TUIfly.com

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Stand: Mittwoch, 22. Oktober 2014

BBB Freebird

Besondere Beförderungsbedingungen

Besondere Beförderungsbedingungen der TUIfly Vermarktungs GmbH als vertraglicher Luftfrachtführer für Beförderungen mit Freebird als ausführendem Luftfrachtführer

1. Anwendungsbereich

1.1
Diese Besonderen Beförderungsbedingungen ("BBB Freebird") finden auf alle Flüge und sonstigen Dienstleistungen Anwendung, über die mit der TUIfly Vermarktungs GmbH (im Folgenden "TUIfly.com" genannt) unter Einbeziehung der Allgemeinen Beförderungsbedingungen von TUIfly.com (im Folgenden "ABB" genannt) ein Vertrag abgeschlossen wurde und die durch Freebird Airlines (nachfolgend "Freebird" genannt) und/oder deren Erfüllungsgehilfen durchgeführt werden.

1.2
TUIfly.com ist vertraglicher Luftfrachtführer i. S. d. luftverkehrsrechtlichen Vorschriften und Vertragspartner des Fluggastes. Lässt TUIfly.com die dem Fluggast geschuldete Luftbeförderung von Freebird ausführen, ist Freebird ausführender Luftfrachtführer i. S. d. luftverkehrsrechtlichen Vorschriften.

1.3
Zusätzlich zu diesen BBB Freebird gelten die ABB von TUIfly.com. Im Falle von Widersprüchen zwischen diesen BBB Freebird und den ABB haben die ABB Vorrang.

2. Kontakt zu TUIfly.com und zu Freebird

2.1
TUIfly.com ist unter der folgenden Anschrift erreichbar:

TUIfly Vermarktungs GmbH
Karl-Wiechert-Allee 23
30625 Hannover
Germany

2.2
Alle direkt bei Freebird vorzunehmenden Anmeldungen werden durch den Kundenservice von Freebird bearbeitet. Dieser ist wie folgt zu erreichen:
Tel.: +90 212 663 7777
E-Mail: customerservices@freebirdairlines.com
Durchwahl für weitere Dienstleistungen: +90 242 349 3300
E-Mail: groundops@freebirdairlines.com
Fundbüro für Gepäck: lostfound@freebirdairlines.com

2.3
Freebird ist unter folgender Anschrift erreichbar:
Yesilköy Cad. No: 9 A Blok Dairi: 3-4, 34153 Florya-Istanbul, TR.

3. Vor Abflug

3.1 Flugschein

Freebird Airlines erbringt die Beförderungsleistung nur an den im Flugschein (oder anderer Beförderungsschein) genannten Fluggast. Flugscheine sind nicht übertragbar. Sofern Sie nicht mit einem elektronischen Flugschein reisen, besteht ein Anspruch auf Beförderung nur bei Vorlage eines auf den Namen des Fluggastes ausgestellten gültigen Flugscheins. Bei Reisen mit einem elektronischen Flugschein besteht nur dann Anspruch auf Beförderung, wenn sich der Fluggast ausreichend ausweisen kann und wenn ein gültiger elektronischer Flugschein auf den Namen des Fluggastes ausgestellt wurde.

Ansonsten wird die Beförderungsleistung nicht erbracht.

ACHTUNG: Absolvieren Sie bitte rechtzeitig alle notwendigen Verfahren bzgl. Flugschein- und Gepäckkontrolle bis spätestens 40 Minuten vor gebuchter Abflugzeitbei sowohl bei in- und ausländischen Flügen. Ansonsten verfallen alle Ihre Rechte, die mit dem Flugschein verbunden wurden.

3.2 Rechtzeitiges Erscheinen am Flughafen

Fluggäste sind verpflichtet, sich spätestens zwei Stunden vor gebuchter Abflugzeit beim Abfertigungsschalter einzufinden, es sei denn, es gilt eine abweichende Meldeschlusszeit für den entsprechenden Flug. Planen Sie bitte genügend Zeit ein, damit Sie die Meldeschlusszeiten einhalten können.

Fluggäste müssen sich bis spätestens zu dem bei der Abfertigung angegebenen Zeitpunkt am Flugsteig zum Einsteigevorgang des von Ihnen gebuchten und bereits eingecheckten Fluges eingefunden haben, da Freebird Airlines ansonsten berechtigt ist, Ihre Buchung zu streichen und Ihnen die Beförderung zu verweigern. Für Schäden und Aufwendungen, die Ihnen aus Verletzungen oder Nicht-Einhaltung dieser Bestimmungen entstehen, haftet Freebird Airlines nicht.

3.3 Verhalten des Fluggastes

Ist Ihr Verhalten an Bord derart, dass von Ihnen eine Gefahr für das Flugzeug, für Personen oder Gegenstände an Bord ausgeht, dass die Besatzung in der Ausübung ihrer Pflichten beeinträchtigt oder Anweisungen der Besatzung nicht Folge geleistet wird, einschl. der Anweisungen betreffend Rauchverbot, Alkohol- oder Drogenmissbrauch, oder dass Sie anderen Fluggästen oder der Besatzung Unannehmlichkeiten oder Schaden zufügen, so behält Freebird das Recht vor, die zur Verhinderung des Verhaltens notwendigen Maßnahmen bis hin zur Fesselung zu ergreifen und die Beförderung zu verweigern.

3.4 Nichtraucherflüge

Alle von Freebird Airlines durchgeführten Flüge sind Nichtraucherflüge. Das Rauchen ist in allen Bereichen des Flugzeugs während der gesamten Dauer des Fluges untersagt.

3.5 Reisedokumente

Sie sind allein verantwortlich, die notwendigen Reisedokumente und Visen für Ihre Reise zu beschaffen und für die Einhaltung aller Gesetze der jeweiligen Länder, aus denen Sie aus- und in die Sie einreisen, sowie die an- und abgeflogenen Länder. Für Schäden, die entstehen, weil Sie die nötigen Dokumente nicht beschaffen oder die geltende Vorschriften oder Anweisungen nicht eingehalten haben, haftet Freebird nicht. Sie sind verpflichtet, die von den jeweiligen Ländern angeforderten Ein- und Ausreisedokumente vor dem Reiseeintritt vorzulegen und Freebird zu erlauben, Kopien davon zu fertigen. Freebird behält sich das Recht vor, Ihre Beförderung zu verweigern, falls Sie die Anforderungen nicht einhalten oder falls Ihre Dokumente unvollständig sind und für Schäden und Aufwendungen, die aus von Ihnen zu vertretenden Verletzungen dieser Bestimmungen entstehen, haftet Freebird nicht.

3.6 Verletzung von Einreisegesetzten und die gesetzlichen Folgen

Für den Fall, dass Ihnen die Einreise verweigert wird, sind Sie verpflichtet, das von dem jeweiligen Land geforderte Bußgeld zu bezahlen. Darüber hinaus sind Sie verpflichtet, die anfallenden Flugpreise zu bezahlen, falls Freebird Sie auf Anordnung eines Staates oder einer Einreisebehörde zurück zum Ausgangspunkt Ihrer Reise oder an einen anderen Ort bringen muss, weil Sie in das Durchgangs- bzw. Zielland nicht einreisen dürfen. Um die entstehenden Flugkosten zu begleichen, ist Freebird berechtigt, die von Ihnen bezahlten Flugpreise für etwaige Flüge, die Sie infolge der Einreiseverweigerung nicht antreten können oder etwaige sonstigen Guthaben zu behalten. Die Flugkosten bis zum Ort der Einreiseverweigerung oder Ausweisung wird Ihnen nicht erstattet.

Falls Freebird entsprechende Bußgelder bezahlen oder hinterlegen muss oder falls andere Kosten entstehen, weil Sie die Ein- bzw. Durchreisebestimmungen des jeweiligen Landes nicht eingehalten haben oder die entsprechend benötigten Dokumente nicht vorliegen haben, sind Sie verpflichtet, Freebird auf Verlangen alle in diesem Zusammenhang bezahlten Beträge und entstandenen Kosten zu erstatten. Freebird ist berechtigt, die entsprechenden Forderungen mit noch nicht von Ihnen eingelösten Flugscheinen und sonstigen Guthaben zu verrechnen.

Bußgelder sind landesabhängig, können aber den Flugpreis weit überschreiten.

4. Beförderung von werdenden Müttern und Kindern

4.1 Beföderung von werdenden Müttern
Werdende Mütter zwischen der 28. und 35. Schwangerschaftswoche werden nur gegen Vorlage einer ärztlichen Flugtauglichkeitsbescheinigung befördert (bei Zwillingen, bis zur Vollendung der 32. Schwangerschaftswoche). Das Attest darf höchstens 15 Tage vor dem Flug ausgestellt worden sein. Selbst wenn der Arzt eine Flugreise befürwortet, sind werdende Mütter nach der 35. Schwangerschaftswoche von Freebird-Flügen ausgeschlossen.

Achtung: 
Wurden ein Hin- und Rückflug gebucht, so kann Freebird die Beförderung bereits auf dem Hinflug verweigern.

4.2 Beförderung von Kindern

  • Kinder dürfen keine Sitzplätze in der Nähe des Notausgangs oder in der ersten Reihe in Anspruch nehmen.
  • Vor Vollendung des 2. Lebensjahres dürfen Kleinkinder nur in Begleitung eines Erwachsenen (mindestens 18 Jahre alt) reisen.
  • Vor Vollendung des 12. Lebensjahres dürfen Kinder nur in Begleitung eines Erwachsenen reisen, es sei denn, das Kind reist als Minderjährige ohne Begleitung.
  • Kinder ab ihrem 12. bis zu ihrem 18. Geburtstag werden als „Jugendliche“ bezeichnet. Auf Einwilligung der Erziehungsberechtigten werden "Jugendliche“ dem Flugpersonal als solche vorgestellt. Das Personal wird sich um diese Kinder kümmern. Eine Anmeldung für die Beförderung solcher Fluggäste ist nicht erforderlich.

5. Personen mit eingeschränkter Mobilität

5.1 Beförderung von Personen mit eingeschränkter Mobilität

Menschen mit Behinderungen haben Vorrang vor anderen Fluggästen gemäß der entsprechenden Sicherheitsnormen. Behinderten Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität dürfen keine Sitzplätze in der Nähe des Notausgangs oder in der ersten Reihe in Anspruch nehmen.

PERSONEN MIT EINGESCHRÄNKTER MOBILITÄT dürfen keine Sitzplätze zugeteilt werden oder in Anspruch nehmen, die

  • einen Zugang zur Sicherheitsausrüstung
  • eine Notfallevakuierung des Flugzeugs

erschweren könnte.

Personen mit eingeschränkter Mobilität (im Weiteren PRM) sind Personen, deren eigene Mobilität bei der Nutzung von Beförderungsmitteln aufgrund einer körperlichen Behinderung (sensorisch oder motorisch), geistigen Behinderung bzw. Beeinträchtigung oder Behinderung sonstiger Art oder aufgrund hohen Alters eingeschränkt ist, und die aufgrund ihrer Situation angemessener Beachtung und einer besonderen Anpassung der Serviceleistungen für alle Fluggäste und besondere Bedürfnisse bedarf. Freebird Airlines ist berechtigt, die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung (auf Englisch) über die Reisefähigkeit der jeweiligen Person zu verlangen.

Die folgenden Bezeichnungen stellen die im Allgemeinen akzeptierten Bestimmungen des Ausmaßes der Eingeschränktheit und des Umfangs der für die Reise benötigten Unterstützung:

MEDA: Fluggast mit eingeschränkter Mobilität aufgrund von klinischen Fällen mit entwickelter Krankheitsmanifestation, der mit Erlaubnis der Gesundheitsbehörden reist. Ein solcher Fluggast ist für gewöhnlich in Verbindung mit der betreffenden Krankheit oder dem betreffenden Unfall sozialversichert.

WCHR: Passagiere, die Stufen überwinden und sich selbstständig in der Flugzeugkabine bewegen kann, aber einen Rollstuhl oder ein anderes Hilfsmittel benötigen, um sich zwischen Flugzeug und Terminal, innerhalb des Terminals sowie zwischen dem Anreisepunkt und dem Abreisepunkt auf der öffentlichen Seite des Terminals zu bewegen.

WCHS: Passagiere, die keine Treppen steigen, sich jedoch in der Flugzeugkabine selbstständig bewegen können und einen Rollstuhl oder ein anderes Hilfsmittel benötigen, um sich zwischen Flugzeug und Terminal, innerhalb des Terminals sowie zwischen dem Anreisepunkt und dem Abreisepunkt auf der öffentlichen Seite des Terminals zu bewegen.

WCHP: Passagiere mit einer Behinderung der unteren Extremitäten, die für sich selbst sorgen können, aber Hilfe beim Ein- und Aussteigen benötigen. Im Luftfahrzeug können sich Passagiere nur mit einem On-board Rollstuhl fortbewegen.

WCHC: Passagiere, die völlig unbeweglich sind, permanent auf einen Rollstuhl oder ein anderes Hilfsmittel angewiesen sind und vom Zeitpunkt der Ankunft am Flughafen bis zu dem Zeitpunkt, wenn er im Flugzeug Platz nimmt (gegebenenfalls auf einem speziellen, seinen Bedürfnissen angepassten Sitz), durchweg Unterstützung bedarf, wobei bei der Ankunft dasselbe Verfahren in umgekehrter Reihenfolge abläuft.

BLND: Blinde Fluggäste.

DEAF: Taube bzw. taubstumme Fluggäste.

DEAF/BLIND: Taubblinde Fluggäste, die sich nur in Begleitung fortbewegen können.

MAAS: Alle anderen Fluggäste, die besonderer Unterstützung bedürfen.

5.2 Gruppenreisen von Fluggästen mit Behinderung und Fluggästen mit eingeschränkter Mobilität

  • Im Allgemeinen gilt, dass die Anzahl der PRM Passagiere nicht die Anzahl der körperlich uneingeschränkten Passagiere überschreiten darf.
  • Für den Fall, dass die Anzahl der PRM Passagiere die zulässige Anzahl der Sitzplätze gemäß GOM Abschnitt 2.5.1.2 überschreitet, werden die Passagiere als Gruppe bezeichnet. In diesem Fall muss im Voraus eine Erlaubnis von der Flugleitung eingeholt werden. Für sämtliche Flugzeugtypen liegt die maximal erlaubte Anzahl der PRM Passagiere (inkl. UMs) bei 8 Passagieren, die als Gruppe reisen.
  • Außer dem Flugpersonal und anderem Personal der Freebird Airlines, die gerade im Dienst sind, dürfen sich keine anderen Personen am Bord aufhalten, außer der Gruppe der PRM Passagiere und deren Begleitung
  • PRM Gruppen (Sportmannschaften, besondere Gruppen oder Gesellschaften, usw.) dürfen einchecken, solange eine Buchung im Voraus getätigt wurde und eine Begleitung mit der Gruppe fliegt.

Alle PRM Passagiere, die in einer Gruppe reisen, müssen bestimmte Sitzplätze zugeteilt bekommen:

  • A320-Flugzeuge: 4, 5, 6, 7, 24, 25, 26, 27. (Nicht am Gang).
  • A321-Flugzeuge: 4, 5, 6, 7, 29, 30, 31, 32. (Nicht am Gang).

Hinweis: Der Betreuer ist eine körperlich uneingeschränkte Person mit einem Mindestalter von 18 Jahren, der fähig ist, PRM Passagiere zu unterstützen. Diese Person erhält eine Unterweisung über die Sicherheitsvorkehrungen, die Zugangstüren und Notfallausgänge und den Ausgang im Falle einer Notfallevakuierung.

5.3 Alleinreisen von Fluggästen mit Behinderung und Fluggästen mit eingeschränkter Mobilität

Die Anzahl der Alleinreisenden PRM bezieht sich nur auf MEDA (mit einer ärztlichen Bescheinigung über die Fähigkeit allein zu reisen), WCHR, WCHS, DEAF und BLIND usw.

  • Es besteht keine Beförderungseinschränkung für PRM Passagiere, wenn eine Begleitung mitreist.
  • Bei Alleinreisenden PRM Passagieren muss der Sitzplatz nebenan einem Nicht-PRM Passagier zugeteilt werden, damit das Flugpersonal benachrichtigt werden kann, falls sich der Zustand des (kranken) Passagiers während des Fluges verschlechtert.

Alle PRM Passagiere müssen bestimmte Sitzplätze zugeteilt bekommen:

  • A320-Flugzeuge: 4, 5, 6, 25, 26, 27. (Nicht am Gang).
  • A321-Flugzeuge: 4, 5, 6, 30, 31, 32. (Nicht am Gang).
  • In jeder Sitzreihe (ABCDEF) darf nur ein PRM Passagier sitzen.
  • Im Allgemeinen dürfen PRM Passagiere in jeder Sitzreihe am Fenster ("A oder F“) sitzen.
  • In jeder Sitzreihe darf maximal ein PRM Passagier sitzen.

PRM Passagiere dürfen keine der folgenden Sitzplätze zugewiesen werden:

  • PRM Passagiere dürfen nicht in der ersten oder Ausgangsreihe (Notfallausgänge) sitzen.

5.4 Fluggast auf einer Tragbahre

Dieser Service wird nicht auf allen Freebird Airlines Flügen angeboten. In dem Fall, dass ein Flugzeug ausschließlich für die Beförderung einer Gruppe verwendet wird, muss im Voraus eine Erlaubnis von der Flugleitung erteilt werden.

5.5 Kranke Fluggäste

Beförderung auf dem Luftweg kann Gesundheitsrisiken mit sich bringen. Für den Flugantritt muss unbedingt ein schriftliches, ärztliches Attest ausgestellt worden sein )möglichst auf Englisch), welches die Flugtauglichkeit bescheinigt. Im Normalfall werden die zusätzlich benötigten Dienstleistungen, die Fluggäste zum ein- und auszusteigen anfordern/benötigen oder im medizinischen Notfall gebraucht werden, nicht in Rechnung gestellt.

Wenn ein schriftliches Attest, das die Flugtauglichkeit bescheinigt, ausgestellt werden muss, muss dieses Attest auch eine Stellungnahme bzgl. der Notwendigkeit einer Begleitung enthalten. Falls das Attest diese Notwendigkeit feststellt, ist der Fluggast dafür zuständig die Begleitung zu organisieren.

5.6 Fluggäste, die Sauerstoff benötigen

Fluggäste, die im medizinischen Notfall während des Fluges therapeutischen Sauerstoff benötigen, müssen die von Freebird Airlines zur Verfügung gestellten Geräte benutzen.

Andere tragbare Sauerstoffgeräte, außer kleine 2l/200 bar Sauerstoffzylinder, dürfen während des Fluges nicht gebraucht werden, es sei denn der Gebrauch orientiert sich an den Regelungen für die Beförderung gefährlicher Güter. Die Gesamtanzahl der Sauerstoffflaschen darf 10% der Kabinenkonfiguration überschreiten.

Leere Sauerstofflaschen mit offenen Ventilen werden von Freebird Airlines nur als aufgegebenes Gepäck angenommen. Alle Fluggäste, die gegebenenfalls Sauerstoff während des Flugs benötigen, sollten diesen Bedarf dem Reiseveranstalter mitteilen, vorzugsweise an dem Tag, an dem der Flug gebucht wird.

Der Fluggast muss ein schriftliches Attest des behandelnden Arztes mit sich führen, in dem Folgendes ausdrücklich bescheinigt wird:

1) Gesundheitszustand/Beschwerden
2) Flugtauglichkeit

Der Bedarf an Sauerstoff muss dem Personal mitgeteilt werden.

6. Beföderung von Gepäck

6.1 Freigepäck

Im Rahmen des Luftbeförderungsvertrages kann Freigepäck mitgeführt werden. Die Freigepäckgrenzen ergeben sich aus dem Flugschein bzw. der Ausschreibung, die dem Angebot zum Abschluss eines Luftbeförderungsvertrages zugrunde liegt. Die Beförderung von Gepäck über die Freigepäckgrenze hinaus sowie die Beförderung von Sondergepäck ist entgeltpflichtig. Das jeweils anwendbare Entgelt kann direkt bei Freebird erfragt werden.

Hinweise zur Ihrer eigenen Sicherheit

  • Packen Sie Ihr Gepäck entweder selbst oder seien Sie anwesend, wenn Ihr Gepäck gepackt wird.
  • Öffnen und prüfen Sie alle geschlossenen Pakete, Schachteln und verpackungen und legen Sie sie erst danach in Ihr Gepäck.
  • Nehmen Sie keinerlei Gegenstände an, die Ihnen zur Übergabe an Dritte übergeben werden.

6.2 Handgepäck

Ein Handgepäckstück darf bis zu einem Maximalgewicht von 6 kg kostenfrei mitgeführt werden. Soweit das zulässige Höchstgewicht für Handgepäck überschritten wird, ist Freebird berechtigt, ein Entgelt für Übergepäck zu verlangen. Die Abmessungen des Handgepäcks dürfen die Maße 55x40x20 cm nicht überschreiten. Wegen der räumlichen Begrenzung und der Sicherheit ist nur ein Handgepäckstück pro Person erlaubt. Weitere Gegenstände, die kostenlos als Handgepäck ins Flugzeug mitgenommen werden dürfen, sind unten aufgelistet. Falls in der Kabine Platzmangel herrscht, müssen diese Gepäckstücke als aufgegebenes Gepäck transportiert werden.

  • 1 für die Reise geeignete Handtasche
  • 1 Mantel oder Umhang, Schal, Halstuch oder Decke
  • 1 Einkaufstasche mit Gegenständen, die in Duty-Free-Geschäften eingekauft wurden
  • 1 Regenschirm (ausgenommen solche mit spitzem Ende) oder Gehstock
  • 1 Baby-Tragetasche oder Kinderwagen (kann auch als Kargo-Ladung im Frachtraum befördert werden)
  • 1 kleine Kamera oder Fernglas
  • Bücher und Zeitschriften zum Lesen während des Fluges
  • Tragbare (zusammenfaltbare) Rollstühle oder Krücken, auf die der Passagier angewiesen ist (kann auch als Kargo-Ladung im Frachtraum befördert werden)
  • Baby-Nahrung, Baby-Tragekorb, der während des Fluges verwendet wird
  • 1 Laptop

Gemäß der EU-Verordnung 1546/2006 gelten folgende Bestimmungen für alle von Europa abfliegenden Flüge (inkl. internationale Flüge): Flüssigkeiten, Druckbehälter (z.B. Sprays), Pasten, Lotionen und andere Artikel mit ähnlicher Konsistenz im Handgepäck sind auf 100 ml pro Einzelbehältnis beschränkt. Das Volumen wird von den auf dem Behältnis gedruckten Angaben festgestellt. Diese Behältnisse müssen in einen max. 1 l Volumen fassenden, transparenten und wiederverschließbaren Plastikbeutel (siehe unten) passen und an den Sicherheitskontrollen vorgezeigt werden. Ein Beutel pro Fluggast wird erlaubt. Für Medikamente und Babynahrung gibt es Sonderregelungen. In mehreren Ländern außerhalb der EU wurden identische oder ähnliche Regelungen schon verabschiedet. Weitere Informationen erhalten Sie von uns oder unseren bevollmächtigten Vertreter.

Fluggäste sind nicht berechtigt, Artikel mitzunehmen, die die oben genannten Anforderungen nicht gerecht und die für eine Beförderung im Frachtraum als aufgegebenes Gepäck nicht geeignet sind (z.B. empfindliche Musikinstrumente). Solche Artikel werden zur Beförderung nur angenommen, wenn sie Freebird Airlines im Voraus angekündigt und von Freebird Airlines zur Beförderung angenommen worden sind. Für diese Sonderleistung kann ein Zuschlag in Rechnung gestellt werden. Fall Sie angefordert werden, Gepäck am Abflugschalter oder Flugsteig zu hinterlassen, übernimmt Freebird Airlines keine Haftung dafür, es sei denn, es wurde ein gebührenpflichtiger Aufbewahrungsvertrag abgeschlossen.

6.3 Sondergepäck

Die Beförderung von Sondergepäck ist kostenpflichtig. Hierzu zählen insbesondere Sportgeräte (Golf- und Tauchausrüstung, Fahrräder, Bodyboards, Surfbretter, Skiausrüstung etc.) und Tiere, wobei die jeweiligen nationalen gesetzlichen Regelungen und die IATA-Live Animals Bestimmungen zum Transport von Tieren zu beachten sind.
Hunde und Katzen müssen in einem geeigneten, geschlossenen, auslauf- und ausbruchsicheren Behältnis in der Fluggastkabine transportiert werden. Das Gewicht darf inklusive Transportbehältnis 8 kg nicht überschreiten. Ein Beförderungsanspruch besteht aus Sicherheits- und Platzgründen nur, wenn die beabsichtigte Beförderung des Tieres bei Buchung angemeldet und durch die Fluggesellschaft rückbestätigt wurde. Der Passagier ist für die Einhaltung aller entsprechenden Impf-, Gesundheitszeugnisse und Einreisedokumente verantwortlich. Soweit diese Anforderungen nicht erfüllt oder nicht nachgewiesen sind, ist Freebird berechtigt, eine Beförderung des Tieres zu verweigern. Bitte beachten Sie, dass der Transport von Haustieren im Frachtraum grundsätzlich nicht möglich ist.

  • Als Haustiere sind in diesem Fall nur Hunde und Katzen definiert; sie werden in Transportbehältnissen mit den Maßen 55x44x20 cm transportiert, welche von den Passagieren selbst besorgt werden müssen.
  • Der Passagier muss die Gesundheitsbeschinigung, den Impfpass und den Ausweis des Haustieres mitführen.
  • Das Gesamtgewicht des Haustieres, einschließlich Transportbehältnis, darf nicht mehr als 8 kg betragen
  • Unabhängig vom Gewicht, dürfen in einem Transportbehältnis nicht zwei Katzen transportiert werden.
  • Es werden pro Flug insgesamt höchstens zwei Haustiere in der Flugkabine zugelassen.
  • Das Haustier muss gesund, zahm, sauber und frei von Geruch sein. Falls das Haustier verdächtiges Verhalten aufzeigt, (unruhig, angriffslustig, krankhaft, etc.) ist es dem Flughafenpersonal vorbehalten, das Tier nicht zum Flug zuzulassen.
  • Begleithunde, die linde oder taube Fluggäste begleiten, werden kostenfrei in der Kabine befördert.

6.4 Unzulässiges Gepäck

Das Mitführen von scharfen, spitzen oder gefährlichen Gegenständen wie Messern, Taschenmessern, Rasierklingen und Stricknadeln im Handgepäck ist verboten. Solche Gegenstände können jedoch als aufgegebenes Gepäck transportiert werden. Falls diese Gegenstände bei der Kontrolle vom Sicherheitspersonal entdeckt werden, werden diese unter Umständen vernichtet und dem Eigentümer nicht ersetzt. Freebird übernimmt dabei keinerlei Haftung für den Verlust solcher Gegenstände. Gefährliche Stoffe sind alle Stoffe, die während der Beförderung an Bord eine Gefahr für die Gesundheit, die Sicherheit und das Eigentum anderer darstellen. Gepäck, welches gefährliche Stoffe enthält, unterliegt nationalen und internationalen Bestimmungen. Dieses Frachtgut ist entsprechend zu kennzeichnen, wobei auf den Inhalt der gefährlichen Stoffe klar hingewiesen werden muss.
Aus Sicherheitsgründen ist es Passagieren nicht gestattet, folgende Artikel in eingeschränkten Bereichen oder an Bord mitzuführen:

1. Jede Art von Waffen, Schusswaffen, Feuerwaffen aller Art (Pistolen, sechsschüssige Pistolen, Revolver, Gewehre, Schrotflinten aller Art), Objekte aller Art, die in der Lage sind oder zu sein scheinen, Verletzungen hervorzurufen oder ein Projektil abzufeuern, Nachbildungen und Imitationen von Feuerwaffen, Komponenten von Feuerwaffen (ausgenommen Zielfernrohre/Zielgeräte), Luftpistolen und -gewehre, Schrotpistolen, Signalpistolen, Startpistolen, Spielzeugpistolen aller Art, Softguns, industrielle Gewehrmechanismen, Nagelschusspistolen, Armbrüste und Pfeile, Harpunen und Harpunenabschussgeräte, Steinschleudern, Speerwaffen, Speere, Spieße, Unterwassergewehre, Jagdgewehre, Betäubungsgeräte oder Elektroschocker, Viehtreibstäbe, Elektroimpulsgeräte, ballistische Energiewaffen (Laserwaffen), Feuerzeuge in Form einer Schusswaffe;

2. Scharfe und spitze Gegenstände die Verletzungen hervorrufen können, z.B. Waffen mit spitzen/scharfen Kanten oder Spitzen, scharfe Objekte, Äxte, Pfeile, Darts, Haken, Klemmen, Hakenleisten, Eisenstangen in Hakenform, Steigeisen, Steigeisennägel, Speere, Lanzen, Eispickel, Meißel, Messer mit einschlagbaren Klingen jeglicher Länge oder aus sonstigen Metallen, einschließlich Messer mit zeremoniellen, religiösen oder jagdspezifischen Funktionen, die stabil genug sind, um als Waffe gebraucht zu werden, Springmesser, Feststellmesser, Säbel, Fleischerbeile, Macheten, Rasiermesser, ausgenommen Sicherheitsrasierer oder Einweg-Rasierer mit Klingen in geschlossener Patrone, Schwerter, Bajonette, Stockdegen, Bistouris, Skalpelle, Chirurgenmesser, Scheren gewisser Schärfe, Ski- und Wanderstöcke, Stangen, Wurfsterne, Signalfackeln, Bohrer, Teppichmesser, Drahtzangen, Zwickzangen, Cuttermesser, Multifunktionsmesser und Taschenmesser, Reparatur- und Wartungswerkzeug, das in eine scharfe und spitze Waffe umfunktioniert werden kann, einschließlich Sägen aller Art, Schraubenzieher, Brechstangen, Hebel, Kurbeln, Stemmeisen, Krähenfüße, Klauenhammer, Hammer, Schlägel, Kneifzangen, Sptzzangen, Schraubenschlüssel, verstellbare Schraubenschlüssel, Lötlampen, Schweißwerkzeug, Tauchlampen etc.;

3. Stumpfe Gegenstände, die Verletzungen hervorrufen können, einschließlich Tennisschläger, baseball- und Softball-Schläger, harte oder biegsame Golfschläger, Gummiknüppel, Stöcke, Stangen, Totschläger, Schläger jeder Art (dicke und kurze Knüppel mit biegsamen Ledergriff);

4. Keulen, Haken, Gehstöcke, Stöcke, Kricketschläger, Hockey- und Hurling-Stöcke, Lacrosse-Schläger, Snowboards und Kanupaddel, Skateboards, Billardstöcke, Angelruten, Schlagringe, Stöcke, Totschläger, Kampfsportausrüstung, z.B. Dolche und Schwerter;

5. Gegenstände, die eine Gefahr für die Gesundheit der Passagiere oder Besatzung sowie für die Sicherheit des Flugzeugs sowie dessen Fracht darstellen: Explosivkörper, brennbare Stoffe wie Munition, Sprengkapseln, Detonatoren, Zündschnüre, Zünder, Rauchpatronen, Lunten, explosive Stoffe und Geräte, Nachbildungen oder Nachahmungen explosiver Stoffe und Geräte, explosive militärische Ausrüstungsgegenstände wie Minen, Handgranaten, Gase wie Butan, Propan, Acetylen, Sauerstoff und deren Behälter, Feuerwerkskörper, Leuchtsignale aller Art und sonstige pyrotechnische Erzeugnisse, Überallzündhölzer, Tabakdosen oder -kisten aus Metall oder Blech, brennbare flüssige Kraftstoffe, z.B. Benzin/Diesel, Alkohol, Äthanol, Spraydosen, Terpentin, Terpentinersatz, Terpentinöl, Verdünner, brennbare Flüssigkeiten, z.B. Farbverdünner, alkoholische Getränke mit mehr als 70 Vol. % Alkohol;

6. Chemische und toxische Stoffe, die eine Gefahr für die Gesundheit der Passagiere und Besatzung oder für die Sicherheit des Flugzeugs sowie dessen Fracht darstellen: ätzende Stoffe, z.B. Quecksilber und Chlor in Thermometern, Batterien, die auslaufen können, Säuren, Basen, bleichende Stoffe, z.B. Bleichmittel und Weißer, Betäubungs- oder Abwehrsprays, z.B. Pfeffersprays, Tränengase, radioaktives Material, z.B. medizinische oder gewerbliche Isotope, infektiöses oder biologisch gefährliches Material, z.B. infiziertes Blut, Bakterien oder Viren, ausgenommen bei Beförderung laut Vorschriften des für das Flugzeug geltenden Notfall- und Brandschutzplans, Materialien bzw. Gegenstände wie Feuerlöscher, die infolge von Oxidation Feuer entwickeln oder sich erhitzen können.

Die folgeden Gegenstände dürfen nicht in das aufgegebene Gepäck:
Leicht brennbare, entzündliche, abrasive, giftige, oxidierende, explosive, radioaktive, infektiöse, selbstentzündliche, reaktive Substanzen, Substanzen, die unter Feuchtigkeitseinwirkung eine Gefahr darstellen sowie verdichtete Gase, organische Peroxide und gefährliche Gegenstände, welche diese Stoffe und sonstige Materialien enthalten, diae einer Untersuchung bedürfen, Sprengstoffe, Patronen, Zündschnüre, Sprengkapseln, Lunten, Zünder, Handgranaten, Minen, Propan- und Butangas, brennbare Flüssigkeiten, z.B. Benzin, Methanol, Methylalkohol und entzündliche flüssige Stoffe und Geräte und Werkzeuge, z.B. Camping-Gaszylinder mit diesen Stoffen, brennbare Feststoffe, reaktive Stoffe, z.B. Magnesium, Feueranzünder, Feuerwerkskörper, Leuchtsignale, Wunderkerzen, Bleichmittel, Weißer, Oxidantien, z.B. in Sets zur Ausbesserung von Kfz-Karosserien, organische Peroxide, Rattengift, giftige oder infektiöse Stoffe, z.B. infektiöses Blut, radioaktive Stoffe, einschließlich medizinische oder gewerbliche Isotope, Quecksilber, Fahrzeugbatterien, Scheuermittel, z.B. Komponenten von Kfz-Kraftstoffsystemen, die Kraftstoff enthalten, DÜRFEN NICHT BEFÖRDERT WERDEN.
Achtung: Alle scharfen Gegenstände, die im aufgegebenen Gepäck verstaut werden, müssen zum Schutz des Bodenpersonals und anderer Mitarbeiter sicher verpackt werden.

Achtung: Explosive Gegenstände, z.B. Farben, Feuerwerkskörper, Cracker, Gegenstände mit Verbrennungsmotor, z.B. Motorsägen, Modellflugzeuge, Rasenmäher, radioaktive Stoffe können weder im Handgepäck noch im aufgegebenen Gepäck mitgeführt werden!

6.5 Verweigerung der Beförderung von Gepäck

Freebird kann die Beförderung von Gepäck verweigern, wenn es derart unzureichend verpackt ist, dass eine Beschädigung trotz Anwendung der üblichen Vorsicht zu erwarten ist.

7. Beschränkung bzw. Verweigerung der Beförderung

7.1 Beschränkung bzw. Verweigerung der Beförderung des Fluggastes und des Gepäcks

Freebird kann die Beförderung oder Weiterbeförderung eines Fluggastes oder seines Gepäcks ablehnen oder vorzeitig abbrechen, wenn einer oder mehrere der nachfolgenden Punkte vorliegen:

(a) Der Fluggast verhält sich an Bord oder vor Betreten des Flugzeuges so, dass
- das Flugzeug, eine Person oder Gegenstände an Bord in Gefahr gebracht werden oder
- die Besatzung bei der Ausübung ihrer Pflichten behindert wird oder
- die Anweisungen der Besatzung, insbesondere in Bezug auf das Rauchen, den Alkohol- oder Drogenkonsum, nicht befolgt werden oder
- sein Verhalten bei anderen Fluggästen oder bei der Flugbesatzung zu einer unzumutbaren Belastung, zu Schäden oder Verletzungen führt,
- der begründete Verdacht besteht, der Fluggast werde eine der vorgenannten Handlungen vornehmen;
(b) die Beförderung würde gegen geltendes Recht, geltende Bestimmungen oder Auflagen des Abflug- oder Ziellandes oder des Landes, welches überflogen wird, verstoßen;
(c) die Beförderung würde die Sicherheit, Ordnung oder die Gesundheit der anderen Fluggäste oder der Besatzungsmitglieder gefährden oder eine unzumutbare Belastung für diese darstellen;
(d) der geistige oder physische Zustand, einschließlich alkoholischer oder drogenbedingter Beeinträchtigung, stellt eine Gefahr oder ein Risiko für den Fluggast selbst, für andere Fluggäste, für die Besatzungsmitglieder oder für Sachgegenstände dar;
(e) der Fluggast hat eine Sicherheitsuntersuchung seiner Person oder seines Gepäcks verweigert, die aus Sicherheitsgründen ggf. notwendig werden;
(f) der gültige Flugpreis, fällige Steuern, Gebühren oder Zuschläge, auch für vorangegangene Flüge, wurden nicht bezahlt;
(g) der Fluggast führt nicht alle für die Ein- /Ausreise in das bzw. aus dem Zielland erforderlichen Unterlagen mit sich, hat keine gültigen Reisedokumente in seinem Besitz, zerstört seine Reisedokumente während des Fluges oder verweigert die Aushändigung der Reisedokumente auf Verlangen an die Besatzungsmitglieder gegen Empfangsbestätigung;
(h) der Fluggast hält die für die Durchführung der Reise erforderlichen Vorschriften (z.B. Pass-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen, auch für mitgeführte Tiere) nicht ein;
(i) der Fluggast nennt keine oder eine falsche Buchungsnummer oder die Buchung für die genannte Buchungsnummer stimmt nicht mit dem vorgelegten Ausweis überein oder er kann nicht nachweisen, dass er die Person ist, für die die Buchung vorgenommen wurde;
(j) der Fluggast verstößt gegen sicherheitsrelevante Anweisungen von Freebird oder Anweisungen im Rahmen des Hausrechts von Freebird;
(k) der Fluggast führt nicht erlaubtes Gepäck mit sich;
(l) der Fluggast hat bereits früher eine der vorgenannten Handlungen oder Unterlassungen begangen, die zu einer Gefährdung der Sicherheit, Ordnung oder der Gesundheit der anderen Fluggäste oder der Besatzungsmitglieder oder des Eigentums von Freebird geführt hat, oder Freebird hat dem Fluggast Hausverbot erteilt.

7.2

In den unter Ziffer 7.1 aufgeführten Fällen kann Freebird Maßnahmen ergreifen, die erforderlich und verhältnismäßig sind, um weitere Folgen dieses Verhaltens zu unterbinden. Freebird kann diesen Fluggast, wenn dies zur sicheren Durchführung des Fluges bzw. zum Schutz von Passagieren und Besatzung notwendig ist, aus dem Flugzeug verweisen, seine Beförderung auf Weiterflügen an jedem Ort verweigern oder die Beförderung auf dem gesamten Streckennetz untersagen. Darüber hinaus ist der verantwortliche Luftfahrzeugführer berechtigt, alle weiteren erforderlichen und verhältnismäßigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit und Ordnung an Bord aufrechtzuerhalten bzw. wiederherzustellen. Derartige an Bord des Flugzeuges begangene Delikte werden sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich verfolgt.

8. Entscheidungsbefugnis des verantwortlichen Luftfahrzeugführers

Der verantwortliche Luftfahrzeugführer ist jederzeit berechtigt, alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Insofern hat er volle Entscheidungsbefugnis über Fluggastbesetzung, Beladung sowie Verteilung, Verzurrung und Entladung des zu befördernden Gepäcks. Er trifft alle Entscheidungen, ob und in welcher Weise der Flug durchgeführt, von der vorgesehenen Streckenführung abgewichen und wo eine Landung oder Zwischenlandung eingelegt werden soll. Dies gilt auch, wenn das Verhalten, der Zustand oder die geistige oder körperliche Verfassung eines Fluggastes derart ist, dass eine übergebührliche Unterstützung durch das Bordpersonal zu leisten wäre.

9. Elektronische Geräte

In Übereinstimmung mit den Bestimmungen für den Luftverkehr dürfen keine elektronischen Geräte während des Starts und de rLandung benutzt werden. Die Nutzung von Laptops, Gameboys, CD-Playern, Videokameras usw. ist jedoch während des Fluges erlaubt.

Dagegen ist die Benutzung von Mobiltelefonen, Empfangsgeräten jeglicher Art, CD-Rom-Brennern und jeglicher Aufnahmegeräte während des Fluges strikt verboten. Die Benutzung von Hörgeräten und Herzschrittmachern ist natürlich erlaubt. 

10. Sitzplatzreservierung

Für internationale Flüge können Sitzplätze bis 72 Stunden vor dem Abflug reserviert werden. Dieser Zeitraum bezieht sich nur auf Wochentage, Stunden am Samstag, Sonntag oder an Feiertagen werden nicht mitgezählt. Sitzplatzreservierungen sind nur für Flüge mit Freebird Airlines mit dem Freebird Airlines Code (FH-FHY) und Freebird Airlines Flugzeugen verfügbar.

Für die vorausbezahlte Sitzplatzauswahl gelten folgende Bedingungen:

Bei optionaler Reservierung ist keine Sitzwahl vorgesehen. Die Wahl des Sitzes erfolgt entweder bei oder nach dem Kauf des Flugscheins (Sofern die Sitzplatzgebühr für den reservierten Sitz nicht gezahlt wird, erfolgt kurze Zeit später automatisch die Stornierung der Reservierung).

Falls ein Flug ohne das Verschulden des Reisenden ausfällt, sich verzögert, oder der Reisende nicht den gewählten Sitz erhält, kann eine Sitzplatzreservierung vorgenommen werden und dem Reisenden wird die Gebühr erstattet.
Eine Änderug der Sitzplatzreservierung ist nur im Zusammenhang mit einer Änderung des Fluges möglich. Sitzplatzreservierungen allein können nicht storniert und die Gebühren nicht erstattet werden. Es wird darauf hingewiesen, dass folgender Personenkreis, bedingt durch Sicherheitsauflagen der Behörden, nicht in der Exit-Reihe/an den Notausgängen sitzen darf:

  • Babys (bis 2 Jahre) und Kinder (unter 12 Jahren)
  • werdende Mütter
  • Personen, die Tiere in der Kabine mitführen
  • körperlich und/oder geistig eingeschränkte Personen
  • Personen, die durch ihre Körpermaße, Krankheit oder aus Altersgründen eingeschränkt beweglich sind

Mit einer Reservierung eines Sitzplatzes am Notausgang wird vom Buchenden zugesichert, dass diese Kriterien für die gebuchten Personen nicht zutreffen. Sollte dies nicht der Fall sein, ist Freebird berechtigt, der betreffenden Person einen anderen Sitzplatz zuzuweisen, ohne dass ein Anspruch auf Rückerstattung der Reservierungskosten besteht.
Sollte eine anderweitige Zuweisung eines Sitzplatzes unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten nicht möglich sein, hat Freebird das Recht, die Beförderung zu verweigern.

12. Haftung

12.1
TUIfly.com behält sich das Recht vor, diese BBB Freebird mit Wirkung für die Zukunft jederzeit zu ändern, ohne dass insoweit eine Pflicht zur Mitteilung gegenüber dem Nutzer besteht. Auf der Website wird die jeweils aktuelle Version der BBB Freebird vom Zeitpunkt ihrer Geltung an bereitgehalten. Mit der Weiternutzung der Website nach einer Änderung der BBB Freebird erklärt der Nutzer sein Einverständnis zu den Änderungen.

12.2
Keine Agentur, kein Mitarbeiter oder sonstiger Dritter ist berechtigt, diese BBB Freebird abzuändern und/oder zu ergänzen oder auf deren Anwendbarkeit zu verzichten.

11. Datenschutz und Datensicherheit

TUIfly.com und/oder Freebird sind im Rahmen der Vertragsdurchführung nach Maßgabe des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes und anderer gesetzlicher Bestimmungen befugt, personenbezogene Daten zu erheben, zu verarbeiten und zu nutzen. Diese werden im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertrages unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen erhoben, verarbeitet, genutzt und übermittelt. Die Verarbeitung oder Nutzung erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu folgenden Zwecken: Vornahme von Reservierungen, Erwerb eines Flugscheins, Erwerb zusätzlicher Dienstleistungen und die Abwicklung des Zahlungsverkehrs; Entwicklung und Bereitstellung von Dienstleistungen, Erleichterung von Einreise- und Zollabfertigungsverfahren.

Zu diesen Zwecken wird TUIfly.com und/oder Freebird ermächtigt, diese Daten zu erheben, zu speichern, zu verändern, zu sperren, zu löschen, zu nutzen und sie an eigene Geschäftsstellen, bevollmächtigte Vertreter, sowie an diejenigen, die die oben genannten Dienstleistungen im Auftrag von TUIfly.com und/oder des ausführenden Luftfrachtführers bereitstellen, zu übermitteln. TUIfly.com und/oder Freebird sind ferner berechtigt, die Passdaten und die im Zusammenhang mit der Luftbeförderung verarbeiteten und genutzten personenbezogenen Daten an Behörden im In- und Ausland (einschließlich Behörden in den USA und Kanada) zu übermitteln, wenn das jeweilige Übermittlungsverlangen der Behörde aufgrund zwingender gesetzlicher Bestimmungen erfolgt und somit für die Erfüllung des Beförderungsvertrages erforderlich ist.

13. Änderungen

13.1

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13.2

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14. Mündliche Abreden

Diese BBB Freebird enthalten alle Vereinbarungen des zwischen dem Fluggast und TUIfly.com bestehenden Vertrages und ersetzen alle vorangehenden Vereinbarungen, ungeachtet, ob diese mündliche, elektronisch oder schriftlich erfolgten.

Im Falle von Widersprüchen zwischen diesen BBB Freebird und den ABB haben die ABB Vorrang.

15. Unwirksamkeit enzelner Klauseln

Sollte eine der Bestimmungen unwirksam sein oder werden, so berührt siese Unwirksamkeit nicht die übrigen Bestimmungen. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der zu ersetzenden Bestimmung am nächsten kommt.

16. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Das Vertragsverhältnis zwischen dem Fluggast und TUIfly.com unterliegt - ungeachtet der Staatsangehörigkeit des Fluggastes - dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für Vollkaufleute, für Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, sowie für Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, ist Hannover (Deutschland). Diese Gerichtsstandsvereinbarung gilt nicht im sachlichen Anwendungsbereich des Warschauer Abkommens bzw. des Montrealer Übereinkommens.

Verwender:
TUIfly Vermarktungs GmbH
Karl-Wiechert-Allee 23
30625 Hannover
Germany
Handelsregister-Nr.: HRB 55840 / handelsregister: Amtsgericht Hannover
USt-ID-Nr.: DE 171612631
Geschäftsführer: Olaf Petersenn, Dr. Oliver Dörschuck

Stand: Mittwoch, 22. Oktober 2014 nach oben