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Türkei- und Griechenland-Flüge mit 33% Rabatt¹
Stand: Mittwoch, 2. Juli 2014

BBB Air Europa

Besondere Beförderungsbedingungen

Besondere Beförderungsbedingungen der TUIfly Vermarktungs GmbH (im Folgenden TUIfly.com genannt) als vertraglicher Luftfrachtführer für Beförderungen mit Air Europa als ausführendem Luftfrachtführer (nachfolgend BBB Air Europa genannt)

1. Anwendungsbereich

1.1
Diese Besonderen Beförderungsbedingungen finden auf alle Flüge und sonstigen Dienstleistungen Anwendung, über die mit TUIfly.com unter Einbeziehung der Allgemeinen Beförderungsbedingungen von TUIfly.com ein Vertrag abgeschlossen wurde und die durch Air Europa (nachfolgend „Air Europa“ oder „AEA“ genannt) durchgeführt werden.

1.2
TUIfly.com ist vertraglicher Luftfrachtführer i. S. d. luftverkehrsrechtlichen Vorschriften und Vertragspartner des Fluggastes. TUIfly.com lässt die dem Fluggast geschuldete Luftbeförderung von Air Europa ausführen. Air Europa ist ausführender Luftfrachtführer i. S. d. luftverkehrsrechtlichen Vorschriften.

1.3
Zusätzlich zu diesen BBB Air Europa gelten die ABB von TUIfly.com.
Im Falle von Widersprüchen zwischen diesen BBB Air Europa und den ABB haben die ABB Vorrang.

2. Kontakt zu TUIfly.com und zu Air Europa

2.1
TUIfly.com ist unter folgender Anschrift erreichbar:

TUIfly Vermarktungs GmbH
Karl-Wiechert-Allee 23
30625 Hannover
Germany

2.2
Air Europa ist unter folgender Anschrift erreichbar:
Air Europa Líneas Aéreas

S.A.U. Centro Empresarial Globalia

Apdo. Correos-132

07620 Llucmajor – Baleares

España

3. Beförderung von werdenden Müttern

Ab der 32. Schwangerschaftswoche oder falls die Dauer der Schwangerschaft nicht genau bekannt ist bzw. wenn Komplikationen aufgetreten sind, ist ein ärztliches Attest erforderlich.
Das Attest darf höchstens 7 Tage vor dem Flug ausgestellt worden sein.
Von Flugreisen 7 Tagen vor bzw. nach der Geburt sowie von Flugreisen mit einem Neugeborenen, das nicht älter als 7 Tage ist, wird abgeraten.

4. Beförderung von Reisenden mit körperlichen Einschränkungen

Jeder Fluggast, der auf die Hilfe anderer angewiesen ist, damit er im Falle einer Not-Evakuierung einen Ausgang schnell genug erreicht, wird als behindert angesehen. Dazu gehören auch Fluggäste mit ernsthaften Schwierigkeiten beim Hören oder Verstehen der Notfall-Anweisungen.

Sie können in zwei Kategorien aufgeteilt werden:

· Gehfähige Fluggäste: Personen, die sich setzen und aufstehen und die sich ohne fremde Hilfe oder mit geringfügiger Hilfe innerhalb des Flugzeuges bewegen können, z. B. taube, blinde oder geistig behinderte Menschen.

· Nicht gehfähige Fluggäste: Personen, die sich ohne fremde Hilfe weder setzen noch aufstehen noch im Flugzeug bewegen können.

Begleitung von Behinderten

Behinderte müssen mindestens nachfolgend genannte Begleitpersonen bei sich haben:
Einen Erwachsenen über 18 Jahren für jeden nicht gehfähigen behinderten Fluggast (in schweren Fällen können gemäß den Kriterien der Abteilung für Flugsicherung oder des Piloten, bis zu 2 Begleitpersonen erforderlich sein).

Einen Erwachsenen über 18 Jahren für jeden behinderten Fluggast, der sich, wenn auch mit Mühe, selbst fortbewegen kann.

Eine erwachsene Begleitperson über 18 Jahren für bis zu 12 gehfähige behinderte Fluggäste, mit Ausnahme von blinden Fluggästen.

Eine erwachsene Begleitperson für jeweils 2 blinde Fluggäste.

Blinde Personen können allein reisen, wenn sie von einem Blindenhund begleitet werden. Dieser bleibt während des Fluges bei ihnen in der Kabine, auch wenn er das Höchstgewicht von 8 Kilo überschreitet. Der Hund muss während des Fluges einen Maulkorb tragen und ein vollständiger Impfausweis muss mitgeführt werden.

Die Gesamtzahl von begleiteten und unbegleiteten behinderten Fluggästen zuzüglich der von der Zivilluftfahrtbehörde geforderten Anzahl von Begleitern darf 10 % der Kapazität des Flugzeuges nicht überschreiten.

Die Genehmigung für Gruppen von behinderten Fluggästen wird stets per Fax vorgenommen. Dabei ist die größtmögliche Anzahl von Angaben zur Gruppe zu machen, wie z. B. die Art der Behinderungen, Anzahl der Begleitpersonen usw.

Arten von Rollstuhl-Dienstleistungen:

Es stehen drei verschiedene Arten von Rollstuhl-Dienstleistungen zur Verfügung. Bei Buchung dieser Dienstleistung ist es erforderlich, entsprechend zu differenzieren und die benötigte Art der Dienstleistung genau anzugeben:

WCHR: (R für Rampe)
Der Fluggast kann selbständig die Stufen zum Flugzeug hinauf- und herabsteigen und zu seinem Sitzplatz gehen. Für die Strecke vom Check-in zum Flugzeug und zurück benötigt er jedoch einen Rollstuhl.

WCHS: (S für Stufen) Der Fluggast kann keine langen Strecken gehen bzw. die Stufen zum Flugzeug nicht hinauf- und herabsteigen. Sobald er jedoch an Bord ist, ist er in der Lage, selbständig zu seinem Sitzplatz zu gehen.

WCHC: (C für Kabine) Der Fluggast ist völlig immobil (Querschnittsgelähmte usw.) und muss vom Check-in zu seinem Sitzplatz im Flugzeug gebracht werden.

(Bei der Beantragung des Rollstuhl-Services ist für die Bereitstellung der angemessenen Unterstützung für den betreffenden Fluggast eine eindeutige Angabe, welche der drei Arten benötigt wird, wichtig).

Fluggäste mit eingeschränkter Sitzfähigkeit

A). Allgemeines

Aus Sicherheitsgründen müssen Fluggäste, die nicht auf einer Tragbahre reisen, beim Rollen, Start, während Turbulenzen und bei der Landung aufrecht auf ihrem Sitzplatz sitzen.

Anmerkung: Liegesitze mit einem geeigneten Winkel können nur in der Business Class bei bestimmten Flugzeugtypen zur Verfügung gestellt werden.

Fluggäste mit eingeschränkter Mobilität, die ohne Hilfe nicht aufrecht sitzen können und die nicht die Kriterien von Air Europa erfüllen, um auf dem Schoß eines Erwachsenen zu sitzen oder eine Babyschale zu nutzen, können bestimmte Hilfsgeräte benutzen, die vom Fluggast selbst bereitgestellt und angebracht werden müssen und deren Einsatz der Fluggesellschaft mitgeteilt werden muss.

B). Klassifizierung und Zulassungen

Folgende Geräte werden auf einem Flug mit Air Europa zugelassen, vorausgesetzt, der Fluggast unterzeichnet eine Haftungsfreistellungbescheinigung und die Geräte können richtig auf dem jeweiligen Sitzplatz des Flugzeuges installiert werden.

Kissen. Manche Fluggäste können aufgrund chronischer Schmerzen schlecht sitzen. Manche leiden unter Nacken- oder Rückenschmerzen oder Schmerzen im Beckenbereich, auch Dysfunktion an der Symphyse des Schambeins (SPD) oder einfach Hüftschmerzen genannt. Menschen mit Schmerzen am Steißbein, haben ebenfalls Probleme beim Sitzen.

Manche Menschen werden durch das Sitzen auf Kissen entlastet, die auf einer Seite eingeschnitten sind, um den Druck auf die Sitzbeinhöcker zu lindern, oder die für Patienten mit Verletzungen der Wirbelsäule oder arthritischen oder orthopädischen Problemen bestimmt sind. Daher sind Luft-Donut-Kissen oder Rollstuhl-Kissen auf Flügen mit Air Europa gestattet, solange sie auf den Sitz passen und der Fluggast seinen Sicherheitsgurt anlegen kann.

Crelling-Gurt. Dieser Gurt wurde zur Stützung und zum Schutz von Fluggästen (Kinder und Erwachsene) mit besonderen Bedürfnissen entwickelt. Er ist kein Sicherheitsgurt und muss in Verbindung mit dem Sicherheitsgurt des Flugzeuges benutzt werden.

Er funktioniert durch die Verwendung einer Reihe von Gurten, die für einen festen Sitz um die Rückseite des Sitzes gespannt werden (das ausklappbare Tablett des Fluggastes dahinter wird dadurch nicht behindert) sowie durch einen 5-Punkte-Gurt.

Körperstütze. Ein Gerät, evtl. mit Vakuum-Technologie, das den Körper formt und in der gewünschten Haltung hält. Es kann überall eingesetzt werden und stützt durch die Stabilisierung des Rumpfes den gesamten Körper. Es reagiert flexibel auf Berührung und lässt sich leicht an den Flugzeugsitz anpassen. Es verfügt über zwei seitliche Öffnungen, durch die der Sicherheitsgurt geschoben wird, bevor der Fluggast sich hinsetzt. Auf der Rückseite des Sitzes befindet sich ein Bereich für ein Rohr, mit dem Luft aus dem Beutel gesaugt wird, der sodann fest wird und zu einer Unterstützung für den gesamten Körper wird. Dies kann einige Minuten in Anspruch nehmen, weshalb ein vorzeitiges Einsteigen des Fluggastes sinnvoll ist.

Reisesitz. Ein Gerät mit Kopfstütze, Schrittgurt und Fußstütze. Es ermöglicht behinderten Fluggästen mit eingeschränkter Oberkörperstützung komfortabel zu reisen und ähnelt im Design sehr einer Babyschale. Er ist für Kinder entwickelt worden (in der Regel im Alter von 3 bis 11, ohne jedoch – in Abhängigkeit von Körpergröße und Gewicht - auf diese Altersgruppe beschränkt zu sein). Dabei wurden besondere Bedürfnisse berücksichtigt. Der Reisesitz passt genau in einen herkömmlichen Sitz und verfügt über einen verstellbaren Haltegurt sowie einen 5-Punkte-Gurt, wodurch der gesamte Oberkörper gestützt wird. Es handelt sich dabei nicht um einen Sicherheitsgurt, daher muss der Reisesitz in Verbindung mit dem Sicherheitsgurt des Flugzeuges benutzt werden. Er verfügt über zwei seitliche Öffnungen, durch die der Sicherheitsgurt geschoben wird, bevor der Fluggast sich hinsetzt.

5. Beförderung von Kindern und Kleinkindern

Kleinkinder

Kleinkinder (Kinder unter 2 Jahren am Tag des Fluges) haben keinen Anspruch auf einen Sitzplatz. Sie haben jedoch Anspruch auf die gleiche Freigepäckmenge wie erwachsene Fluggäste.

Darüber hinaus ist auch einer der folgenden Gegenstände zulässig: 

- ein zusammenklappbarer Kinderwagen oder
- ein Kleinkind-Tragekorb oder
- ein Baby-Autositz. 
             
Diese Gegenstände können auch in der Kabine mitgeführt werden, wenn sie im oberen Gepäckfach oder unter dem Vordersitz verstaut werden können. Anderenfalls muss der Gegenstand aufgegeben werden.

Kinder

• Kinder zwischen 2 und 12 Jahren.
• Sie haben Anspruch auf einen Sitzplatz und Freigepäck.
• Für die Anzahl der Kinder an Bord gibt es keine Einschränkung.
• Sie dürfen nicht auf den Sitzplätzen an den Notausgängen reisen.

Minderjährige ohne Begleitung

Air Europa bietet zwei Arten von Begleitservice für minderjährige Fluggäste an

- Den UM-Service, obligatorisch für Fluggäste zwischen dem 5. und dem 12. Lebensjahr.
- Den YOUNG PEOPLE-Service für Fluggäste zwischen dem 12. und dem 18. Lebensjahr.

Für den UM-Begleitservice für Kinder unter 12 Jahren wird eine Gebühr von 20 € pro Strecke auf Direktflügen und von 30 € pro Strecke auf Direktflügen Europa/Orient/Afrika/Amerika bzw. 60 €, wenn ein Anschlussflug inbegriffen ist, erhoben.

Der YOUNG PEOPLE-Begleitservice ist eine optionale Dienstleistung, die nur auf Antrag des Fluggastes oder dessen Angehörigen angeboten wird. Die Gebühren für diese Dienstleistung entsprechen denen des UM-Begleitservices.

Air Europa befördert keine Minderjährigen ohne Begleitung, die nicht mindestens 5 Jahre alt sind. Minderjährige ohne Begleitung werden nicht auf Flügen mit einer oder mehreren Zwischenlandungen befördert, bei denen der Aufenthalt länger als 3 Stunden dauert.

Sitze, Sicherheitsgurte, Haltegurte und Kinderrückhaltesysteme (KRS)

A). Allgemeines

Gemäß Vorschrift OPS 1.730(a)(3):

- Eine Kinderrückhaltevorrichtung (KRV) oder ein Kinderrückhaltesystem (KRS) wird zugelassen, wenn es mit einem zusätzlichen Schlaufengurt („Loop Belt“) versehen und mit der gleichen Technik sowie aus dem gleichen Material der genehmigten Sicherheitsgurte gefertigt ist.

- Air Europa akzeptiert altersgerechte Kinderrückhaltesysteme auf allen Flügen, sofern ein Sitz für das Kind reserviert worden ist.

Bevor ein Kinderrückhaltesystem an Bord gebracht wird, muss eine Bestätigung von Air Europa vorliegen.

Sind jedoch noch Sitzplätze frei, so kann ein Kindersitz auch ohne vorherige Reservierung an Bord zugelassen werden.

Die Gebrauchsanweisung muss mitgebracht werden, so dass die Zulassungskennzeichnung überprüft werden kann. Air Europa garantiert die Unterbringung eines Kinderrückhaltesystems auf dem reservierten Sitzplatz jedoch nicht. Wenn der Kindersitz nicht auf den Sitzplatz passt oder nicht ordnungsgemäß gesichert werden kann, wird er im Gepäckfach oder im Frachtraum des Flugzeugs verstaut.

KRS können für Kleinkinder/Kinder im Alter zwischen 6 Monaten und 3 Jahren benutzt werden. Säuglinge unter 6 Monaten müssen durch einen verlängerten Sicherheitsgurt gesichert werden.

Das KRS und seine Gurte müssen so beschaffen sein, dass das Kind leicht und schnell gesichert oder abgeschnallt werden kann.

Weder das KRS noch ein Teil davon darf offensichtliche Anzeichen von Beschädigungen aufweisen.

Anmerkung: In Ausnahmefällen können Kinder über 3 Jahren, die nicht ohne Hilfe aufrecht sitzen können, in ein KRS gesetzt werden. Das Gewicht des Kindes darf jedoch in keinem Fall das zulässige Höchstgewicht für das KRS überschreiten.

B). Einschränkungen

Obwohl die Breite der Sitze in einem Flugzeug variiert, wird ein über 40 cm (16 Zoll) breites KRS (Abstand zwischen den Armlehnen), kaum passen, selbst wenn die Armlehnen der Sitze hochgeklappt werden. Ein nicht ausreichend angepasstes KRS bietet dem Kleinkind/Kind keinen ausreichenden Schutz.

Die FAA hat die Nutzung von bestimmten Arten von KRS, die im Notfall für Kleinkinder/Kinder gefährlich sein können, in Luftfahrzeugen verboten.

Dazu gehören:

- Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne;

- Sicherheitsgurtverlängerungen (auch „belly belts“ genannt) und

- Gurtwesten oder Haltevorrichtungen, die bei einem Erwachsenen oder am Sicherheitsgurt des Kindes befestigt werden.

Obwohl einige KRS, die vor dem Verbot der FAA hergestellt wurden mit einem Zulassungsetikett für die Nutzung in Flugzeugen versehen sein können, sind sie in den Flugfahrzeugen von Air Europa nicht gestattet.

Die Fluggäste sind dafür verantwortlich, sich rechtzeitig vor ihrem Abflug bei den Herstellern abzusichern, dass ihr KRS der Norm entspricht.

Die Air Europa-Flugbegleiter sind berechtigt, alle nicht den Sicherheitsbestimmungen entsprechenden KRS zu entfernen und den Sitz getrennt zu verstauen. Die Kinder werden dann mit einem zusätzlichen Schlaufengurt auf dem Schoß der erwachsenen Begleitperson gesichert. Der Flugpreis für den zusätzlichen Sitz (falls zutreffend) kann in diesen Fällen nicht erstattet werden.

C). Platzierung

Nach vorne gerichtete KRS können sowohl auf nach vorne als auch auf nach hinten (wenn vorhanden) gerichteten Fluggastsitzplätzen installiert werden, jedoch nur, wenn sie in die gleiche Richtung wie der Fluggastsitzplatz, auf dem sie angebracht sind, montiert werden.

Nach hinten gerichtete KRS können nur auf nach vorne gerichteten Fluggastsitzplätzen angebracht und nur für Kleinkinder/Kinder mit einem Körpergewicht von weniger als 9 kg eingesetzt werden.

Ein Kind in einem KRS sollte so nahe wie möglich bei einem sich auf Bodenhöhe befindlichen Ausgang befinden.

Ein Kind in einem KRS ist gemäß der Bestimmungen OPS 1.280 und IEM OPS 1.280, „Fluggastbesetzung“ so zu platzieren, dass bei einer Evakuierung kein Fluggast behindert wird.

Ein Kind in einem KRS darf sich weder in einer Reihe, die zu einem Notausgang führt noch in einer Reihe unmittelbar vor oder hinter einem Notausgang befinden. Der bevorzugte Platz ist ein Fenstersitzplatz. Ein Gang- oder Kreuzgangsitzplatz wird nicht empfohlen. Andere Platzierungen werden zugelassen, sofern der Zugang von Nachbarfluggästen auf den nächsten Gang nicht durch das KRS behindert wird.

In der Regel wird nur ein KRS pro Reihensegment empfohlen. Mehr als ein KRS pro Reihensegment ist erlaubt, wenn die Kinder zu derselben Familie oder Reisegruppe gehören und sofern eine verantwortliche Begleitperson bei den Kindern sitzt. Bei Flugzeugen mit zwei Gängen kann ein zusätzliches KRS auf dem mittleren Sitzplatz des mittleren Reihensegments angebracht werden.

Anmerkung: Ein Reihensegment ist der Teil einer Reihe, der durch zwei Gänge oder durch einen Gang und den Flugzeugrumpf begrenzt ist.

D). Montage

KRS dürfen nur auf einem geeigneten Flugzeugsitz montiert werden, der mit der Art von Anschlussvorrichtung ausgestattet ist, wofür die KRS zugelassen oder anerkannt sind.

Die Verbindungsmethode muss eindeutig in der Gebrauchsanleitung des Herstellers, die jedem KRS beiliegt, angezeigt werden.

Anmerkung: Es muss möglich sein, das KRS lediglich mit dem vorhandenen Beckengurt (nicht einem zusätzlichen Schlaufengurt) zu sichern.

Alle Sicherheits-und Montagehinweise sind genau von der verantwortlichen Begleitperson des Kleinkindes/Kindes zu befolgen. Das Bordpersonal ist angehalten, die Nutzung von nicht ordnungsgemäßen KRS oder ungeeigneten Sitzen zu untersagen.

Ist ein nach vorne gerichtetes KRS mit einer festen Rückenlehne mit einem Beckengurt zu befestigen, so sollte dies geschehen, wenn sich die Rückenlehne des Sitzplatzes, auf dem es steht, in Liegeposition befindet. Danach ist die Rückenlehne aufzurichten. Auf einem Sitzplatz mit zurückgeklappter Rückenlehne lässt sich das KRS besser befestigen.
Die Schnalle des Erwachsenensicherheitsgurtes muss sowohl zum Öffnen als auch zum Schließen leicht zugänglich sein und muss sich nach dem Festziehen in der Mitte (nicht seitlich) der beiden Sicherheitsgurthälften befinden.

Nach vorne gerichtete KRS mit integriertem Gurtsystem dürfen nicht derart montiert werden, dass der Erwachsenensicherheitsgurt über dem Kind zu liegen kommt.
Das KRS muss auf dem Flugzeugsitz angebracht und gesichert sein, bevor das Kind hineingesetzt wird.

E). Einsatz

Jedes KRS soll während des gesamten Fluge auf dem Fluggastsitzplatz gesichert bleiben, es sei denn, es ist nicht in Gebrauch und ordnungsgemäß verstaut.

Selbst wenn die Anpassung eines KRS in Liegeposition vorgenommen wurde, muss sich der Sitz mit dem KRS in allen Fällen, in denen eine Nutzung gemäß der Richtlinie OPS 1.320(b)(1) vorgeschrieben ist, in einer aufrechten Position befinden.

6. Beförderung von Gepäck

6.1 Freigepäck
Fluggäste können, vorbehaltlich der Einschränkungen und Bedingungen dieser Beförderungsbedingungen, die auf Anfrage von Air Europa zur Verfügung gestellt werden, Freigepäck bis zur Freigepäckgrenze zu dem von Air Europa vorgesehenen Flugpreis mitführen.  

6.2 Übergepäck
Für die Beförderung von Gepäck, das über die Freigepäckgrenze hinausgeht, wird eine Gebühr erhoben, die von Air Europa oder deren Erfüllungsgehilfen festgelegt und mitgeteilt wird.

6.3 Nicht als Gepäck zugelassene Gegenstände
Folgende Gegenstände dürfen nicht im Gepäck mitgeführt werden:

 

(a) Gegenstände, die das Flugzeug oder Personen bzw. Eigentum an Bord des Flugzeuges gefährden können. Dazu gehören diejenigen Gegenstände, die in den Technischen Anweisungen für den sicheren Transport von Gefahrgut der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) und den IATA-Gefahrgutvorschriften sowie in den Vorschriften von Air Europa, soweit dies auf Passagiere anwendbar ist, aufgeführt sind (weitere Informationen werden auf Anfrage von Air Europa zur Verfügung gestellt);

(b) Gegenstände, deren Beförderung aufgrund gesetzlicher Bestimmungen oder Vorschriften eines Staates, der angeflogen oder von dem abgeflogen wird, verboten sind;

(c) Gegenstände, die nach Ansicht von Air Europa begründeterweise wegen ihrer Gefährlichkeit, Unsicherheit aufgrund ihres Gewichtes, ihrer Größe, ihrer Form oder Art, ihrer Zerbrechlichkeit oder Verderblichkeit zur Beförderung als Gepäck ungeeignet sind, wobei u. a. der Typ des genutzten Luftfahrzeuges berücksichtigt wird. Informationen über unzulässige Gegenstände werden von Air Europa auf Anfrage zur Verfügung gestellt.

(d) Schusswaffen und Munition, ausgenommen für Jagd-und Sportwaffen, sind von der Beförderung als Gepäck ausgeschlossen. Schusswaffen und Munition für die Jagd können als aufgegebenes Gepäck zugelassen werden, wenn sie entladen, gesichert und angemessen verpackt sind. Für den Transport von Munition gelten die in Absatz (a) genannten ICAO- und IATA-Gefahrgutvorschriften.

(e) Waffen wie antike Schusswaffen, Schwerter, Messer und ähnliche Gegenstände können nach Ermessen von Air Europa als aufgegebenes Gepäck angenommen werden. Sie dürfen jedoch nicht in die Kabine des Flugzeugs mitgenommen werden.

(f) Zerbrechliche oder verderbliche Gegenstände, Geld, Devisen, Schmuck, Kunstwerke, Edelmetalle, Silberwaren, Wertpapiere oder andere Wertgegenstände, teure Kleidung, optische und/oder elektronische oder Telekommunikationsgeräte, Kameras aller Art, Musikinstrumente, Geschäftsunterlagen, begebbare Wertpapiere, Pässe und andere Ausweisdokumente, Muster und Aktien sowie alle wertvollen Gegenstände;

(g) Lebende Tiere, ausgenommen Haustiere und soweit die Bestimmungen in Absatz 10 dieses Artikels zur Anwendung kommen;

Falls trotz des Verbots Gegenstände im Gepäck des Fluggastes enthalten sind, die in den o. g. Absätzen (a) bis (f) genannt werden, übernimmt Air Europa, entgegen der derzeit geltenden Bestimmungen der Air Europa Haftungsregelung, im Sinne des nachfolgenden Artikels 15, keinerlei Haftung für den Verlust oder die Beschädigung dieser Gegenstände.

6.4 Recht auf Verweigerung der Beförderung

(a) Air Europa kann an jeder Verladestelle oder bei jeder Zwischenlandung die Beförderung oder Weiterbeförderung verweigern, wenn festgestellt wird, dass das Gepäck einen der in Absatz 3 als nicht zugelassenes Gepäck beschriebenen Gegenstände enthält.

(b) Air Europa kann die Beförderung von Gegenständen, die nach Ansicht von Air Europa begründeterweise aufgrund ihrer Größe, Form, Gewicht, Inhalt, Art oder aus Sicherheits- oder Betriebsgründen oder für den Komfort und das Wohlbefinden anderer Fluggäste als Gepäck ungeeignet sind, ablehnen. Informationen über unzulässige Gegenstände sind auf Anfrage erhältlich.

(c) Air Europa kann es ablehnen, Gepäck zur Beförderung annehmen, es sei denn, es ist aus unserer Sicht korrekt und sicher in geeigneten Behältern verpackt. Informationen über für Air Europa unzulässige Verpackungen und Behälter sind auf Anfrage erhältlich.

6.5 Recht auf Durchsuchung

Aus Sicherheitsgründen kann Air Europa die Fluggäste dazu auffordern, eine Durchsuchung und Durchleuchtung ihrer Person oder ihres Gepäcks zuzulassen. Ist der Fluggast nicht anwesend, so kann sein Gepäck in seiner Abwesenheit durchsucht werden, um zu überprüfen, ob es einen der in Absatz 3 beschriebenen Gegenstände oder Schusswaffen, Munition oder Waffen, die Air Europa nicht mitgeteilt wurden, enthält. Ist der Fluggast nicht bereit, einer solchen Aufforderung nachzukommen, kann Air Europa die Beförderung des Fluggastes und seines Gepäcks verweigern. Sollte die Durchsuchung oder Durchleuchtung Schäden an der Person des Fluggastes oder seines Gepäcks zur Folge haben, übernimmt Air Europa keine Haftung für diese Schäden, sofern diese nicht schuldhaft oder durch grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden.

6.6 Aufgegebenes Gepäck

(a) Bei der Übergabe des aufzugebenden Gepäcks durch den Fluggast nimmt Air Europa dies in Verwahrung und stellt für jedes Teil des aufgegebenen Gepäcks einen Gepäckabschnitt aus.

(b) Aufgegebenes Gepäck muss mit dem Namen des Fluggastes oder einer anderen persönlichen Identifikation versehen sein.

(c) Das aufgegebene Gepäck wird, sofern möglich, mit dem gleichen Flugzeug befördert wie der Fluggast, es sei denn, Air Europa entscheidet aus Sicherheits- oder betrieblichen Gründen, es auf einem anderen Flug zu befördern. Sollte das aufgegebene Gepäck des Fluggastes auf einem nachfolgenden Flug befördert werden, wird Air Europa es an den Fluggast ausliefern, es sei denn, der Fluggast ist laut geltendem Recht dazu verpflichtet, bei der Zollabfertigung anwesend zu sein.

Unabhängig von dem beförderten maximalen Freigepäck oder Übergepäck, dürfen die Maße eines jeden Gepäckstückes nicht 158 cm (62 Zoll) L + B + H überschreiten (davon ausgenommen ist spezielles Sondergepäck) und das Maximalgewicht pro Gepäckstück darf nicht mehr als 32 kg (70 lb) betragen.

6.7 Handgepäck

(a) Air Europa kann für das Gepäck, das der Fluggast im Flugzeug mit sich führt, bestimmte Höchstmaße und/oder ein Höchstgewicht und/oder eine begrenzte Anzahl von Gepäckstücken festlegen. Derzeit ist nur ein Stück Handgepäck pro Fluggast erlaubt. Seine Abmessungen dürfen 45x35x25 cm (20x15x10 Zoll) bzw. eine Gesamtseitenlänge L + B + H von 115 cm (45,3 Zoll) nicht überschreiten. Sein Gewicht darf nicht mehr als10 kg (22 lb) in der Economy Class oder 14 kg (30 lb) in der Business Class betragen. Falls diese Begrenzungen von Air Europa nicht festgelegt wurden, muss das Handgepäck des Fluggastes unter den Sitzplatz vor ihm oder in die Gepäckfächer in der Flugzeugkabine passen. Wenn das Gepäck des Fluggastes nicht auf diese Art und Weise verstaut werden kann oder es zu schwer ist oder aus irgendeinem Grund als unsicher eingestuft wird, muss es als aufgegebenes Gepäck befördert werden. Derartiges Gepäck kann jederzeit vor Reiseantritt aufgegeben werden.

Gegenstände, die nicht für die Beförderung im Frachtraum geeignet sind (z. B. Musikinstrumente und dergleichen) und die nicht den Anforderungen unter Punkt (a) entsprechen, werden nur zur Beförderung in der Kabine zugelassen, wenn der Fluggast dies bei Air Europa im Voraus angemeldet und die Fluggesellschaft die Erlaubnis dazu erteilt hat. Vom Fluggast kann für diese Dienstleistung ein Zuschlag erhoben werden.

6.8 Erklärung eines höheren Wertes und Kosten

Verfügbar, außer für bestimmte Arten von wertvollen Gegenständen.

 

6.9 Abholung und Zustellung von aufgegebenem Gepäck

(a) Gemäß dem o. g. Absatz 6 (c) müssen Fluggäste ihr Gepäck am Zielort oder Zwischenstopp abholen, sobald es dort zur Verfügung gestellt wird. Sollte der Fluggast es nicht innerhalb eines angemessenen Zeitraumes abholen, kann Air Europa eine Lagergebühr verlangen. Sollte das Gepäck nicht innerhalb von sechs (6) Monaten ab dem Zeitpunkt, zu dem es zur Verfügung gestellt wurde, geltend gemacht werden, kann Air Europa ohne jegliche Haftung gegenüber dem Fluggast darüber verfügen.

(b) Nur der Inhaber des Gepäckscheins und des Gepäckabschnitts ist berechtigt, das aufgegebene Gepäck zugestellt zu bekommen.

(c) Falls die Person, die aufgegebenes Gepäck anfordert, den Gepäckschein nicht vorweisen und auch das Gepäck nicht mittels des Gepäckabschnitts identifizieren kann, liefert Air Europa das Gepäck nur an diese Person aus, wenn sie das Besitzrecht an dem Gepäck zufriedenstellend nachweisen kann. Wenn Air Europa dies fordert, muss diese Person ihr einen angemessenen Schadenersatz für Verluste, Schäden oder Kosten leisten, die Air Europa aufgrund einer solchen Zustellung entstehen können.

 

6.10 Tiere

Wird von Air Europa die Zustimmung zur Tierbeförderung erteilt, werden die Tiere vorbehaltlich der folgenden Bedingungen befördert:

 

Passagiere müssen sicherstellen, dass Tiere wie Hunde, Katzen, Ziervögel und andere Haustiere, sich in einem ordnungsgemäßen Behälter befinden und über gültige Gesundheits- und Impfbescheinigungen, Einreisegenehmigungen und sonstige Dokumente, die für das Einreise- und Transitland erforderlich sind, verfügen. Können die erforderlichen Unterlagen nicht vorgelegt werden, wird die Annahme der Beförderung verweigert. Die Beförderung kann zusätzlichen, von Air Europa festgelegten, Bedingungen unterliegen, die auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden;

(b) Wenn das Tier als Gepäck befördert wird, dann wird es zusammen mit seinem Behälter und dem mitgeführten Futter nicht in die Freigepäckmenge des Passagiers mit einberechnet, sondern es stellt zusätzliches Gepäck dar, für das der Passagier eine entsprechende Gebühr zahlen muss;

(c) Begleittiere, die Fluggäste mit Behinderungen begleiten, werden zusammen mit ihrem Behälter zusätzlich zur entsprechenden Freigepäckmenge, gemäß den Bedingungen von Air Europa, die auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden, befördert.

(d) Sofern die Beförderung nicht den Haftungsregeln des anwendbaren Rechts unterliegt, ist Air Europa nicht haftbar für Verletzung, Verlust, Erkrankung oder Tod eines Tieres, dessen Beförderung Air Europa zugestimmt hat, es sei denn Air Europa hat fahrlässig gehandelt.

(e) Air Europa übernimmt keine Haftung, wenn Tiere nicht über die erforderlichen Ein- und Ausreisepapiere, Gesundheitszeugnisse oder andere Dokumente für ein Land, einen Staat oder ein Hoheitsgebiet verfügen, in das eingereist oder aus dem ausgereist werden soll oder das im Transit durchquert wird. Die Person, die das Tier mit sich führt, muss Air Europa alle Bußgelder, Kosten, Verluste oder Verbindlichkeiten erstatten, die Air Europa aus diesem Grund berechtigterweise auferlegt wurden oder die Air Europa entstanden sind.

7. Verhalten an Bord

7.1

Wenn sich aus unserer begründeten Sicht Fluggäste an Bord des Flugzeuges so verhalten, dass das Flugzeug, Personen oder Gegenstände an Bord gefährdet sind oder die Besatzungsmitglieder an der Ausübung ihrer Pflichten gehindert werden oder Anweisungen der Besatzungsmitglieder, insbesondere, jedoch nicht nur, in Bezug auf das Rauchen oder den Konsum von Alkohol oder Drogen, nicht Folge geleistet wird oder sie eine unzumutbare Belastung für andere Fluggäste oder die Besatzungsmitglieder darstellen, diese verletzen oder schädigen oder Gegenstände beschädigen, ist Air Europa berechtigt, alle erforderlichen und angemessenen Maßnahmen, einschließlich Zwangsmaßnahmen, zu ergreifen, um die Fortsetzung eines solchen Verhaltens zu verhindern. Fluggäste können von Bord verwiesen und ihre Weiterbeförderung kann zu jedem Zeitpunkt verweigert werden. Ein Fehlverhalten an Bord eines Flugzeugs kann strafrechtlich verfolgt werden.

7.2

Aus Sicherheitsgründen kann Air Europa den Betrieb von elektronischen Geräten, einschließlich, jedoch nicht nur, Mobiltelefonen, Laptops, tragbaren Aufnahmegeräten, CD-Playern, tragbaren Radios, elektronischen Spielen oder Sendegeräten, ferngesteuerten Spielzeugen und Walkie-Talkies verbieten oder einschränken. Die Benutzung von Hörgeräten und Herzschrittmachern ist erlaubt.

8. Beschränkung bzw. Verweigerung der Beförderung

8.1 Recht auf Verweigerung der Beförderung

Air Europa kann die Beförderung oder Weiterbeförderung von Fluggästen und deren Gepäck aus Sicherheitsgründen ablehnen oder wenn nach ihrem begründeten Ermessen zu irgendeinem Zeitpunkt der Verladung und/oder des Anschlussfluges einer oder mehrere Fälle der folgenden eingetreten sind oder Air Europa begründeterweise annimmt, dass sie eintreten können:

(a) Die Fluggäste halten sich nicht an die geltenden nationalen Gesetze, Vorschriften oder Anordnungen.

(b) Die Beförderung von Fluggästen oder deren Gepäck gefährdet oder beeinträchtigt die Sicherheit und Gesundheit oder hat einen wesentlichen Einfluss auf den Komfort der Passagiere und Besatzungsmitglieder;

(c) Der geistige und/oder körperlicher Zustand eines Fluggastes, einschließlich einer Beeinträchtigung durch Alkohol oder Drogen, stellt eine Gefahr oder ein Risiko für den Fluggast selbst, die anderen Fluggäste, deren Eigentum und/oder die Besatzungsmitglieder oder das Eigentum Air Europas dar;

(d) Ein Fluggast ist bereits auf einem früheren Flug durch Fehlverhalten aufgefallen und Air Europa hat Grund zur Annahme, dass sich ein derartiges Verhalten wiederholen kann;

(e) Der Fluggast hat eine Sicherheitsdurchsuchung seiner Person oder seines Gepäcks oder den Nachweis seiner genauen Identität verweigert;

(f) Der Fluggast hat den geltenden Flugpreis, Steuern, Gebühren oder Zuschläge nicht bezahlt;

(g) Es stellt sich heraus, dass der Fluggast nicht im Besitz gültiger Reisedokumente ist, in ein Land einreisen möchte, das im Transit durchflogen wird oder für das er keine gültigen Reisedokumente hat, dass er seine Reisedokumente während des Fluges zerstört oder sich geweigert hat, diese dem Bord- oder Bodenpersonal auf Verlangen und gegen Empfangsbestätigung auszuhändigen und/oder dass der Fluggast im Besitz von veralteten Dokumenten ist, die nicht den aktuellen staatlichen oder internationalen Vorschriften oder Regelungen entsprechen oder er sie durch Annahme einer falschen Identität verändert oder gefälscht hat;

(h) Der Fluggast fordert vom Luftfrachtführer beim Check-in oder Einsteigen eine besondere Dienstleistung, die weder im Vorhinein angemeldet noch bestätigt wurde;

(i) Der Fluggast hat nicht die geltenden Sicherheitsvorschriften und Bestimmungen beachtet;

(j) Der Fluggast kann bei Vorlage des Flugscheins nicht nachweisen, der er die im Kästchen „Name des Fluggastes“ angegebene Person ist;

In den vorgenannten Fällen (g), (h) und (i) behält Air Europa sich das Recht vor, den Flugschein einzuziehen.

8.2 Besondere Betreuung

(a) Die Annahme der Beförderung von Minderjährigen ohne Begleitung, behinderten Fluggästen, Schwangeren, Kranken oder anderen Menschen, die Hilfe benötigen, bedarf der vorherigen Vereinbarung mit Air Europa. Behinderten Fluggästen, die Air Europa bei der Flugscheinausstellung über ihre Behinderung und mögliche besondere Bedürfnisse in Kenntnis gesetzt haben und von Air Europa für die Beförderung angenommen wurden, darf später nicht mehr die Beförderung aufgrund einer solchen Behinderung oder besonderer Bedürfnisse verweigert werden.

(b) Wenn Fluggästen auf einem Air Europa-Flug eine besondere Mahlzeit benötigen, müssen diese Fluggäste eine derartige Mahlzeit zum Zeitpunkt der Buchung oder der Buchungsänderung oder innerhalb einer von Air Europa vorgegebenen Frist beantragen. Anderenfalls kann Air Europa nicht garantieren, dass die genannte Mahlzeit an Bord des betreffenden Fluges sein wird. Aufgrund betrieblicher Bedingungen kann es vorkommen, dass besondere Mahlzeiten nicht immer zur Verfügung gestellt werden können. In solchen Fällen übernehmen wir dem Fluggast gegenüber keine Haftung.

(c) Fluggästen mit gesundheitlichen Problemen wird angeraten, vor dem Flug, insbesondere vor Langstreckenflügen, ärztlichen Rat in Anspruch zu nehmen und alle relevanten Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

Besondere Betreuung im Rahmen dieser Ziffer 2 ist nicht Bestandteil des Beförderungsvertrages und muss gemäß dem nachfolgenden Artikel 12 als zusätzliche Leistung verstanden werden.

Wenn darüber hinaus ein Fluggast einen Antrag im Hinblick auf die o. g. besonderen Bedingungen unter (a) oder (b) erst zum Zeitpunkt des Check-in stellt, kann Air Europa nicht haftbar gemacht werden, wenn sie den Antrag des Fluggastes nicht erfüllen kann. Air Europa behält sich das Recht vor, den Einstieg gemäß Absatz 1 (j) dieses Artikels zu verweigern.

9. Haftung

Die Haftung von TUIfly.com richtet sich nach den Regelungen der Allgemeinen Beförderungsbedingungen.

10. Änderungen

Keine Agentur, kein Mitarbeiter oder sonstiger Dritter ist berechtigt, diese BBB AEA abzuändern und/oder zu ergänzen oder auf deren Anwendbarkeit zu verzichten.

11. Mündliche Abreden

Diese BBB AEA und ABB TUIfly.com enthalten alle Vereinbarungen des zwischen dem Fluggast und TUIfly.com bestehenden Vertrages und ersetzen alle vorangehenden Vereinbarungen, ungeachtet, ob diese mündlich, elektronisch oder schriftlich erfolgten. Im Falle von Widersprüchen zwischen diesen BBB AEA und den ABB, haben die ABB Vorrang.

12. Unwirksamkeit einzelner Klauseln

Sollte eine der Bestimmungen unwirksam sein oder werden, so berührt diese Unwirksamkeit nicht die übrigen Bestimmungen. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der zu ersetzenden Bestimmung am nächsten kommt.

13. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Das Vertragsverhältnis zwischen dem Fluggast und TUIfly.com unterliegt - ungeachtet der Staatsangehörigkeit des Fluggastes - dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für Vollkaufleute, für Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, sowie für Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, ist Hannover (Deutschland). Diese Gerichtsstandsvereinbarung gilt nicht im sachlichen Anwendungsbereich des Warschauer Abkommens bzw. des Montrealer Übereinkommens.

Verwender:
TUIfly Vermarktungs GmbH
Karl-Wiechert-Allee 23
30625 Hannover
Germany

Handelsregister-Nr.: HRB 55840 / Handelsregister Amtsgericht Hannover 
Ust.-Nr.: DE 171612631

Geschäftsführer: Olaf Petersenn, Dr. Oliver Dörschuck

Stand: Mittwoch, 2. Juli 2014 nach oben