir von Deutschland schon ausgesucht hatte, denn am 14. März hat mein Schatz Geburtstag! Von Deutschland aus konnte ich mich mit dem Geschäftsführer einigen, dass er uns einen besonders schönen Tisch reserviert und auch rote Rosen auf diesen stellt, die ich natürlich bezahlen werde. Mein Schatz war ganz arg überrascht und dachte schon dass ich ihm einen Heiratsantrag machen wollte, aber da war ich eigentlich weit von entfernt. Es sollte einfach ein wunderbarer Geburtstagsabend werden. Und das wurde es dann auch! Später sind wir müde und erschöpft in die Hotelbetten gefallen um am nächsten Morgen ganz früh aufzustehen und uns endlich auf die Romerkundung zu machen.
 

Rom:

Rom

Die ältesten Zivilisationsspuren stammen aus vorrömischer Zeit und finden sich auf dem Palatinhügel. 753 v. Chr., als die Etrusker bereits eine blühende Kultur entwickelt hatten, sollen die Zwillingsbrüder Romulus und Remus Rom gegründet haben. Mit einem Pflug zogen sie eine Furche um ein Stück Land am Tiber (ital. Tevere) und markierten damit ihren Besitzanspruch. Bis in unsere Zeit erhalten haben sich erst die Zeugnisse der steinernen Hauptstadt des römischen Imperiums, die um die Zeitenwende die ursprünglich hölzernen Bauten Schritt für Schritt verdrängten. Der moderne Respekt vor dem Alten behindert die Modernisierung der Stadt nachhaltig und verhindert zugleich den Gesichtsverlust, der so viele Metropolen heimgesucht hat. Rom lebt mehr denn je von seiner Geschichte, und die letzten Bürgermeister haben das auch erkannt. Neue Museen erschließen dem Besucher das reiche Erbe, und besucherfreundliche Öffnungszeiten kommen den Touristen entgegen. Rom ist moderner geworden, ohne seine tiefen Wurzeln abgeschnitten zu haben. Die UNESCO hat die historische Altstadt von Rom zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt. Die Stadt verfügt über ein dichtes Netz von Bussen und darüber hinaus über mehrere Tramlinien. Rom hat auch zwei Metrolinien (A und B), die sich unter dem Hauptbahnhof Stazione Centrale kreuzen. Es ist wirklich nicht sehr schwer sich mit einer Stadtkarte auf der auch das entsprechende Liniennetz verzeichnet ist, zurechtzufinden.
 
Wir machten uns also auf  zum

Palazzo del Quirinale Quirinalpalast

Quirinalpalast

Der Quirinalpalast ist der Sitz des italienischen Staatspräsidenten. Als barocke Sommerresidenz der Päpste mit Blick auf die Peterskuppel errichtet, ging er 1870 in die Hände des italienischen Königshauses von Savoyen über. Mit der Volksabstimmung von 1946, die zuungunsten der Monarchie ausging, fiel das weiträumige Gebäude den Staatspräsidenten zu. Es ist meist Sonntag vormittags zugänglich. Das Königshaus hat den Palast nach seinem Geschmack im Stil des 19. Jh. umgestaltet. Kurz nach 15 Uhr kann man die Wachablösung sehen, die allerdings nicht mit englischer Prachtentfaltung vergleichbar ist.
Fontana dei Dioscuri  Dioskurenbrunnen 

Der Brunnen auf der Piazza del Quirinale ehrt die Dioskuren, Zeus’ Söhne Castor und Pollux, die öfter auf Seiten der Römer in eine Schlacht eingegriffen haben sollen. Er ist eine wunderliche Mixtur: Das Granitbecken stammt vom Forum Romanum, die Skulpturen von Castor und Pollux aus dem altrömischen Sonnentempel, den Obelisken ließ Kaiser Augustus aus Ägypten ausschleppen. Zusammengefügt wurden die urchristlichen Elemente im 18. Jh. auf Wunsch der Päpste.

Den wichtigsten Brunnen darf man natürlich nicht auslassen und zwar den
 
Fontana di Trevi den Trevibrunnen

Trevibrunnen

Fontana di Trevi

Neptun, der Meeresgott, schreitet beherrschend aus dem Stein, Meeresrösser und Tritonenbläser begleiten den Triumphierenden. Am Rande scheinen die Säulen bereits zusammenzubrechen. Für Kunsthistoriker vollzieht der späte Barock in Roms berühmtestem Springbrunnen ein ästhetisches Spiel mit dem Verfall alles Irdischen. Normalsterbliche erinnern sich gerne an die berühmte Szene aus Federico Fellinis Film »Dolce Vita«, in der Anita Ekberg sinnlich-aufreizend und nicht minder ästhetisch ein nächtliches Bad im Trevi-Brunnen nimmt. Der Name »Trevi« leitet sich übrigens von der Lage des Brunnens an der Kreuzung dreier Straßen ab, was auf italienisch:»tre vie«, heißt. Selbstverständlich gehört es zu den heiligen Pflichten von Romreisenden, mit der rechten Hand über die linke Schulter rücklings eine Münze in das Brunnenbecken zu werfen. Der Brauch garantiert die Rückkehr in die Stadt. Vor allem aber zwingt er die Stadtverwaltung, in regelmäßigen Abständen den Boden des Brunnens vom babylonischen Münzengewirr zu befreien. Wir mussten natürlich jeder eine Münze in den Brunnen werfen und sind gespannt, wann es uns wieder nach Rom führt, denn es ist wirklich eine wunderbare Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und man kann sie gar nicht alle in vier Tagen sehen!

Piazza di Spagna Spanische Treppe

Spanische Treppe

Offiziell heißt sie »Scalinata della Trinità dei Monti«, so benannt nach der Kirche an ihrem oberen Ende. Die unregelmäßige Anlage wimmelt meist von singenden, küssenden oder einfach auf Treppenstufen vor sich hindösenden und sich sonnenden Menschen. Dass zu ihrer Linken das Wohnhaus des englischen Dichters John Keats zu besichtigen wäre, entgeht den meisten. Auf der Piazza di Spagna zu Füßen der Treppe hat Berninis Vater Pietro einen schiffförmigen Brunnen aus Travertin gehauen. In gerader Linie von der Treppe weg verführt die Via dei Condotti zu sündteuren Einkäufen und zur Pause im traditionsreichen Caffè Greco aus dem 18. Jh.

Via dei Condotti

Käufer der Luxusklasse sind z.B. in der Via dei Condotti gut aufgehoben, der Nobelmeile, die von der Spanischen Treppe zur Via del Corso führt. Sparsame halten sich besser an den Flohmarkt der Porta Portese in Trastevere. In der Via dei Condotti konzentrieren sich die Weltmarken des Made in Italy. Kaum ein ausländischer Anbieter hat den Einzug in diesen ersten Kreis der feinen Gesellschaft Roms geschafft. Ein flüchtiger Blick auf die Preise in den Auslagen der Schmuck- und Modeläden lässt Normalsterbliche das Weite suchen. Man sieht hier wirklich die tollsten Geschäfte aber auch die verrücktesten Menschen. So sahen wir eine sündhaft teuer gekleidete Dame die Straße entlang gehen, in kurzem Abstand folgte ihr Chauffeur in einem Bentley, es war für Otto-Normal-Verbraucher schon verrückt all das zu sehen und ich dachte immer das gibt es nur im Film.

Piazza Venezia

Piazza Venezia

Den verkehrsumtosten Platz am Ende der Via dei Fori Imperiali beherrscht das kreideweiße Riesenmonument für Italiens ersten König Vittorio Emanuelle II. Es ist gleichzeitig ein Mahnmal für die Rücksichtslosigkeit, mit der die Ewige Stadt nach der Einigung Italiens verbaut wurde. Der 1911 eingeweihte »Altar des Vaterlandes«, auch »Vittoriano« oder von den Römern »Schreibmaschine« genannt, ist höchstens als Orientierungshilfe zu schätzen: Kein anderes Bauwerk ist von weitem so eindeutig auszumachen wie der pompöse Kalkstein-Klotz. Um diesen verkehrsreichen Platz zu überqueren darf man nicht ängstlich sein, man kann am Zebrastreifen nicht warten bis ein Auto anhält, sondern Blickkontakt aufnehmen, dass man gesehen wurde und dann zügig die Straße überqueren! So haben wir es erlebt.

Forum Romanum

Forum Romanum 1

Forum Romanum 2

Das Trümmerfeld des Foro Romano fordert die Fantasie heraus. Die Relikte sprechen nur noch halblaut. Die ersten Bauten auf der Senke zwischen den Hügeln waren Tempel. Anschließend entstanden Verwaltungsbauten der Republik, zu denen sich schließlich Markthallen gesellten. Auch in der Kaiserzeit war das Forum religiöser, politischer und wirtschaftlicher Mittelpunkt Roms. Imposant ist heute noch die Ruine der Maxentius- oder Konstantins-Basilika aus dem 4. Jh. n. Chr. Sie war die größte und letzte römische Basilika, benannt nach ihren beiden Erbauern. Michelangelo nutzte die drei verbliebenen Tonnengewölbe des Gerichtsgebäudes als Vorbild für den Neubau des Petersdom. Das am besten erhaltene Gebäude am Forum ist die Curia, der Sitzungssaal der Senatoren. Erst seit 1937 kann man ihre antike Gestalt wieder erkennen. Damals ließen die Archäologen den barocken Prunk der hineingebauten Kirche San Adriano herausschlagen und die ursprüngliche karge Bausubstanz wieder herstellen. Den Namen »Curia« übernahm die katholische Kirche für den vatikanischen Verwaltungsapparat. Mussolinis Aufmarschstraße »Via dei Fori Imperiali« trennt das Forum Romanum brutal von den später aus Anlass bedeutender Siege errichteten Kaiserforen. Hinter dem Forum sind die Läden der Trajansmärkte in den Abhang des Quirinalhügels hinein gebaut. Nach dem Zusammenbruch des römischen Reichs geriet das Forum in Vergessenheit, diente zeitweilig auch als Kuhweide und in der Renaissance als Steinbruch für Neubauten, zum Beispiel für den Bau des Petersdoms.

Caffè

Die Bar ist der Ort, wo der Römer frühstückend den Tag beginnt und danach mindestens ein halbes Dutzend Mal unter irgendeinem Vorwand einen anderen Römer hinschleppt, um mit ihm Kaffee zu trinken. Vorher muss die Zeche an der Kasse bezahlt werden. Dort bekommt man einen scontrino (Quittung). Den legt man, beschwert mit 20 oder 30 Cent Trinkgeld, auf den Tresen und sagt, was man trinken möchte. Espresso? Gibt es in Italien nicht. Der kleine Starke Mocca, der im Norden so genannt wird, heißt hier einfach »caffè«. Wer ihn mit einem Schuss Milch haben möchte, bestellt ihn »macchiato« (gefleckt), mit einem Schuss Grappa heißt er »corretto« (korrigiert), mit mehr Wasser »caffè lungo«. Auch den Cappucino kann man variieren: »bollente« (kochend heiß) oder »tepido« (lauwarm), mit wenig (»poca schiuma«) oder gar keinem Schaum (»senza schiuma«). In manchen Bars stehen auch Tische und Stühle für erschöpfte Kunden. Allerdings kostet der Service für Sitzende rund doppelt so viel wie am Tresen.

Colosseo Kolosseum

Colosseo 2

colosseo 1

Lange Schlangen stehen meist vor den Kassen des Colosseo. Es empfiehlt sich daher, die Karten am Aufgang zum Palatin zu erstehen: Hinter dem Titusbogen an der Via Sacra steht ein Kassenhäuschen. Das Oval des Kolosseums ersetzte den See, den sich Kaiser Nero in seinem Privatpark um die Domus Aurea hatte anlegen lassen. Seit dem Jahr 80 n. Chr. war das größte Theater Roms vor bis zu 70 000 Menschen Schauplatz blutiger Tierhatzen, von Gladiatorenkämpfen und Schiffsschlachten. Heute führt ein Steg über den offenen Unterbau der Bühne, der dem Besucher erlaubt, die Ränge aus der Perspektive der Kämpfer zu betrachten. Auf halbrunder Bühne finden hin und wieder Theateraufführungen vor kleinem Publikum statt. Gladiatorenkämpfe sind seit dem 5. Jh. verboten, Tierhatzen seit dem 7. Jh. Später diente das Kolosseum als Steinbruch, weshalb in der Außenmauer heute Löcher klaffen.

Piazza Navona

Wenn nicht gerade hässliche Ramsch-Buden die Sicht verstellen, präsentiert die Piazza Navona eine harmonische Mischung aus römischem Grundriss, barock-päpstlicher Palastarchitektur und dem vielleicht gelungensten Brunnen, den der große Barockkünstler Gian Lorenzo Bernini im 17. Jahrhundert für Rom schuf. Vier Ströme, Donau, Ganges, Nil und Amazonas, sitzen als Allegorien zwischen tropischem Getier und Gewächs; der Obelisk aus dem Maxentius-Zirkus an der Via Appia Antica überragt das Ensemble. Dahinter prunkt in frischem Weiß die Kirche Sant’Agnese des Bernini-Konkurrenten Francesco Borromini. Wer nach kunsthistorischen Highlights Lust auf kulinarische Finessen verspürt, der ist im Café »Tre Scalini« richtig: Dort bereitet man sündteuren, aber fantastischen Tartufo nero zu, ein Traum in Schokoeiscreme.

Fontana dei Fiumi

Fontana dei Fiumi 1

Fontana dei Fiumi 2

Im Zentrum der Piazza Navona steht Gian Lorenzo Berninis (1598-1680) berühmter Brunnen der vier Ströme: die Donau, der Ganges, der Amazonas und der Nil sitzen in Allegorien zwischen tropischem Getier und Gewächs, der Obelisk aus dem Maxentius-Circus an der Via Appia überragt das Ensemble.

Museo Nazionale di Castel Sant’Angelo  Engelsburg

Auf dem Ponte Cavour überqueren wir den Tiber. Dann nähern wir uns entlang den Mauern des gigantischen Justizpalasts aus dem 19. Jh. einem der vielschichtigsten Gebäude der Stadt - der Engelsburg. Auf dem Grabmal des Kaisers Hadrian (76-138) errichtet, diente das Castel Sant’Angelo den Päpsten als Fluchtburg, als prunkvoller Palast oder als Gefängnis. Das Modell im Inneren des Grabraumes gibt eine Vorstellung vom Eindruck, den die massive Grabanlage des bausüchtigen Hadrian auf die Zeitgenossen gemacht haben muss. Ein schneckenförmiger Weg führt zu päpstlichen Prunkräumen hinauf. Die Renaissance-Fresken imitieren römische Malereien, die damals in der Domus Aurea des Kaisers Nero entdeckt worden waren. Gegen Aufpreis kann man den Gang besichtigen, der den Vatikan mit der Burg verbindet. Er ermöglichte u.a. Papst Clemens VII. die Flucht während des Sacco di Roma 1527, der Plünderung Roms durch die Truppen Kaiser Karls V. Der Engel auf dem Dach der Burg erinnert an die Befreiung der Stadt von der Pest im 6. Jh.
Am letzten Tag hatten wir nur noch den Vormittag, diesen nutzten wir und wollten uns noch den

 Bocca della Verità Der Mund der Wahrheit

Bocca della Verità

ansehen. Auf dem Weg vom Zirkus zum Tiber stößt man auf die kleine Kirche Santa Maria in Cosmedin. Der siebengeschossige Campanile ist einer der schönsten Türme der Stadt. Viele Touristen interessiert die wunderbare Schlichtheit der frühchristlichen Kirche aber weniger als ein antikes Relikt in der Vorhalle: die Bocca della Verità. Der runde, platte Kopf stellt Faunus, den Gott der Landwirtschaft dar. Er wurde auf der heutigen Piazza della Bocca della Verità gefunden, im alten Rom war die Piazza das Forum Boarium, der Rindermarkt. Die Bocca della verità (Mund der Wahrheit) gilt als antiker Lügendetektor. Wer als Lügner seine Hand in den offenen Mund der in Stein gehauenen Maske legte verlor sie oder verschwand gleich ganz. Mein Schatz wusste dass ich mir dieses Relikt unbedingt noch ansehen wollte. So haben wir im Hotel die Sachen gepackt, alles dort deponiert und sind dann zu der Kirche gelaufen. Wir haben uns brav in die Reihe gestellt um auch unsere Hände in den Mund zu legen. Als wir dran waren haben wir uns Liebe und Treue geschworen. Mein Schatz hat vor mir die Hand dort reingelegt und danach ich, auch wenn wir ein reines Gewissen hatten und wussten dass es Aberglaube war, aber ein wenig mulmig war uns doch, zumindest mir. Als meine Hand im Mund verschwand fühlte ich mit den Fingern etwas kaltes, metallenes und ich schaute meinen Schatz an und er grinste nur. Ich flüsterte ihm zu was ich fühlte und er meinte ganz leise „hole es einfach mal raus“! Das tat ich auch. Es war ein Ring! Er nahm mir den Ring aus der Hand und griff nach meiner rechten Hand, den Ring zog er mir auf den Ringfinger auf und fragte mich ob ich ihn heiraten wollte. Ich war total überwältigt. Da noch viele Leute hinter uns warteten zog ich ihn auf den Platz vor die Kirche, dort umarmte ich ihn und gab ihm mein Ja mit Tränen in den Augen. Es waren Freudentränen.

Kirche Mund der Wahrheit

 

 

Für euch endet hier der Romaufenthalt, für uns allerdings auch, denn 4 Stunden später saßen wir wieder im Flugzeug nach Deutschland. Aber wir werden wieder kommen, haben ja immerhin die Münzen in den Trevibrunnen geworfen.

 

COSTA DE LA LUZ Romantik

Als Mann - dazu noch als „Karohemden tragender“ ;-) Ingenieur - bin ich sicherlich nicht der geborene Romantiker, aber vor einiger Zeit habe ich mit meiner Freundin einen Urlaub verlebt, der selbst mich vom Romantik-Analphabeten zu einem Romantik-Fan bekehrt hat. Daher möchte ich eine kleine Schilderung (inklusive Romantik-Barometer) unseres Urlaubs an der Costa de la Luz präsentieren. Aber fangen wir von Vorne an: Meine Freundin schlug eines Tages vor, über die Osterfeiertage nach Andalusien zu reisen, um dort ein wenig zu entspannen und an den spanischen Feierlichkeiten zur „Semana Santa“ teilzuhaben. Gesagt, getan, sind wir von Frankfurt mit der damaligen Hapagfly nach Jerez geflogen, um von dort weiter an die Costa de la Luz nach Novo Sancti Petri zu fahren.

Smile

Novo Sancti Petri: Der Ort zeichnet sich vielleicht nicht gerade durch eine „romantische Einsamkeit“ aus. Es gibt viele große Hotels, die allerdings in ihrer Bauweise recht ansprechend und niemals klotzig erscheinen. Der Romantik-Faktor des Ortes wird aber durch die Lage nach Westen hin extrem gepuscht, da sich so wunderschöne Sonnenuntergänge über dem Atlantik ergeben können. Wir sind glücklicherweise an jedem Abend in den Genuss eines solchen gekommen! Romantik-Barometer: 4 von 5 Romantik-Sternen ****

Costa de la Luz Costa de la Luz

Hotel Valentin Sancti Petri: Der Name VALENTIN verspricht Romantik. Die Größe des Hotels von etwa 300 Zimmern lässt allerdings erahnen, dass es mit der gemütlichen Zweisamkeit manchmal schwierig sein könnte. So ist es natürlich schwer möglich, ein romantisches Abendessen bei Kerzenschein in einem Separée einzunehmen. Allerdings haben die Macher des Hotels neben einem großen Herz für Kinder, auch eine großes Herz für ruhesuchende Paare und haben zwei Pools eingerichtet: Einen Familienpool mit Spielplatz und einen durch einen Gebäudeflügel abgetrennten Ruhepool! In den schönen Zimmern kann man sich ebenfalls wunderbar zurückziehen und den Ausblick auf das Meer zu zweit genießen. 4 von 5 Romantik-Sternen ****

Costa de la Luz

Der Strand Playa Barrosa: Von den mega-romantischen Sonnenuntergängen habe ich bereits berichtet. Besonders gut für zweisame Stunden am Strand sind auch die Dünen geeignet, in denen man immer ein ruhiges Plätzchen ergattern kann. Ob tagsüber zum Sonnenbeten, oder abends zum Genießen einer schönen Flasche Rotwein. 5 von 5 Romantik-Sternen *****

Costa de la Luz

Die Ausflugsmöglichkeiten: Ausflüge bieten sich an der Costa de la Luz in unbegrenzter Anzahl an. In die beeindruckenden Sherry-Bodegas in El Puerto de Santa Maria, in die wunderschönen andalusischen Berge mit den weißen Dörfern auf der Ruta de los Pueblos Blancos, nach Ronda und natürlich nach Sevilla – die für mich schönste, romantischste und leidenschaftlichste Stadt Europas. Im April blühen dort überall die Orangenbäume und somit liegt ein betörender Duft in der Stadt, der sich mit den Eindrücken der wunderschönen Gebäude und historischen Gemäuern wie den Alcazares Reales zu einem unvergesslichen Erlebnis verbindet. Wir hatten zudem noch das Glück, eine traditionelle Semana-Santa Prozession zu erleben. Herrlich! In der Abendsonne Hand-in-Hand auf der Placa Espana zu flanieren ist für uns ebenfalls Glück pur gewesen. 5 von 5 Romantik-Sternen *****

Sevilla

Die Überraschung: Soviel geballte Romantik hat mich nach einer Woche Andalusien dann schließlich in einen „Romantoholic“ verwandelt. Ich wollte die Stimmung am letzten Abend ausnutzen und meiner Freundin nach fast zehn Jahren Partnerschaft die alles entscheidende Frage stellen! Wie ich das gemacht habe, kann man sehen, indem man das untenstehende Foto groß klickt. Ich kann nur eins sagen: Es hat geklappt! Zehn Millionen von 5 Romantik-Sternen ***…*****….*****…  Willst Du?

Mittlerweile planen wir unsere Hochzeit. Wo die Flitterwochen hingehen sollen? Ist doch klar, oder?

10 tage romantik

Ich kannte mein Freund schon seit ca. 9 monaten wir wahren noch nicht zusammen aber gute freunde waren zusammen auf den spielen von der WM hier in Hamburg und haben uns in dieser zeit des Sommermärchens verliebt wir waren gerade mal 1 woche zusammen da bin ich in Urlaub mit meiner familie nach Portugal geflogen für 3 wochen es war sehr schwer ohne seine geselschaft. Als ich wieder kamm war mir klar ich muss nochmal mit ihm verreisen. Also buchten wir in den Herbst ferien 10 tage Mallorca alleine das erste mal ohne familie….

Leider erfuhr ich 1 monat vor der Reise, das ich Krebs habe und wir waren nicht sicher ob wir unsere Reise antreten können, er stand immer zu mir auch wenn wir gerade mal 1 Monat zusammen waren er kamm jeden tag ins Krankenhaus und als ich dann im Komma lag war er laut Ärzte jeden tag da…

ich habe die Arzte gefragt ob die reise nach Mallprca möglich seit trotz meiner OP. zu unserem Glück begann meine Therapie erst im November und so gaben die uns grünes licht:-) es waren die wunderschönsten 10 Tage mit sonnenuntergang und essen mit spazieren und Reiten es war toll die ausflüge und unseren ersten gemeinsammen Urlaub, wir haben beide vorher noch kein Urlaub alleine ohne Eltern und geschweister gemacht, deswegen war es was ganz besonderes für uns. Wir sind immer noch zusammen und mein Krebs ist seit der Therapie gut behandelt worden, und bis jetzt ist alles gut.

Danke für das Interesse meine kleine Geschichte gelesen zu haben

Mit Liebe ins neue Jahr

Ich war immer der Meinung Arbeit und Privatleben trennen zu müssen. Nie wollte ich mit jemanden aus meiner Schule, aus meinem Studium oder gar aus der Arbeit zusammen kommen. Zu viele Komplikationen, dachte ich.

Als ich vor 3 Jahren jedoch in meinem Auslandsemster in Verona (Italien) einen Nebenjob in einem Kino hatte, passierte das Unvorhersehbare. Ein intelligenter, gutaussehender, charmanter junger Mann bewarb sich ebenfalls in diesem besagten Kino. Zunächst dachte ich nicht an die große Liebe. Er war mir einfach nur sympathisch. Wir verstanden uns auf Anhieb gut. Nach ein paar Monaten der "Kennenlernphase", verbrachten wir viel Zeit miteinander und bemerkten, dass wir viele Gemeinsamkeiten hatten. Meine Gefühlswelt wurde immer unruhiger und turbulenter. Ich hatte mich in diesen liebevollen jungen Mann Hals über Kopf verliebt, das wusste ich. Doch ich wohnte in einem anderen Land. Und bald war die Zeit der "Zweisamkeit" vorbei. Wie sollte das nur gut gehen?

Wir genossen die verbleibende Zeit in vollen Zügen. Er zeigte mir die Stadt in ihrer ganzen Schönheit. Das wunderschöne Amphitheater (Arena), das Castellvecchio, die Piazza delle Erbe mit ihren vielen kleinen Marktständchen und natürlich auch die Casa di Giulietta (Elternhaus der Julia) und deren Grabstätte. Er zeigte mir alles mit so viel Interesse und Geduld. Er lud mich in schöne Restaurants ein und zeigte mir auch ruhige Plätzchen der Stadt…

Eine solch leidenschaftliche, gefühlvolle Person war mir noch nie zuvor begegnet. Ich fühlte mich auf Wolke sieben schwebend. Mein Herz raste schon beim Klingelton der Tür. Meine Gedanken drehten sich nur um ihn. Doch zu einem offiziellen Liebesgeständnis kam es bisher leider nie. Langsam fing ich an zu zweifeln. War es nur eine schöne Zeit mit einem wundervollen Mann? Würde diese bei meiner Abreise enden?

Der Tag der Abreise war gekommen. Wir versprachen uns in Kontakt zu bleiben und fortan immer aneinander zu denken. Ich hoffte so sehr, dass diese Worte nicht nur leere Versprechnungen waren, doch mein Verstand sagte mir, dass ich nach einer gewissen Zeit der Trennung nichts mehr von ihm hören würde.

Es vergingen 6 Monate voller Sehnsucht. Meine Ängste bestätigten sich zum Glück nicht. Fast täglich schrieben wir Emails und telefonierten miteinander. Bald würde Silvester vor der Tür stehen und er wollte mich bei sich haben. War das das offizielle Liebesgeständnis, auf das ich voller Hoffnung wartete?

Kurzer Hand flog ich zu ihm. Schon die Begrüßung war atemberaubend. Diesen Silversteabend würde ich mein Lebtag nicht mehr vergessen.

Wir standen auf einem Hügel und betrachteten die Lichter der Stadt. Um Punkt Mitternacht küsste er mich und sagte mir: "Ich liebe dich! Ich möchte keinen Moment mehr ohne dich sein! Lass uns bitte zusammen ziehen, ja?" Ich war sprachlos. Monatelang wartete ich auf dieses Liebesgeständnis und nun war ich sprachlos. Ich fing an zu weinen. Vor Freude. Ich fiel ihm um die Arme und meine Stimme brachte nur noch ein kleines, voller Freude piepsendes "JA" heraus.

Seither sind 3 Jahre vergangen, noch immer wohnen wir in unserer kleinen schnuckeligen Wohnung in Deutschland und sind glücklicher denn je zuvor. Die vorerst einzigste Änderung, die wir nun noch vornehmen wollen ist, in eine größere Wohnung zu ziehen (vielleicht auch nach Italien?)… ;-)

Schlaflos in Paris

Ich habe meinen Schatz ein Jahr vor unserem ersten Treffen im Internet kennen gelernt. Es war keine Liebe auf den ersten Klick, aber aus Freundschaft wurde nach ein paar Monaten mehr und wir wollten uns unbedingt kennen lernen. Ich habe zu dem Zeitpunkt in Paris gewohnt und habe ihn kurzentschlossen für eine Woche bei mir einquartiert. Wir waren uns beide sicher, dass es eine schöne Zeit wird, wie auch immer es ausgehen würde. Also gesagt getan, anfang März 2007 landete er am Flughafen Charles de Gaulle und wir sahen uns dort das erste mal live, außerhalb der virtuellen Welt. Obwohl wir uns vorher nur von Fotos kannten, war es dann Liebe auf den ersten (wirklichen) Blick und wir küssten uns noch vor dem Hallo :-)

Die folgende Woche war eine der schönsten in unserem Leben und alles passte: das Wetter war schön (ungewöhnlich warm für Anfang März), wir waren total verliebt und wir waren in Paris. Ich kannte ja mittlerweile die schönsten Stellen und da er noch nie zuvor dort gewesen war,  konnte ihm somit die schönste Seite von Paris  zeigen. 

Mittlerweile ist knapp ein Jahr vergangen und wir sind immernoch glücklich verliebt und verbringen unser einjähriges Jubiläum im März in Paris…

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