Top Bewerbungstipps

Ein Bewerbungsprozess ist wie ein Marathon, man muss alle anderen hinter sich lassen, um als Erster durchs Ziel zu gehen. Dabei sind sowohl bei einer Bewerbung als auch bei einem Marathon eine gute Vorbereitung und ein langes Durchhaltevermögen besonders wichtig. Für optimale „Startbedingungen“ Ihrer Bewerbung haben wir Ihnen hier einige Tipps und Informationen rund um das Thema „Bewerbung bei TUIfly“ zusammengestellt.

 


 

Top 10 der Bewerbungstipps

1. Achten Sie darauf, dass in Ihrem Anschreiben und Ihrem Lebenslauf die ausgeschriebene Stelle und das Unternehmen im Fokus stehen. Legen Sie dabei besonders Gewicht auf Ihre bisherigen Erfahrungen, die Sie für die neue Tätigkeit besonders qualifizieren.

2. Stimmen Sie die Inhalte Ihrer Bewerbung, bestehend aus Anschreiben, Lebenslauf und Anhängen, gut aufeinander ab. So ergibt sich für den Leser ein harmonisches und aussagekräftiges Gesamtbild.


3. Vermeiden Sie unnötige Flüchtigkeitsfehler. Schnell ist ein Name falsch geschrieben oder ein wichtiges Zeugnis vergessen. Vor allem aber überliest man seine eigenen Fehler am ehesten. Bitten Sie zum Beispiel einen Freund oder ein Familienmitglied Ihr Anschreiben und Ihren Lebenslauf Korrektur zu lesen.

4. Planen Sie ausreichend Zeit für die Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen ein. Einer Bewerbung, die unter Zeitdruck geschrieben wurde, sieht man dies meistens auch an. Lesen Sie sich Ihr Anschreiben zum Beispiel einen Tag später nochmal durch. Oft fallen dann erst unschöne Formulierungen auf.

5. Spielen Sie mögliche Fragen aus Ihrem bevorstehenden Vorstellungsgespräch vorab mit Freunden oder Ihrer Familie durch. So können Sie sich selbst ein bisschen ausprobieren und können mit einem sicheren Gefühl ins Vorstellungsgespräch gehen.

6. Denken Sie immer daran, dass Sie sich bereits erfolgreich gegen viele Mitbewerber durchgesetzt haben und Sie aus gutem Grund zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurden. Das ist schon ein toller Erfolg, auf den Sie zu Recht stolz sein können. Gehen Sie also selbstbewusst und mit einer positiven Einstellung an die Herausforderung „Vorstellungsgespräch“ heran.

7. Seien Sie im Vorstellungsgespräch ganz natürlich und Sie selbst. Wir wollen Sie so kennenlernen, wie Sie wirklich sind. Nur so können wir gemeinsam feststellen, ob TUfly zu Ihnen und Sie zu TUIfly passen.

8. Nicht nur Sie bewerben sich bei uns, sondern auch TUIfly bewirbt sich bei Ihnen. Vielleicht haben Sie Fragen, die wir Ihnen im persönlichen Gespräch gerne beantworten.

9. Bereiten Sie sich nicht nur inhaltlich auf Ihr Vorstellungsgespräch vor, sondern machen Sie sich auch rechtzeitig Gedanken über alle organisatorischen Punkte. Wo findet das Vorstellungsgespräch statt? Wie komme ich am besten dort hin? Muss ich eventuell eine längere Fahrzeit durch Berufsverkehr oder Autobahnbaustellen einplanen? So verhindern Sie, dass Sie vor dem Vorstellungsgespräch unnötig in Stress geraten. Damit Sie uns gut finden, haben wir Ihnen hier eine Anfahrtsbeschreibung zur Fluggesellschaft TUIfly in Langenhagen bei Hannover und hier eine Anfahrtsbeschreibung zum Sitz des Online-Portals TUIfly.com in der TUI Deutschland in Hannover hinterlegt.

10. Kommen Sie lieber etwas früher zum Vorstellungsgespräch. So können Sie vor dem Gespräch noch einmal tief durchatmen und sich sammeln. Wenn Sie sich in Ihrer Haut wohlfühlen, wird sich dies positiv auf Ihr Auftreten und somit auch auf Ihr Gespräch auswirken. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Direkt gefragt - zwei Personalmanager im Interview

Sie wollten schon immer einmal wissen auf was Personalmanager bei der Einstellung neuer Mitarbeiter besonders achten und Tipps aus erster Hand bekommen? Mit diesem Interview erhalten Sie einen Einblick in die Personalauswahl bei TUIfly.

Interviewer: „Hallo Frau Stolte, hallo Herr Welzig! Herzlich willkommen zu unserem kleinen Interview! Vielen Dank, dass Sie sich bereit erklärt haben, uns heute einige Fragen zu beantworten.“

Vera Stolte: „Sehr gern! Ich freue mich, dass ich ein paar Informationen und Tipps aus meinem Arbeitsalltag weiter geben kann.“

Interviewer: „TUIfly bietet gerade für Berufseinsteiger verschiedene Einstiegsmöglichkeiten - angefangen von einer Ausbildung, über Praktika bis hin zum Traineeprogramm. Was sollten junge Bewerber mitbringen, um bei TUIfly erfolgreich in den Beruf zu starten?“

Vera Stolte: „Zum einen ist Neugierde und Interesse an der Luftfahrt natürlich sehr wichtig. Zum anderen sollte der Bewerber offen sein für Neues und den Mut haben auch mal Dinge zu hinterfragen und eine eigene Meinung zu äußern. Da die Airlinebranche sehr dynamisch ist, sollte man außerdem eine hohe Lernbereitschaft und Flexibilität mitbringen und gern mit den unterschiedlichsten Menschen und Charakteren zusammen arbeiten.“

Interviewer: „Was ist eigentlich das Besondere daran bei einer Fluggesellschaft zu arbeiten?“

Mathias Welzig: „Bei uns gibt es viele verschiedene Berufsgruppen und Einsatzmöglichkeiten und zudem ganz spezielle Tätigkeiten, die es so nur bei einer Fluggesellschaft gibt, wie die Crewplanung, die Verkehrszentrale oder die Flugbegleitung. Außerdem umgibt die Luftfahrt immer eine Faszination und eine besondere Arbeitsatmosphäre, die viele Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit motiviert. Diese Begeisterung für die Luftfahrt trägt auch dazu bei, dass unsere Kunden sicher und zufrieden an ihr Ziel kommen.“

Interviewer: „Sie sprechen gerade die vielen verschiedenen Berufsgruppen bei TUIfly an. Gerade Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sind ja für eine Airline besonders wichtig. Was ist die Herausforderung bei diesem Job?“

Mathias Welzig: „Die große Herausforderung besteht darin, zu jeder Tages- und Nachtzeit ein perfekter Gastgeber zu sein, der sich vor allem um die Sicherheit und natürlich auch um das Wohlbefinden der Gäste kümmert – und das auch in stressigen Situationen. Man muss immer bedenken, dass jeder Gast anders „tickt“ und unterschiedliche Bedürfnisse mit an Bord bringt.“

Interviewer: „Wie werden denn die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter bei TUIfly auf kritische Situationen vorbereitet?“

Mathias Welzig: „Zum einen werden zu Beginn einer Tätigkeit als Flugbegleiter die verschiedenen Sicherheitsaspekte an Bord im Grundkurs ausführlich geschult und trainiert. Zum anderen finden regelmäßig Trainings und Schulungen in unserem eigenen Trainingscenter in Langenhagen satt, um das Verhalten in kritischen Situationen immer wieder zu trainieren.“

Interviewer: „Für viele Bewerber ist ja das Vorstellungsgespräch die eigentliche Herausforderung bei einer Bewerbung. Können Sie sich noch an Ihr eigenes Vorstellungsgespräch erinnern, Frau Stolte?“

Vera Stolte: „Ja, das kann ich noch sehr gut. Ich war damals ziemlich aufgeregt, schließlich war ich es als Personalmanagerin gewohnt auf der anderen Seite zu sitzen. Meine Gesprächspartner waren meine jetzige Vorgesetzte und meine Kollegin, die mich zu meinem Lebenslauf und meinen beruflichen Erfahrungen befragt haben. Das Gespräch war sehr angenehm und ich habe mich direkt wohl gefühlt. Daher war ich sehr glücklich, als ich ein paar Tage später die Zusage von TUIfly bekam.“

Interviewer: „Was ist Ihrer Meinung nach wichtig, um im persönlichen Gespräch zu überzeugen?“

Vera Stolte: „Der Bewerber oder die Bewerberin sollte sich auf jeden Fall authentisch verhalten und sich nicht verstellen. Erstens merkt man dies als erfahrener Personaler sehr schnell und zweitens ist ja gerade das Vorstellungsgespräch dazu da, um festzustellen, ob der Mensch und die Persönlichkeit zum Unternehmen und zu der Aufgabe passen. Der Bewerber würde sich also selbst keinen Gefallen tun. Ansonsten muss mich der Bewerber von seinem Interesse an der Stelle und an unserem Unternehmen überzeugen.“

Interviewer: „Und wie sieht es mit einem Tipp gegen die Nervosität vor oder während des Vorstellungsgesprächs aus? Sie meinten vorhin, dass auch Sie bei Ihrem Gespräch etwas aufgeregt waren, Frau Stolte - was haben Sie dagegen getan?“

Vera Stolte: „Mir hat damals der lockere und nette Gesprächseinstieg sehr geholfen, um die anfängliche Nervosität zu überwinden. Meine beiden Gesprächspartner haben zu Anfang ein bisschen von sich und dem Unternehmen erzählt. Das hat mir die Gelegenheit gegeben im Gespräch anzukommen, durchzuatmen und mich auf das Gespräch zu fokussieren. Ansonsten sollte man sich keine Gedanken darüber machen, was der Gesprächspartner als „richtige“ Antwort hören will. Außerdem ist es völlig menschlich aufgeregt zu sein. Ihr Gesprächspartner weiß, dass dies für Sie eine besondere Situation ist von der viel abhängt. Bleiben Sie also ruhig und vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten. Schließlich wurden Sie aus gutem Grund zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Das sollten Sie immer im Hinterkopf behalten.“

Interviewer: „Oft wird angenommen, dass gute Abschlussnoten und eine hohe fachliche Kompetenz besonders wichtig sind für eine erfolgreiche Bewerbung. Was ist in Ihren Augen wichtiger - fachliche Qualifikationen oder Soft Skills, wie zum Beispiel Teamfähigkeit?“

Vera Stolte: „Das Gesamtbild muss stimmen. Fachliche Kenntnisse sind in der Regel leichter zu erwerben als zum Beispiel einen Einzelkämpfer zum Teamplayer zu machen. Daher ist uns auch das persönliche Gespräch so wichtig, um den Bewerber bzw. die Bewerberin kennen zu lernen.“

Interviewer: „Gibt es sonst noch etwas, das Sie zukünftigen Bewerbern gern mit auf den Weg geben möchten?“

Mathias Welzig: „Grundsätzlich ist eine Bewerbung immer eine Art Visitenkarte und sollte daher fehlerfrei und vollständig sein. Der Bewerber sollte schon im Anschreiben sein Interesse und seine Motivation für die jeweilige Stelle und für das Unternehmen zum Ausdruck bringen.“

Vera Stolte: „Und auch wenn es mal mit einer Bewerbung nicht geklappt hat, heißt das nicht, dass Sie etwas falsch gemacht haben. Lassen Sie sich also nicht entmutigen und glauben Sie weiter an sich.“

Interviewer: „Frau Stolte, Herr Welzig, vielen Dank für das offene, ehrliche und aufschlussreiche Gespräch!“

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