Nachhaltigkeit durch Kontinuität

TUIfly setzt Maßstäbe in Sachen Umwelt. 1998, als der Ölpreis noch unterhalb von 20 USD pro Barrel lag, hat TUIfly bereits begonnen, alte Flugzeuggenerationen vom Typ Boeing 737 Classic durch neue Boeing 737-800 zu ersetzen. TUIfly war Erstkunde für diesen Flugzeugtyp und Vorreiter bei der Investition in nachhaltige Effizienz. Die Schonung der Umwelt spielt in der Philosophie von TUIlfy eine herausragende Rolle. Bereits seit 2001 gibt es ein Treibstoff-Effizienz-Programm, das eine kontinuierliche Verringerung der CO2 Ausstöße generiert. Durch stetig neue Verbesserungen in den Bereichen Planung, Flugmanagement und Technik kann die Gesamt-Performance verbessert und der Ausstoß verringert werden.

Kennzahlen

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"TUIfly hat in den vergangenen Jahren nicht nur in nachhaltige Technologien investiert, sondern auch ein Vielzahl an operativen Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen umgesetzt. Durch eine hohe Auslastung gelingt es uns zudem, Mobilität so klimaschonend wie möglich zu gestalten."

(Dr. Dieter Nirschl und Friedrich Keppler, Geschäftsführer TUIfly GmbH)

Mit 2,8 Litern pro 100 Passagierkilometer hat TUIfly im touristischen Streckennetz einen der geringsten spezifischen Kerosinverbräuche weltweit. Und auch der spezifische CO2-Verbrauch liegt mit 7kg pro 100 Passagierkilometern deutlich unter dem Branchendurchschnitt.

Triebwerkswäsche

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"TUIfly erreicht durch regelmäßiges Waschen der Triebwerke eine CO2 Reduzierung, Einsparungen im benötigten Kraftstoff und zudem führt dies dazu, dass die Triebwerke bei maximaler Belastung auch unter extremen Betriebsbedingungen sicher sind."

(Roland Waldera, Powerplant Engineer TUIfly)

Triebwerkswäschen werden in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Sie erfolgen aufgrund von Triebwerks-spezifischen Indikatoren (Engine-Trend-Monitoring), einem speziellen Überwachungstool, das Parameter aufzeichnet und auswertet. Mit den Ergebnissen kann der optimale Zeitpunkt für eine Triebwerkswäsche bestimmt werden. Der Zeitpunkt für eine Triebwerkswäsche wird durch die EGT (Exhaust Gas Temperature) Margin bestimmt. Sie gibt Aufschluss wann ein Triebwerk seine maximale Abgastemperatur erreicht ohne einen Schaden zu erleiden.

Eine Wäsche erzielt eine Einsparung von rund 0,7% beim spezifischen Kerosinverbrauch direkt nach Durchführung. Über das Jahr gesehen können durchschnittlich rund 0,3% eingespart werden. Dies bedeutet jährliche CO2 Einsparungen von über 1.000 Tonnen. Ein Nebeneffekt stellt zudem die längere "On-Wing" Zeit dar. TUIfly ist stolz darauf,  das sie als erste Airline weltweit ein CFM-56-7 Triebwerk mehr als 44.000 Stunden im Betrieb hat , bevor es zur Grundüberholung muss.

Flugplanung

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"Eine zeitnahe Planung aller TUIfly-Flüge unter Berücksichtigung der aktuellsten Einflussfaktoren und die Nutzung eines modernen Tools sind für uns die Schlüsselfaktoren für eine Optimierung der Flugplanung. Die ständigen Veränderungen der Luftraumstruktur hin zu einer noch einheitlicheren Koordination des europäischen Luftraums spielen zudem eine übergeordnete Rolle bei der Bewältigung der ansteigenden Luftverkehrrströme."

(Frank Brunkalla, Navigation TUIfly)

Jeder einzelne Flug bekommt einen Flugplan, der der Crew die zu fliegende Strecke und den notwendigen Treibstoff basierend auf der geplanten Beladung vorgibt. Eine dynamische Planung der Flugroute stellt eine Grundvoraussetzung zur Optimierung des Kerosinverbrauchs dar. TUIfly nutzt dafür eines der innovativsten Flugplanungssysteme, welches zur Planung der Flugstrecke alle variablen Faktoren wie z. B. Wetter, Flugzeugleistungsdaten und Luftraumbeschränkungen in Betracht zieht. Da jeder Flug seinen individuellen Flugplan bekommt, können auch von der Flugsicherung kurzzeitig freigegebene zusätzliche Lufträume berücksichtigt werden. Bei der Suche des effizientesten Wegs, werden alle möglichen Strecken unter Berücksichtigung des geplanten Gewichts und der vorhergesagten Winde in allen fliegbaren Höhen miteinander verglichen. Dabei wird z. B. versucht, Gebiete mit starken Gegenwinden zu meiden und wenn möglich auch Rückenwind zu nutzen. Dieses kann zum Beispiel dazu führen, dass der gleiche Flug am Vormittag andere Länder überfliegt als am Nachmittag.

Das Gewicht des Flugzeugs spielt ebenfalls eine große Rolle. Ein leichteres Flugzeug kann höher fliegen, welches geringerer Treibstoffverbrauch bedeuten kann. Da ein Flugzeug während des Fluges um das Gewicht des verbrauchten Treibstoffs leichter wird, kann ein Steigen auf eine andere Höhe nach einiger Flugzeit sinnvoll sein. Das Flugplanungssystem vergleicht die Winde in den verschiedenen Höhen und schlägt, falls sinnvoll, den optimalen Zeitpunkt vor. Alle Flugpläne werden sehr zeitnah berechnet, so dass immer die aktuellsten Wettervorhersagen und Luftraumsituationen berücksichtigt werden können. Falls es trotzdem Änderungen z.B. bei der Beladung eines Fluges gibt, kann der Flugplan jederzeit neu berechnet  werden. Über eine direkte Verbindung mit den Kommunikationsgeräten in den Flugzeugen, können die neu berechneten Werte umgehend übertragen werden, damit sie der Crew zur Verfügung stehen.

Bodenstrom

Rund 100 Kg Kerosin verbraucht eine APU (Auxiliary Power Unit) einer modernen Boeing 737NG (Next Generation) pro Stunde. Sie ist eine sogenannte Hilfsturbine, die im Flugzeugheck untergebracht ist und in erster Linie während der Bodenzeit genutzt wird. Heutzutage gibt es jedoch auf vielen Flughäfen in Europa die Möglichkeit, auf Bodenstrom, der geringere Emissionswerte aufweist, zurückzugreifen.

TUIfly optimiert die Nutzung flughafenspezifisch. Es ist in den letzten Jahren gelungen, die Nutzungszeit auf unter eine Stunde pro Flug zu senken.

Flight Management

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"Mit den heutigen Möglichkeiten im Cockpit durch die stärkere Einbindung neuester Technologien wie Electronic Flight Bag oder des elektronischen Flight Management Devices werden für jeden Start die optimalen Triebwerksparameter berechnet, sodass Start und Steigflug optimal unter den gegebenen äußeren Bedingungen durchgeführt werden kann."

(Jörg Schönfeld, Flugbetriebsleiter TUIfly)

Während des Fluges senken TUIfly Piloten durch vorausschauendes Optimieren der Route den Treibstoffverbrauch. Durch die dynamische Wahl der Startbahn werden die Rollzeiten am Boden verkürzt. Im Flug sorgt eine auf die aktuellen Bedingungen zugeschnittene Wahl der Höhen- und Geschwindigkeitsprofile für die Ausnutzung weiterer Effizienzen. Durch tageszeitabhängige Verkehrssituationen vermag der Pilot gemeinsam mit der Flugsicherung signifikante Abkürzungen in der Streckenführung einfordern. Seit kurzem führt TUIfly zudem sogenannte "Noise Abatement" Starts durch, das bedeutet, dass die Klappen in einer geringeren Höhe eingefahren werden. Dies führt zu einem geringeren Widerstand, der den Flugzeuglärm vermindert. Selbst am Boden wird aus Gründen der Energieeffizienz sowie Lärmemissionen nach der Landung beim Einrollen auf die Parkposition nur ein Triebwerk genutzt, sofern die Gegebenheiten am Flughafen dies ermöglichen.

CO2 Kompensation

TUIfly zeigt Flagge beim Klimaschutz
Helfen Sie mit das Klima zu schützen


TUIfly und myclimate.de
Wir wollen unseren Kunden ermöglichen, den durch ihre Flugreise entstandenen CO2 Ausstoß direkt während Ihrer Buchung zu kompensieren. Deshalb arbeiten wir mit einem seriösen und unabhängigen Partner zusammen, der sich in verschiedenen Themen rund um den Klimaschutz engagiert: myclimate. Die Stiftung myclimate unterstützt Projekte, die zur direkten Verminderung von Treibhausgasen führen und ermöglicht dadurch konkreten Klimaschutz. Die Projekte erzielen ihre Wirkung durch den Ersatz von fossilen Brenn- und Treibstoffen mit erneuerbaren Energien oder durch Maßnahmen die darauf abzielen, Energie effizienter zu nutzen.
myclimate-Projekte müssen strenge Projektstandards erfüllen. So müssen sie neben der Reduktion von Treibhausgasen auch einen nachweislich positiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten und sowohl ökologisch als auch sozial verträglich sein.

TUIfly-Kunden unterstützen effiziente Kochöfen in West-Kenia
Mit Ihrem Klimabeitrag unterstützen Sie die Herstellung und Verteilung von energieeffizienten Kochöfen. Lokal produzierte effiziente Öfen reduzieren den Holzverbrauch und tragen dazu bei, die einzigartige Vegetation und Biodiversität der Wälder zu bewahren. Die Öfen haben einen saubereren Verbrennungsprozess und stoßen daher weniger Russ aus, was zu weniger Infektionen der Atemwege bei Frauen und Kindern führt. Die verminderte Abholzung und der verminderte Gebrauch von Brennholz reduzieren die Treibhausgasemissionen und die Frauen müssen weniger lange nach Feuerholz suchen. Bis 2016 sollen 37.000 Öfen gebaut und verteilt werden. Diese sind 40 – 50 % effizienter als die traditionellen offenen Drei-Steine-Feuerstellen, die derzeit zum Kochen verwendet werden. Die Öfen werden lokal produziert und reduzieren somit nicht nur den Holzverbrauch und schonen die einmalige Vegetation der Wälder sondern schaffen auch lokale Arbeitsstellen. Weitere Infos unter: http://www.myclimate.org/de/klimaschutzprojekte/projekte-international/detail/mycproject/169/95.html

Die Organisation
Die Schweizer Non-Profit Stiftung myclimate gehört weltweit zu den führenden Anbietern von freiwilligen Kompensationsmaßnahmen. Klimaschutzprojekte von myclimate zeichnen sich durch die Einhaltung von sehr strikten Kriterien aus. Zudem erstellt myclimate CO2-Bilanzen und sensibilisiert in Klimabildungsprojekten für den Klimawandel und den Klimaschutz myclimate entwickelt und unterstützt weltweit Projekte, die Treibhausgase direkt vermindern und dadurch das Klima unmittelbar schützen. myclimate-Klimaschutzprojekte erfüllen höchste Standards (CDM, Gold Standard). Sie reduzieren nicht nur klimawirksame Emissionen, sondern tragen zur nachhaltigen Entwicklung in der Projektregion bei. Weitere Informationen zu myclimate unter http://www.myclimate.org/.
Über Flugverkehr im Zusammenhang mit Treibhausgasemissionen wird intensiv diskutiert. Die Reduktion von Treibhausgasen ist - wie der gesamte Klimaschutz - eine globale Herausforderung. Zu dem Thema "Umwelt" lesen sie u.a. auf der Seite http://www.tui-deutschland.de/td/de/umwelt/ oder direkt hier mehr.

Clean Sky

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Clean Sky wurde als größtes europäisches Research-Projekt durch die Europäische Kommission ins Leben gerufen. Mit einer Förderung von rund 1,6 Milliarden Euro soll es zu Erkenntnissen führen, die einen Grundstein für nachhaltige Effizienz-Verbesserung legen. TUI Travel, zu der auch TUIfly gehört, ist neben u.a. Thales und ENAC (École Nationale de L´Aviation Civile) Teil des Clean Sky Projektes "CARING" (Contribution of Airlines for the Reduction of Industry Nuisances and Gases). Das Projekt erhielt 2009 den Zuschlag zur Förderung und soll mittels Analyse von speziell definierten Flugweg-Daten zu Erkenntnissen führen, die Emissionen langfristig durch innovative Systemverbesserungen zu reduzieren.

Biofuel

Biofuel

Biofuel Engagement in Deutschland – TUIfly Gründungsmitglied von Aireg e.V. 


„Die Einführung klimaschonender und nachhaltiger
Kraftstoffe in Deutschland wird durch die
branchenweite Bündelung von Know-How in aireg
wesentlich beschleunigt.“

(Dr. Dieter Nirschl, Vorsitzender der Geschäftsführung)






Als Gründungsmitglied hat TUIfly am 8. Juni 2011 zusammen mit 24 führenden Einrichtungen und Unternehmen aus den Bereichen Forschung, Luftverkehr und Produktion AIREG (Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany) ins Leben gerufen.  Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, den Einsatz regenerativer Energien im Luftverkehr in Deutschland zu fördern und einen Marktzugang zu forcieren.





Derzeit beträgt der Anteil des Luftverkehrs an den von Menschen verursachten CO2 Emissionen rund zwei Prozent. Um die hochgesteckten Klimaziele eines CO2 neutralen Wachstums ab 2020 und dem Endziel die globalen Emissionen im Luftverkehr in 2050 gegenüber 2005 zu halbieren, bedarf es einer umfangreichen Nutzung alternativer Kraftstoffe. Da Energieträger  wie Wasserstoff und Batterien bis zur Marktreife noch über Jahrzehnte weiterentwickelt werden müssten, sind Kraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen die vielversprechendste Übergangslösung. Eine wesentliche Aufgabe für die Forschung ist deshalb eine Industrialisierung der Produktion, um diese Kraftstoffe künftig in großen Mengen herstellen zu können.


TUIfly geht dieses Thema aktiv an und versucht bei dem branchenweiten Vorgehen in Deutschland seinen Beitrag einfließen zu lassen. Als Vertreter der Luftverkehrsgesellschaften übernimmt TUIfly zusammen mit dem DLR die Gesamtkoordination für den Bereich Kraftstoffnutzung. Die Arbeit in AIREG umfasst zudem die gesamte Wertschöpfungskette, beginnend bei der Rohstoffbestimmung und Verarbeitung bis hin zur Bewertung der Nachhaltigkeitskriterien. Das Vorhaben wird von der Bundesregierung begrüßt und aktiv unterstützt.


Dr. Dieter Nirschl, Vorsitzender der TUIfly
Geschäftsführung, bei der Unterzeichnung
der Gründungserklärung von AIREG


Ausführliche Informationen über AIREG finden Sie unter http://www.aireg.de

Die Gründungsmitglieder von AIREG
Air Berlin, Bauhaus Luftfahrt e.V. , Booz & Co., Condor Flugdienst GmbH, Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ), Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt e.V. (DGLR), Deutsche Lufthansa AG, Deutsche Post AG, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), EADS, Flughafen München GmbH, Forschungszentrum Jülich GmbH, ISCC System GmbH, JatroSolutions GmbH, Leuphana Universität Lüneburg, MTU Aero Engines GmbH, Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG, Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH), TUIfly und VERBIO Vereinigte BioEnergie AG.


Biofuel Engagement weltweit – TUI Travel unterstützt SAFUG

Die TUI Travel PLC ist zudem seit 2009 in der durch Boeing und Honeywell UOP initiierten Biofuel Gruppe SAFUG beigetreten. SAFUG  - Sustainable Aviation Fuel User Group - hat sich zum Ziel gesetzt, die Erforschung von alternativen Brennstoffen zusammen mit vorwiegend aus dem Bereich Luftverkehr tätigen Unternehmen auf der weltweiten Plattform voranzutreiben. Das Netzwerk unterstützt zudem die Festlegung von Zertifizierungsrichtlinien und Ausrichtung von Gesetzen rund um das Thema alternative Kraftstoffe.

Ausführliche Informationen über SAFUG finden Sie unter http://www.safug.org

 

 

Emissionshandel im Luftverkehr

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"Die Einführung von EU ETS stellt uns vor neue Herausforderungen. Dank innovativer IT Systeme und einer Vielzahl automatisierter Prozesse innerhalb und zwischen den beteiligten Bereichen der TUIfly, sind wir gut vorbereitet und werden die Anforderungen erfüllen. Der Emissionshandel im Bereich des Luftverkehrs wird uns zukünftig noch mehr motivieren, Methoden und Maßnahmen zu finden und umzusetzen, die Emissionen auf einem umweltverträglichen Niveau zu halten bzw. weiter zu reduzieren."

(Sabine Gatz, Controlling TUIfly)

Infolge der stetig zunehmenden globalen Klimaerwärmung wurde 1997 auf der Klimarahmenkonvention in Kyoto ein internationales und völkerrechtlich bindendes Klimaschutzprotokoll mit konkreten Emissionsreduktionsverpflichtungen für Industrie-und Transformationsländer verabschiedet. Als Folge dessen wurde in Europa nach dem Emissionshandel im stationären Betrieb auch die Umsetzung eines Emissionshandels im Luftverkehr beschlossen. Das Emission Trading Scheme (ETS) soll 2012 in Kraft treten und beinhaltet, dass alle Airlines, die auf einem europäischen Flughafen starten oder landen, Emissionsrechte (Zertifikate) für die angefallenen CO2 Emissionen erwerben und vorhalten müssen. Bereits seit 2008 läuft die Implementierung an, die von den Mitgliedstaaten auf nationaler Ebene koordiniert wird. TUIfly hat bereits heute eine moderne Flotte, so dass die gesetzlich geforderte Darlegung der Prozesse zur Erfassung der verbrauchten Menge an Kerosin weitestgehend automatisiert erfolgen kann. Moderne ACARS Systeme übermitteln die Daten "live".

Für das präzise Reporting und die Optimierung des Managements von Zertifikaten hat TUIfly ein IT Tool integriert. Die Firma Airpas Aviation AG hat das Tool eMission entwickelt und in die bestehenden Prozesse integriert. Mit Hilfe einer web-basierten Oberfläche können die Emissionsberichte an die in Deutschland zuständige Behörde übermittelt werden. Auch wenn die Luftfahrt mit rund 2% der globalen Emissionen nur einen kleinen Anteil gegenüber anderen Verursachern darstellt, so zeigt sie Flagge durch die Einführung des EU ETS. Um im globalen Vergleich keine Nachteile gegenüber nicht-emissionshandelspflichtigen Wettbewerbern zu erhalten, setzt sich TUIfly für einen globalen Emissionshandel ein, der nachhaltig die Umwelt schont und gleiche Bedingungen für alle schafft. Mit der Umverteilung der Einnahmen aus den Abgaben der Airlines in den Aufbau und die Entwicklung zukünftiger Reduktionstechnologien und die notwendige Infrastruktur kann der Weg für eine Realisierung der europaweiten Ziele geebnet werden.

Winglets

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TUIfly war als Erstkunde für die Blended Winglets (Flügelohren) für die Boeing 737NG. Sie sind jeweils an den Flügelenden befestigt, reduzieren den Widerstand und führen zu Kerosin-Einsparungen von rund 3%. Mittlerweile fliegt die gesamte TUIfly-Flotte mit Winglets, und es können zudem auch längere Strecken zurückgelegt werden. Neben der Treibstoffersparnis führen Winglets auch zu einem geringeren Lärmausstoß.

Ökoprofit

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"Mit der Teilnahme an ÖKOPROFIT wollen wir unser Umweltengagement konsequent fortsetzen und in allen Bereichen des Unternehmens, auch am Boden, einen Beitrag zum "nachhaltigen Fliegen" leisten."

(Horst-Joachim von Bothmer, Leiter Arbeitssicherheit / Sozialmanagement TUIfly)

Auch am Boden setzt sich TUIfly konsequent für den Umweltschutz ein. Seit 2005 nimmt TUIfly an "ÖKOPROFIT" teil, dem Umweltschutzprogramm der Stadt Hannover, und wurde dafür in diesem Jahr das 4. Mal in Folge ausgezeichnet.

Im Rahmen des Programms werden regelmäßig Maßnahmen umgesetzt, die sowohl ökologischen Nutzen, als auch einen betriebswirtschaftlichen Gewinn erzielen. So konnten beispielsweise durch die Umrüstung der Hangar-Beleuchtung in unserer Werft in Hannover auf energieseffiziente Leuchtmittel jährlich rund 200.000 kWh an Strom eingespart werden. Dies entspricht dem jährlichen Verbrauch von rund 50 Einfamilienhäusern mit einem Vierpersonen-Haushalt. Die zentrale Steuerung der Heizungsanlage erbringt eine jährliche Ersparnis von 140.000 kWh an Fernwärme.

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